Donnerstag, 31. Juli 2014

Vom flächsernen zum starken Strick

Du kennst sicherlich die Redensart: „Gibt man dem Teufel den kleinen Finger, so nimmt er die ganze Hand“. Hiermit wird zum Ausdruck gebracht, dass man etwas klein angefangenes Schlechtes nicht mehr so leicht stoppen kann.
Nephi drückt Gleiches etwas anders aus: „Und es gibt auch geheime Verbindungen, ja, wie in alter Zeit, gemäß den Verbindungen des Teufels, denn er ist der Gründer von dem allen, ja, der Gründer von Mord und von Werken der Finsternis, ja, und er führt sie am Hals mit einem flächsernen Strick, bis er sie mit seinen starken Stricken für immer bindet.“ (2. Nephi 26:22).
Vom flächsernen zum starken Strick. Hunde führst du am Halsband, damit du sie im Griff hast. Luzifer versucht es ähnlich mit uns. Zunächst fühlen wir nur einen einzelnen Flachsfaden um unseren Hals gelegt und meinen, dass sei ja nur eine Kleinigkeit, von der wir uns ganz leicht wieder befreien können. Doch ein zweites, drittes und viertes Mal gemacht, wickeln sich weitere Flachsfäden umeinander zu einem starken Strick, einer Sucht, von der wir nur noch, wenn überhaupt, sehr schwer frei kommen. Satan hat uns vielleicht für immer an die Sünde, die so unscheinbar anfing, gebunden.
Ich will stets auf der Hut sein, dass Satan mich nicht ködert und mir ein leicht abzuschüttelndes Halsband umlegt, das sich zu einem starken Strick verzwirbelt und mich fest an ihn bindet. Eine Möglichkeit, die ich nutze, ist, dass ich mich täglich gebeterfüllt mit dem Wort Gottes auseinandersetze. Welche Erfahrungen hast du mit `Zwiebelstrategien´ Satans gemacht (Einwickeln mit Versuchung um Versuchung) und wie sahen deine Gegenmaßnahmen aus?
Befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird (QuelleMatthäus 4:1-11)

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