Donnerstag, 31. August 2023

Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke von diesem Kelch

 

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„Jedermann prüfe sich also selbst und esse dann erst von dem Brot und trinke von (oder: aus) dem Kelch! 29 Denn wer da ißt und trinkt, der zieht sich selbst durch sein Essen und Trinken ein (göttliches) Strafurteil zu, wenn er den Leib (des Herrn) nicht unterscheidet**).” (1. Korinther 11:28-29). 

  • Die Verse betonen die Bedeutung der Selbstprüfung und der angemessenen Einstellung vor der Teilnahme am Abendmahl. Sie stehen im Zusammenhang mit dem zentralen Inhalt des Kapitels, indem sie die Ernsthaftigkeit und Ehrfurcht betonen, die beim Abendmahl erforderlich sind. 
    Insgesamt betonen diese Verse die Bedeutung von Achtsamkeit und Respekt vor dem Abendmahl als heiligem Akt. Dies steht im Einklang mit der übergeordneten Botschaft des Kapitels, die die Wichtigkeit von Ehrfurcht und Ordnung im Gottesdienst und in der Gemeinde unterstreicht. 

1. Korinther 11 ist ein Kapitel, das hauptsächlich die Themen Gottesdienst, Gottesordnung und das Abendmahl behandelt. 

Paulus ermahnt die Gemeinde in Korinth, dass Männer beim Beten oder Prophetieren ihre Köpfe nicht bedecken sollen, da sie das Ebenbild Gottes sind. Frauen hingegen sollen beim Beten oder Prophetieren ihre Köpfe bedecken, um ihre Unterordnung zu symbolisieren *). Dies wird mit der Schöpfungsordnung begründet: Der Mann wurde aus dem Bild Gottes geschaffen, die Frau jedoch aus dem Mann. Es wird betont, dass sowohl Männer als auch Frauen in der Gemeinde Gottes eine wichtige Rolle spielen, aber dennoch unterschiedliche Geschlechterrollen und Ordnungen anerkennen sollten. 

  • *) Einige Aussagen des Paulus beziehen sich auf die griechisch-römisch-kulturellen Gegebenheiten in Korinth vor knapp 2.000 Jahren. Mit ihnen versuchte er Einigkeit in der Gemeinde herzustellen. So werden auch wir in unserer Zeit die kulturellen Gegebenheiten in den unterschiedlichen Völkern angemessen respektieren. Die grundsätzliche Lehre aber wird dabei nicht angetastet. Elder Dallin H. Oaks äußerte in einer BYU-Andacht: "Kurz gesagt, wir predigen Einheit in der Gemeinschaft der Heiligen und Toleranz gegenüber den persönlichen Unterschieden, die im Glauben und Verhalten einer vielfältigen Bevölkerung unvermeidlich sind. Toleranz erfordert offensichtlich eine streitfreie Art und Weise, mit den Unterschieden des anderen umzugehen. Aber Toleranz bedeutet nicht, dass man seine Maßstäbe oder seine Meinung zu Politik oder politischen Entscheidungen aufgibt. Toleranz ist eine Art, auf Vielfalt zu reagieren, nicht ein Befehl, sie vor der Prüfung zu schützen." … “Unsere Kirche geht auf die offensichtlichen kulturellen und ethnischen Unterschiede unter unseren Mitgliedern ein. Wir lehren, dass das, was uns verbindet, viel wichtiger ist als das, was uns unterscheidet. Folglich sind unsere Mitglieder aufgefordert, ihre Anstrengungen darauf zu konzentrieren, unsere Einheit zu stärken – und nicht, unsere Vielfalt zu verherrlichen. Unser Ziel ist es zum Beispiel nicht, lokale Gemeinden und Zweige nach Unterschieden in der Kultur oder in der ethnischen oder nationalen Herkunft zu organisieren, auch wenn dieser Effekt manchmal vorübergehend entsteht, wenn dies aufgrund von Sprachbarrieren erforderlich ist. Stattdessen lehren wir, dass die Mitglieder von Mehrheitsgruppierungen (unabhängig von ihrer Art) dafür verantwortlich sind, Mitglieder der Kirche anderer Gruppierungen aufzunehmen und ihnen volle Gemeinschaft und volle Möglichkeiten zur Teilnahme an der Kirche zu bieten. Wir bemühen uns, eine Gemeinschaft von Heiligen zu gründen – "e i n e n Leib", wie der Apostel Paulus sie nannte (1 Korinther 12:13) –, in der sich jeder gebraucht und gewollt fühlt und in der alle die ewigen Ziele verfolgen können, die wir teilen.” ("Weightier Matters", Andacht an der Brigham-Young-Universität, 9. Februar 1999; maschinell übersetzt beginnend mit: `In short,´ und ` Our Church´). 

Paulus kritisiert die Korinther für ihre Missbräuche beim Abendmahl. Er erinnert sie daran, dass das Abendmahl eine ernsthafte Angelegenheit ist und sie in Würde und Respekt teilnehmen sollen. Wer unwürdig isst und trinkt, bringt sich selbst ein Urteil, indem er den Leib und das Blut Christi nicht angemessen achtet. Daher sollen die Gläubigen sich selbst prüfen, bevor sie am Abendmahl teilnehmen. 

Im 1. Korinther 11 vermittelt Paulus mehrere besondere Lehren, die auf die Themen Gottesdienst, Geschlechterordnung und das Abendmahl abzielen. Eine herausragende Lehre, die Paulus in diesem Kapitel vermittelt, ist die Idee der geschaffenen Ordnung und der Balance zwischen Geschlechtern in der Gemeinde. Dies wird vor allem in Bezug auf das Tragen von Kopfbedeckungen und die Geschlechterrollen betont. 

Konkret lehrt Paulus: 

  • Gottesordnung und Geschlechterrollen: Paulus betont die von Gott geschaffene Ordnung, in der Männer und Frauen unterschiedliche Rollen und Funktionen haben. Er verwendet die Schöpfungsgeschichte als Grundlage, um darauf hinzuweisen, dass Männer und Frauen gleichwertig, aber dennoch unterschiedlich sind. Männer werden als das Haupt der Frau betrachtet, und Christus ist das Haupt aller Menschen. Diese Lehre zeigt, dass es eine göttliche Autorität und Hierarchie gibt, die in der Gemeinde respektiert werden soll. 
  • Symbolische Bedeutung der Kopfbedeckungen: Paulus spricht über das Tragen von Kopfbedeckungen in Gottesdiensten und betont, dass Männer ihre Köpfe nicht bedecken sollen, während Frauen es sollten. Diese Praxis hat symbolische Bedeutung und unterstreicht die Geschlechterunterschiede und die göttliche Ordnung. Das Tragen der Kopfbedeckung wird als Zeichen der Unterordnung und des Respekts vor dieser Ordnung angesehen. 
  • Ehrfurcht und Würde im Gottesdienst: Paulus mahnt zur Ehrfurcht und Würde im Gottesdienst, insbesondere beim Abendmahl. Er betont, dass unwürdige Teilnahme am Abendmahl ernsthafte Konsequenzen haben kann. Diese Lehre ermutigt Gläubige dazu, sich bewusst zu machen, was das Abendmahl symbolisiert, und sich in einem Zustand der Gemeinschaft mit Gott zu befinden, bevor sie teilnehmen. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Paulus im 1. Korinther 11 die Lehren der göttlichen Ordnung, der Anerkennung von Geschlechterunterschieden und der Würde im Gottesdienst betont. Diese Lehren sollen dazu beitragen, ein harmonisches Miteinander in der Gemeinde zu fördern und die Beziehung zu Gott durch respektvolle und achtsame Handlungen zu stärken. 

Ich lerne: 

  1. Respekt und Würde im Gottesdienst: Das Kapitel betont die Bedeutung von Respekt und Würde im Gottesdienst. Gläubige sollen sich bewusst sein, dass ihre äußeren Handlungen und Einstellungen ihren Glauben widerspiegeln. Das Verhalten im Gottesdienst sollte von Ehrfurcht und Anbetung geprägt sein. 
  2. Anerkennung von Geschlechterunterschieden: Paulus betont die göttliche Schöpfungsordnung, die Männer und Frauen als gleichwertig, aber mit unterschiedlichen Rollen und Funktionen in der Gemeinde sieht. Diese Lehre kann als Grundlage für einen respektvollen Umgang miteinander dienen und verdeutlichen, dass Unterschiede in der Geschlechterrolle nicht mit geringerer Wertschätzung gleichzusetzen sind. 
  3. Selbstprüfung vor dem Abendmahl: Die Ermahnung zur Selbstprüfung vor dem Abendmahl erinnert daran, dass die Teilnahme am Abendmahl eine heilige Handlung ist, die mit Ernsthaftigkeit und Reue verbunden sein sollte. Es ist wichtig, in einem Zustand der Gemeinschaft mit Gott zu sein und sich bewusst zu machen, was das Abendmahl symbolisiert. 
  4. Gemeinschaft und Einheit: Das Kapitel unterstreicht die Bedeutung der Einheit in der Gemeinde. Indem die Gläubigen die Ordnung Gottes respektieren, tragen sie zur Harmonie und Stärkung der Gemeinschaft bei. Die Achtung der Unterschiede und die gemeinsame Teilnahme am Abendmahl fördern die Zusammengehörigkeit der Gläubigen. 

Es ist wichtig zu beachten, dass die Interpretation biblischer Texte oft von verschiedenen theologischen Traditionen und Ansichten beeinflusst wird. Die genannten Lehren sind allgemeine Prinzipien, die aus 1. Korinther 11 abgeleitet werden können, aber sie können je nach individuellem Glaubenshintergrund unterschiedlich ausgelegt werden.

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Mittwoch, 30. August 2023

Wer also zu stehen meint, der gebe Acht, dass er nicht fällt

 

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„Wer daher festzustehen meint, der sehe wohl zu, daß er nicht falle!” (1. Korinther 10:12). 

  • Dieser Vers warnt davor, übermütig oder selbstsicher zu sein, denn selbst diejenigen, die spirituell stark erscheinen, könnten in Versuchung geraten und fallen. 
    Im Kontext des gesamten Kapitels (1. Korinther 10) spricht der Apostel Paulus zu den Gläubigen in Korinth über die Geschichte Israels und wie sie aus ihren Fehlern und Sünden lernen sollten. Er erinnert sie daran, wie Gott das Volk Israel begleitet hat, aber auch wie sie wegen ihres Ungehorsams bestraft wurden. Paulus verwendet diese historischen Ereignisse als Lehre für die Christen, um sie davor zu warnen, dieselben Fehler zu begehen und die Konsequenzen nicht zu unterschätzen. Die Botschaft ist, dass geistliche Wachsamkeit und Abhängigkeit von Gott notwendig sind, um den Versuchungen und Herausforderungen des Lebens standzuhalten. 
    Insgesamt lautet die zentrale Aussage des gesamten Kapitels, dass Gläubige vorsichtig sein sollten, nicht in die gleichen Sünden zu verfallen wie Israel und sich nicht in einer falschen Sicherheit zu wiegen, sondern in Demut und Abhängigkeit von Gott zu leben. 

1. Korinther 10 ist ein Kapitel, das sich mit verschiedenen Themen befasst, darunter Warnungen vor den Fehlern der Israeliten in der Wüste und Anleitungen für das christliche Verhalten. 

In diesem Kapitel erinnert der Apostel Paulus die Gemeinde in Korinth an die Geschichte der Israeliten, die von Gott aus Ägypten geführt wurden und durch die Wüste wanderten. Er betont, dass diese historischen Ereignisse als Beispiele dienen sollen, um daraus Lehren für das christliche Leben zu ziehen. Paulus erwähnt, wie die Israeliten Gottes Gunst erfahren haben, aber auch wie sie in Versuchungen und Sünden gefallen sind. 

Paulus warnt davor, Götzendienst zu praktizieren, wie es einige Israeliten getan haben, da Gott eifersüchtig ist *) und solches Verhalten bestraft. Er ermahnt die Gläubigen, sich von allem fernzuhalten, was Gott missfallen könnte. 

  • *) Eifersucht ist eine emotionale Reaktion auf eine wahrgenommene oder reale Bedrohung einer wichtigen Beziehung. In den Heiligen Schriften ist sehr häufig von einem “eifersüchtigen Gott” die Rede. Wie ist das zu verstehen? Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel erklärt uns in seiner Ansprache “Keine anderen Götter”:  
    “Die Bedeutung des Wortes eifersüchtig ist aufschlussreich. Im hebräischen Urtext ist damit gemeint, dass man einfühlsam ist und sehr tiefe Gefühle besitzt. Wir beleidigen Gott, wenn wir anderen Göttern „dienen“ – wenn wir also andere oberste Prioritäten haben.” 

Des Weiteren spricht Paulus über die Versuchungen, denen die Israeliten erlagen, wie zum Beispiel Unzucht, Murren und Auflehnung gegen Gott und seine Anführer. Er betont, dass diese Ereignisse als Warnung dienen sollen, damit die Christen in Korinth nicht denselben Fehlern verfallen. 

Paulus unterstreicht die Wichtigkeit der Selbstbeherrschung und der Ausdauer im Glauben. Er ermutigt die Gläubigen, den Versuchungen zu widerstehen und auf Gott zu vertrauen, der stets einen Ausweg bietet. 

Schließlich ermahnt Paulus die Gemeinde dazu, alles zum Ruhm Gottes zu tun und sowohl Juden als auch Nichtjuden für das Evangelium zu gewinnen. Er erinnert daran, dass alles, was wir tun, darauf abzielen sollte, Gottes Reich zu fördern. 

Eine besondere Lehre, die Paulus im 1. Korinther 10 vermittelt, ist die Bedeutung des Lernens aus der Geschichte, um geistliches Wachstum und rechtschaffenes Verhalten zu fördern. Paulus verwendet die Beispiele aus der Geschichte der Israeliten in der Wüste, um den Gläubigen in Korinth wichtige Prinzipien zu vermitteln. Hier sind einige Schlüsselgedanken, die diese Lehre unterstreichen: 

  • Warnung vor den Fehlern der Vergangenheit: Paulus erzählt von den Fehlern und Sünden, die die Israeliten begangen haben, wie Götzendienst, Murren und sexuelle Unmoral. Diese Erzählungen dienen als Warnung, damit die Korinther nicht in dieselben Fallstricke geraten. 
  • Lernen aus Negativbeispielen: Die Geschichte der Israeliten in der Wüste wird als Beispiel für schlechtes Verhalten und Konsequenzen präsentiert. Paulus betont, dass diese Ereignisse "zur Warnung" geschrieben wurden, um uns zu lehren, wie man nicht handeln sollte. 
  • Betonung der Bedeutung von Selbstbeherrschung: Paulus betont die Notwendigkeit der Selbstbeherrschung, indem er auf die Israeliten hinweist, die in Versuchungen gefallen sind. Er ermutigt die Korinther, sich von allem fernzuhalten, was sie von Gott wegziehen könnte. 
  • Vertrauen auf Gottes Führung und Hilfe: Während Paulus die Fehltritte der Israeliten hervorhebt, zeigt er auch, wie Gott in ihrer Geschichte präsent war, um sie zu führen und zu versorgen. Dies betont die Wichtigkeit, auf Gottes Führung zu vertrauen und ihm gehorsam zu sein. 
  • Gemeinschaft und Identifikation mit Christus: Paulus spricht davon, dass die Israeliten durch das Durchqueren des Schilfmeers und des Jordanflusses auf besondere Weise mit Mose und Christus verbunden waren. Diese gemeinschaftliche Identifikation betont die spirituelle Einheit der Gläubigen mit Christus. 

Die besondere Lehre, die Paulus im 1. Korinther 10 vermittelt, ist also, dass die Geschichte der Israeliten als Lehre für uns dienen soll. Durch das Lernen aus ihren Fehlern und Erfahrungen können wir unser Verhalten korrigieren, uns von Sünde fernhalten, unsere Beziehung zu Gott stärken und in unserem geistlichen Leben wachsen. Es ist ein Aufruf zur Reife im Glauben und zur bewussten Entscheidung für ein rechtschaffenes Leben. 

Ich lerne: 

  1. Vermeidung von Götzendienst: Halte dich fern von jeglicher Art von Götzendienst oder Anbetung von Dingen, die Gottes Platz einnehmen könnten. Setze Gott an erste Stelle in deinem Leben. 
  2. Selbstbeherrschung: Übe Selbstbeherrschung in allen Lebensbereichen, um den Versuchungen zu widerstehen und nicht in Sünden zu fallen. Lies auch gerne hier
  3. Lernen aus der Geschichte: Betrachte die Fehler der Israeliten als Warnung und vermeide, dieselben Fehler zu machen. Achte auf Gottes Führung und sei gehorsam. 
  4. Vertrauen auf Gottes Hilfe: Vertraue darauf, dass Gott dir in Versuchungen einen Ausweg bieten wird. Setze deinen Glauben in die Praxis um und vertraue darauf, dass Gott dir beisteht. 
  5. Leben zur Ehre Gottes: Strebe danach, in allem, was du tust, Gottes Ruhm und Reich zu fördern. Sei ein Zeuge für Christus in deinem Verhalten und deinen Handlungen. 
  6. Einigkeit: Trotz unserer Vielfalt müssen wir danach trachten Einigkeit zu schaffen – ein Körper mit all seinen Gliedern zu sein (1. Korinther 10:17). Präsident Marion G. Romney (1897–1988), Erster Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft erklärt uns: “Der Weg zur Einigkeit liegt darin, dass wir den Willen des Herrn erfahren und ihn dann tun. Solange wir diesen Grundsatz nicht verstehen und beachten, wird es auf der Erde keine Einigkeit und keinen Frieden geben. Inwieweit die Kirche in der Welt eine Kraft zum Guten sein kann, hängt davon ab, wie gut wir, die Mitglieder der Kirche, diesen Grundsatz befolgen.” (siehe hier). 

Die Lehren aus 1. Korinther 10 können uns helfen, ein tieferes Verständnis für den christlichen Glauben zu entwickeln und in unserem eigenen Leben praktisch umzusetzen. 

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Dienstag, 29. August 2023

Für alle bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten

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„für die Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, um die Schwachen zu gewinnen; kurz: für alle bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten.” (1. Korinther 9:22). 

  • In diesem Vers betont Paulus seine Bereitschaft, sich anzupassen und auf die Bedürfnisse anderer einzugehen, um das Evangelium zu verbreiten. Er ist bereit, sich für diejenigen, die schwach sind, selbst als Schwacher zu erweisen, um so viele wie möglich für Christus zu gewinnen. Dies unterstreicht die zentrale Botschaft des Kapitels, nämlich dass Paulus bereit ist, persönliche Annehmlichkeiten oder Rechte aufzugeben, um das Evangelium auf eine Weise zu verbreiten, die Menschen anspricht und rettet. 

1. Korinther 9 ist ein Kapitel, in dem der Apostel Paulus über seine Rechte als Apostel und seinen Dienst spricht.  

Paulus beginnt damit zu betonen, dass er als Apostel das Recht hätte, materielle Unterstützung von den Gemeindemitgliedern zu erhalten. Er verweist darauf, dass selbst "der Ochse, der drischt", seine Nahrung verdient. Dennoch hat er dieses Recht nicht in Anspruch genommen, um der Verbreitung des Evangeliums keine Hindernisse in den Weg zu legen. Er argumentiert, dass er sich lieber an die Lebensweise der Menschen anpasst, um so viele wie möglich zu erreichen und zu retten. 

Paulus spricht von seinem selbstlosen Engagement für die Verkündigung des Evangeliums, indem er betont, dass er es freiwillig tut und keinen materiellen Gewinn daraus zieht. Er betont seine Bereitschaft, alles für das Evangelium zu tun, um Menschen zu gewinnen. Er vergleicht seinen Dienst mit dem eines Sportlers, der sich diszipliniert und hart für den Siegeskranz im Wettkampf einsetzt, sowie mit einem Landwirt, der von den Früchten seiner Arbeit profitiert. 

Schließlich betont Paulus die Bedeutung der Selbstdisziplin und der persönlichen Hingabe im christlichen Leben. Er ermahnt die Gläubigen, in allem auf die Belange anderer zu achten und nicht nur auf ihre eigenen Interessen. Er erinnert daran, dass er selbst sein Leben für das Evangelium einschränkt, um anderen zu dienen und am Heil teilzuhaben. 

In 1. Korinther 9 vermittelt Paulus mehrere besondere Lehren: 

  • Opferbereitschaft für das Evangelium: Paulus betont seine Bereitschaft, auf persönliche Annehmlichkeiten und Rechte zu verzichten, um das Evangelium zu verbreiten. Er zeigt, dass der Dienst für Christus Opfer und Hingabe erfordert, auch wenn das bedeutet, auf Dinge zu verzichten, die einem eigentlich zustehen könnten. 
  • Anpassungsfähigkeit im Dienst: Paulus spricht davon, dass er sich an die Lebensumstände und Bedürfnisse der Menschen anpasst, um sie für das Evangelium zu erreichen. Diese Anpassungsfähigkeit ist eine wichtige Lehre für Christen, die in verschiedenen Kontexten und Kulturen dienen. 
  • Selbstbeherrschung und Disziplin: Die Analogien des Sportlers und des Landwirts betonen die Bedeutung von Selbstdisziplin und Ausdauer im geistlichen Leben. Christen sollen sich ähnlich wie ein Sportler im Training darauf konzentrieren, geistlich zu wachsen, und wie ein Landwirt geduldig auf geistliche Frucht warten. 
  • Freiwilliger Dienst ohne Eigennutz: Paulus zeigt, dass er freiwillig und ohne finanzielle Gewinnabsicht das Evangelium verkündigt. Diese Lehre ermutigt Christen dazu, aus reiner Motivation heraus zu dienen und nicht auf persönlichen Gewinn oder Belohnung abzuzielen. 
  • Fürsorge für die Bedürfnisse anderer: Paulus betont die Wichtigkeit, auf die Bedürfnisse anderer zu achten und nicht nur auf die eigenen Interessen zu schauen. Christen sollen bereit sein, sich für das Wohl anderer einzusetzen und ihnen in Liebe zu dienen. 
  • Gesunde Motivation für den Dienst: Die zentrale Botschaft des Kapitels zeigt, dass die Motivation für den Dienst im Evangelium und der Liebe zu Christus liegen sollte. Paulus zeigt, dass er sein Bestes gibt, um Menschen für Christus zu gewinnen, anstatt seine eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen. 

Insgesamt vermittelt Paulus durch sein Beispiel und seine Lehren in 1. Korinther 9 eine Haltung des selbstlosen Dienstes, der Hingabe, der Anpassungsfähigkeit und der Opferbereitschaft für das Evangelium. Diese Lehren sind zeitlos und haben immer noch Relevanz für Christen, die heute in verschiedenen Bereichen des Dienstes tätig sind. 

Ich lerne: 

  1. Selbstlose Hingabe: Paulus zeigt durch sein Beispiel, wie wichtig es ist, sich selbstlos für die Verbreitung des Evangeliums einzusetzen, selbst wenn das bedeutet, auf persönliche Vorteile zu verzichten. 
  2. Anpassungsfähigkeit: Der Apostel betont die Anpassungsfähigkeit seines Dienstes, um die Menschen dort zu erreichen, wo sie sind. Das erinnert uns daran, wie wichtig es ist, die Botschaft des Evangeliums auf für andere verständliche Weise zu kommunizieren. 
  3. Verzicht auf Rechte: Paulus zeigt, dass es Zeiten geben kann, in denen es besser ist, auf persönliche Rechte zu verzichten, um das Wohl anderer und das größere Ziel des Dienstes für Gott zu fördern. 
  4. Selbstdisziplin und Ausdauer: Die Analogien des Sportlers und des Landwirts betonen die Bedeutung von Selbstdisziplin, Ausdauer und harter Arbeit im christlichen Leben. Das Streben nach geistlichem Wachstum erfordert eine ähnliche Hingabe wie im Sport oder bei der Landwirtschaft. 
  5. Rücksichtnahme auf andere: Die Ermahnung, auf die Belange anderer zu achten, erinnert uns daran, dass christliche Gemeinschaft von gegenseitiger Liebe, Unterstützung und Rücksichtnahme geprägt sein sollte. 

Insgesamt betont 1. Korinther 9 die Bedeutung der Motivation hinter unserem Dienst, der Hingabe für das Evangelium, der Anpassungsfähigkeit und der Rücksichtnahme auf andere. Es fordert dazu auf, nicht nur an persönliche Interessen zu denken, sondern sich für das größere Wohl und die Verbreitung des Evangeliums einzusetzen. 

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Montag, 28. August 2023

Seht aber zu, dass diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zum Anstoß wird!

 

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"Ja, aber sehet wohl zu, daß diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zu einem Anstoß (oder: zum Ärgernis) werde!" (1. Korinther 8:9). 

  • In diesem Vers betont Paulus die Bedeutung, die persönliche Freiheit nicht auf eine Weise zu nutzen, die für die Schwächeren in der Gemeinschaft anstößig oder verführerisch sein könnte. Dies verdeutlicht die zentrale Botschaft des Abschnitts, die auf Rücksichtnahme, Liebe und Gemeinschaftsförderung abzielt. 

1. Korinther 8:1-13: 

In diesem Abschnitt schreibt der Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth über das Thema des Essens von Opferfleisch, das den Göttern in heidnischen Kulten dargebracht wurde *). Einige Mitglieder der Gemeinde waren sich unsicher, ob sie solches Fleisch essen sollten, da sie befürchteten, ihre Beziehung zu Gott zu gefährden. 

  • *) In der Stadt Korinth lebten Mitglieder der christlichen Gemeinde, die in einem Umfeld von heidnischem Kult und Glauben angesiedelt war. Auf dem Akrokorinth, einem Hügel über der Stadt, befand sich ein großer Komplex heidnischer Tempel, in denen Götzendienst und Ehebruch praktiziert wurden. Einige Heiden opferten den Götzen Fleisch und aßen es anschließend. Dies führte zu einer moralischen Frage innerhalb der christlichen Gemeinschaft: Durften die Gläubigen Fleisch essen, das solchen Götzen geopfert wurde? 
    Der Apostel Paulus schrieb diesen Brief, um die Angelegenheit zu klären. Er erklärte, dass es zwar nur einen Gott gibt, aber unterschiedliche Ansichten in der Gemeinde darüber bestehen, was erlaubt ist. Paulus betonte, dass Essen an sich die Beziehung zu Gott nicht beeinflusst, aber wenn das Essen von Götzenopferfleisch das Gewissen eines anderen Gläubigen verletzt, sollte darauf verzichtet werden, um keine Stolpersteine für das Glaubensleben anderer Menschen zu legen. 
    Es geht also in diesem Abschnitt darum, wie die christlichen Gemeindemitglieder mit ihren unterschiedlichen Hintergründen und Überzeugungen umgehen sollten, insbesondere wenn es um die Frage von Lebensmitteln geht, die in einem heidnischen Kontext verwendet wurden. 

Paulus betont, dass Wissen über die wahre Natur Gottes wichtig ist, aber Liebe noch wichtiger ist. Er erklärt, dass es in der Tat nur einen Gott gibt, und dass Götzen nichts sind. Dennoch warnt er davor, das Wissen um diese Tatsache dazu zu verwenden, andere zu verurteilen oder zu verletzen. Er erklärt, dass es für einige Gläubige, die in der Vergangenheit Götzenanbetung praktiziert haben, schwierig sein könnte, Opferfleisch zu essen, ohne ihr Gewissen zu belasten (1. Korinther 8:7-9). 

Paulus ermutigt die Gemeinde, aus Liebe Rücksicht auf die Schwächeren zu nehmen. Er sagt, dass wenn das Essen von Opferfleisch einen Bruder oder eine Schwester verführt, das Gleiche zu tun und somit gegen sein Gewissen zu handeln, dann ist es besser, solches Fleisch überhaupt nicht zu essen. Er erklärt, dass sein eigenes Verhalten von seiner Liebe zu seinen Mitgläubigen geprägt wird, und er fordert die Gemeinde auf, genauso zu handeln. 

Ich lerne: 

  1. Wissen und Liebe: Es ist wichtig, biblisches Wissen zu haben und die Wahrheit zu verstehen, aber es ist genauso wichtig, Liebe in deinen Handlungen zu zeigen. Wissen allein kann arrogant oder verurteilend wirken, wenn es nicht von Liebe begleitet wird. 
  2. Rücksicht auf Schwächere: Berücksichtige die Empfindlichkeiten und Schwächen anderer, besonders wenn es um ethische oder moralische Fragen geht. Vermeide Handlungen, die für andere anstößig sein könnten. 
  3. Liebe über Freiheit: Manchmal ist es weise, persönliche Freiheiten einzuschränken, um andere nicht zu verletzen oder zu verführen. Dein Verhalten sollte von deiner Liebe zu Gott und deinen Mitmenschen geprägt sein. 
  4. Gemeinschaft fördern: Dein Verhalten sollte darauf abzielen, die Einheit und das Wohl der Gemeinschaft zu fördern, anstatt Konflikte zu verursachen. Bemühe dich darum, eine Atmosphäre des Verständnisses und der Liebe zu schaffen. 
  5. Gotteszentriertheit: Erinnere dich daran, dass es letztendlich nur einen Gott gibt. Dein Verhalten sollte darauf ausgerichtet sein, Gott zu ehren und in Übereinstimmung mit seinen Prinzipien zu handeln. 

Zusammengefasst lehrt dieser Abschnitt, wie wichtig es ist, Wissen und Liebe in Einklang zu bringen, Rücksicht auf Schwächere zu nehmen und die Gemeinschaft durch liebevolles und verantwortungsbewusstes Verhalten zu stärken. 

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Samstag, 26. August 2023

Wie Gott einen jeden berufen hat, so lebe er weiter

 

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„Nur wie der Herr einem jeden sein Los zugeteilt, wie Gott einen jeden berufen hat, so lebe er weiter: diese Vorschrift gebe ich in allen Gemeinden” (1. Korinther 7:17). 

  • Der Vers 1. Korinther 7:17 drückt aus, dass die Gläubigen in den jeweiligen Umständen, in denen sie sich befanden, bleiben sollten. Es mag sein, dass einige Gläubige in der Gemeinde von Korinth den Wunsch hatten, ihre Lebensumstände zu ändern, sei es durch Eheschließung, Scheidung oder andere Veränderungen. Paulus erinnert sie daran, dass ihre geistliche Identität und Berufung wichtiger sind als äußere Veränderungen. Es ist, als ob er sagt: "Bleib in deiner Berufung, in deiner gegenwärtigen Situation, und lebe dort für Gott." 
    Der Vers betont somit die Idee der Treue und Hingabe an Gott, unabhängig von den äußeren Umständen. Es trägt zur Gesamtbotschaft des Kapitels bei, in dem Paulus über die Bedeutung der geistlichen Dimensionen des Lebens spricht, sei es in der Ehe, im Singledasein oder im Beruf. 

1. Korinther 7 behandelt hauptsächlich Themen im Zusammenhang mit Ehe, Singledasein und sexueller Enthaltsamkeit. 

Er beginnt aus seiner Sichtweise zu raten, dass es gut ist, wenn jeder in seiner gegenwärtigen Lebenssituation verbleibt, sei es verheiratet oder alleinstehend. Paulus betont, dass die Ehepaare einander in Liebe und Respekt behandeln sollen und ihre ehelichen Pflichten einander erfüllen sollen. 

Paulus weist darauf hin, dass es in Zeiten der Verfolgung und Unsicherheit vorteilhaft sein kann, unverheiratet zu bleiben, um sich ungeteilt dem Dienst am Herrn zu widmen. Er erklärt, dass sowohl verheiratete als auch unverheiratete Gläubige wichtige Rollen im Reich Gottes spielen können. 

Der Apostel spricht auch über das Thema der sexuellen Enthaltsamkeit. Er erkennt an, dass die sexuelle Begierde ein natürlicher Teil des menschlichen Lebens ist, aber er betont, dass es in Ordnung ist, in Enthaltsamkeit zu leben, wenn es aus geistlichen Gründen geschieht. Wenn jedoch die sexuelle Versuchung zu stark ist, empfiehlt er die Ehe als einen Weg, um sexuelle Reinheit zu bewahren. 

Paulus erwähnt auch, dass, wenn ein gläubiger Partner bereits mit einem ungläubigen Partner verheiratet ist, die Ehe fortgesetzt werden kann, solange der ungläubige Partner bereit ist, mit dem gläubigen Partner zusammenzuleben. Die Gegenwart des gläubigen Partners kann positiven Einfluss auf den ungläubigen Partner haben. 

Zusammenfassend betont Paulus die Wichtigkeit der Treue, Liebe und des Respekts in der Ehe, ermutigt aber auch dazu, spirituelle Prioritäten zu setzen und Weisheit in Bezug auf Ehe und Singledasein zu üben. Er fordert Gläubige dazu auf, sich auf Gott und seine Ziele für ihr Leben auszurichten. 

  • Was wird uns in heutiger Zeit über Heiraten oder Singledasein vorgeschlagen? Dr. Jeffrey B. Jackson, Approbierter Ehe- und Familientherapeut sagt dazu u. a.: “Selbst, wenn sie herausfänden, dass sie im Erdenleben eben nicht heiraten werden, könnten sie sich dieser Tatsache zumindest stellen, weiter vorangehen und darauf hoffen, diese Segnungen in der Zukunft zu erlangen. Die mit diesem Verlust verbundene Unsicherheit führt dazu, dass wir nicht wissen, ob es besser ist, am Bisherigen festzuhalten oder loszulassen”. Lies gerne den gesamten Artikel hier: “Im Glauben handeln und auf die Ehe hoffen – 8 Anregungen für Alleinstehende”. 
  • Eine sehr aufschlussreiche erklärende Abhandlung darüber, `was Paulus wirklich über die Ehe lehrte´, findest du hier

Ich lerne: 

  1. Respekt und Liebe in der Ehe: Die Bedeutung von gegenseitiger Achtung, Liebe und Respekt in einer Ehe wird betont. Ehepartner sollten sich um ihre Beziehung kümmern und ihre ehelichen Pflichten erfüllen. 
  2. Weisheit in Beziehungen: Paulus ermutigt dazu, in jeder Lebenssituation weise Entscheidungen zu treffen, sei es in der Ehe oder im Singledasein, unter Berücksichtigung der spirituellen Ziele und Prioritäten. 
  3. Geistliche Hingabe: Paulus zeigt, dass es Zeiten geben kann, in denen es vorteilhaft ist, sich ganz auf den Dienst an Gott zu konzentrieren, ohne die Verpflichtungen einer Ehe einzugehen. 
  4. Einfluss auf Ungläubige: Die Präsenz eines gläubigen Partners kann eine positive Wirkung auf einen ungläubigen Partner haben. Dies unterstreicht die Bedeutung, ein lebendiges Zeugnis für den Glauben zu sein. 
  5. Sexualität und Enthaltsamkeit: Es wird auf die Bedeutung der Bewahrung sexueller Reinheit hingewiesen und dass Enthaltsamkeit, wenn aus geistlichen Gründen gewählt, akzeptabel ist. Die Ehe wird auch als Weg zur Erfüllung sexueller Bedürfnisse anerkannt. 

Die Lehren aus 1. Korinther 7 ermutigen dazu, spirituelle Überlegungen in Bezug auf Beziehungen anzustellen, Weisheit und Liebe zu praktizieren sowie geistliche Ziele in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen. 

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Freitag, 25. August 2023

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist?

 

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„Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr (somit) nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid teuer*) erkauft worden. Macht also Gott Ehre mit eurem Leibe!” (1. Korinther 6:19-20). 

  • Das zentrale Thema von 1. Korinther 6, das sich auf Ethik, Konfliktlösung, sexuelle Reinheit und Versöhnung konzentriert, spiegelt sich besonders im Vers 19-20 wider. Dieser Vers betont die Bedeutung der Reinheit des Körpers als Tempel des Heiligen Geistes. Er erinnert die Gläubigen daran, dass sie durch den Tod und die Erlösung Christi von Sünde und Tod freigekauft wurden. Daher sollten sie ihre Körper und ihr Leben in einer Weise führen, die Gott ehrt und seiner heiligen Berufung gerecht wird. 
    Dieser Vers unterstreicht die Verbindung zwischen moralischer Reinheit, dem Glaubensleben und der geistlichen Identität der Gläubigen. Er bildet somit eine zentrale Botschaft in Bezug auf das Verständnis von Ethik, Reinheit und einer dem Glauben entsprechenden Lebensführung. 

Im 1. Korinther 6 spricht Paulus zu den Gläubigen in Korinth über verschiedene Themen, insbesondere über Konflikte und moralische Fragen innerhalb der Gemeinschaft. 

Paulus tadelt die Gläubigen in Korinth dafür, dass sie ihre Streitigkeiten vor weltlichen Gerichten austragen. Er betont, dass Gläubige die Weisheit haben sollten, ihre Differenzen untereinander zu lösen, anstatt sich vor weltlichen Gerichten zu streiten. Er erinnert sie daran, dass sie als Christen zur Gemeinschaft Gottes gehören und daher in der Lage sein sollten, Konflikte auf eine Weise zu lösen, die Einheit und Zeugnis der Gemeinde bewahrt. 

Paulus spricht auch über sexuelle Unmoral. Er betont die Wichtigkeit der Reinheit des Körpers als ein Tempel des Heiligen Geistes. Er warnt vor sexuellen Sünden und erinnert die Gläubigen daran, dass sexuelle Vereinigung eine tiefgreifende Verbindung herstellt und sie sich von sexueller Unmoral fernhalten sollten. 

Des Weiteren spricht Paulus über die Bedeutung von Versöhnung und Vergebung. Er ermutigt die Gläubigen, sich zu versöhnen und in Frieden miteinander zu leben, anstatt anhaltende Konflikte zu pflegen. Er erinnert sie daran, dass Christus für ihre Sünden gestorben ist, und fordert sie auf, sich von ihren alten Lebensweisen zu trennen und ein neues Leben in Christus zu führen. 

Ich lerne: 

  1. Konfliktlösung: Die Gläubigen sollen Streitigkeiten in der Gemeinde auf eine Weise lösen, die die Einheit und das Zeugnis der Gemeinde bewahrt, anstatt vor weltlichen Gerichten zu streiten. 
  2. Sexuelle Reinheit: Die Wahrung der Reinheit des Körpers und der Gedanken ist wichtig, da der Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Sexuelle Unmoral wird als ernsthafte Sünde betrachtet. 
  3. Versöhnung und Vergebung: Christen sollten sich um Versöhnung und Vergebung bemühen, um in Frieden miteinander zu leben. Dies spiegelt das Werk Christi wider und fördert die geistliche Entwicklung. 
  4. Neues Leben in Christus: Durch den Glauben an Christus sind Gläubige aufgerufen, sich von ihrer früheren sündhaften Lebensweise zu trennen und ein neues Leben in Übereinstimmung mit den Lehren Jesu zu führen. 
  5. Mein Körper: Ich kann nicht argumentieren, dass dies mein Körper ist, und ich damit machen kann, was ich will. Es ist der Tempel des in uns wohnenden Heiligen Geistes und so habe ich ihn auch zu behandeln. Ich muss mich davor hüten, Körper und Geist gegeneinander konkurrieren zu lassen, muss nach Einheit trachten (1. Korinther 6:19). 

Insgesamt betont Paulus in 1. Korinther 6 die Bedeutung von christlicher Ethik, Einheit in der Gemeinde und einem Leben, das im Einklang mit den Prinzipien des Glaubens steht. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Donnerstag, 24. August 2023

Schafft den bösen Menschen aus eurer Mitte weg!

 

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„Die draußen Stehenden wird Gott richten. Schafft den bösen Menschen aus eurer Mitte weg!” (1. Korinther 5:13). 

  • Dieser Vers betont die zentrale Botschaft des Kapitels, nämlich die Notwendigkeit, mit schwerer Sünde innerhalb der Gemeinschaft angemessen umzugehen, um die Heiligkeit und Reinheit der Gemeinde zu bewahren. 

1. Korinther 5 behandelt das Thema der Disziplin innerhalb der christlichen Gemeinschaft. Paulus tadelt die Korinther für ihre Nachlässigkeit im Umgang mit schwerer Sünde innerhalb ihrer Gemeinde. Er weist auf den Fall eines Mannes hin, der eine unangemessene Beziehung mit der Frau seines Vaters hat. Paulus mahnt die Gemeinde, den Mann aus ihrer Mitte auszuschließen, um die Heiligkeit der Gemeinschaft zu wahren und den Sünder zur Buße zu bewegen. Er vergleicht Sünde mit Sauerteig, der den gesamten Teig durchzieht, und betont die Notwendigkeit, die Sünde aus der Gemeinde zu entfernen, um sie rein zu halten. Paulus betont, dass die Gemeinde nicht dazu da ist, diejenigen außerhalb der Gemeinschaft zu richten, sondern diejenigen innerhalb der Gemeinde, um die Heiligkeit zu wahren. Die Zielsetzung des Ausschlusses ist nicht Verurteilung, sondern Wiederherstellung. Paulus ermutigt die Korinther dazu, in der Welt zu leben, aber die Sünde abzulehnen und die Grundsätze der Buße und Vergebung zu leben. 

Verse 1-5: Paulus kritisiert die Korinther für ihre Toleranz gegenüber einer schweren sündhaften Situation in ihrer Gemeinde: Ein Mann hat eine unangemessene Beziehung mit der Frau seines Vaters. Paulus drängt darauf, diesen Mann aus der Gemeinschaft auszuschließen, um die Reinheit der Gemeinde zu wahren und den Sünder zur Buße zu bewegen. 

Verse 6-8: Paulus benutzt das Bild des Sauerteigs, um die Ausbreitung von Sünde zu beschreiben. Er ermutigt die Korinther, das Fest des ungesäuerten Brotes zu feiern, indem sie Aufrichtigkeit und Wahrheit leben. Diese Analogie unterstreicht die Bedeutung, Sünde aus der Gemeinde zu entfernen, um spirituelle Reinheit zu bewahren. 

Verse 9-13: Paulus klärt, dass seine frühere Ermahnung nicht dazu aufforderte, sich von sündigen Menschen außerhalb der Gemeinde zu distanzieren, sondern von solchen innerhalb der Gemeinschaft. Er fordert die Korinther auf, den Umgang mit sündigen Brüdern zu vermeiden, die fortfahren in der Sünde zu leben. Dieser Ausschluss soll nicht zur Verdammnis führen, sondern zur Umkehr bewegen, um ihre geistige Gesundheit und die Integrität der Gemeinde zu bewahren. 

  • Wie wird in heutiger Zeit in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage mit jenen verfahren, die schwerwiegende Verfehlungen begangen haben? Im `Allgemeinen Handbuch´ der Kirche heißt es dazu: “Meist ist Umkehr eine Sache zwischen einem Menschen, Gott und denen, die von den Sünden eines Menschen betroffen sind. Mitunter jedoch muss ein Bischof oder Pfahlpräsident einem Mitglied der Kirche bei dessen Umkehrbemühungen helfen. 
    Ein Bischof oder Pfahlpräsident ist liebevoll und mitfühlend, wenn er einem Mitglied bei der Umkehr zur Seite steht. Er folgt dem Beispiel des Erretters, der die Menschen aufgerichtet und ihnen geholfen hat, sich von Sünde abzuwenden und sich Gott zuzuwenden (siehe Matthäus 9:10-13; Johannes 8:3-11).” Mehr siehe hier

Ich lerne: 

  1. Verantwortung für die Gemeinschaft: Du solltest dich aktiv darum bemühen, eine unterstützende und heilige Gemeinschaft zu fördern, in der Sünde nicht toleriert wird und Umkehr gefördert wird. 
  2. Disziplin und Vergebung: Verstehe, dass Disziplin in der Gemeinde nicht dazu dient, zu verurteilen, sondern zur Umkehr zu bewegen. Vergebung und Wiederherstellung sollen angestrebt werden. 
  3. Trennung von Sünde: Sei achtsam, wie du dich in deiner Umgebung bewegst, um nicht in sündhafte Praktiken verwickelt zu werden, während du dennoch im Kontakt mit der Welt bleibst. 
  4. Heiligkeit anstreben: Strebe danach, in deinem Leben Heiligkeit und Aufrichtigkeit zu leben, indem du dich von Gottlosigkeit abwendest. 
  5. Gemeinschaft der Gläubigen: Betone die Bedeutung der Gemeinschaft der Gläubigen und arbeite daran, in Harmonie und Liebe mit anderen Christen zu leben. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Mittwoch, 23. August 2023

Daher urteilet über nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt

 

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Daher urteilet über nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Dunkel Verborgene ans Licht bringen und die Gedanken der Herzen offenbar machen wird; und dann wird einem jeden das ihm gebührende Lob von Gott her zuteil werden." (1. Korinther 4:5). 
 

  • Das zentrale Thema von Demut, Urteilsvermögen und dem wahren Wert in 1. Korinther 4 ist besonders im Vers 5 zu erkennen. In diesem Vers betont Paulus, dass wir nicht voreilig über andere urteilen sollten, da das endgültige Urteil bei Gott liegt. Er sagt, dass Gott letztendlich das Verborgene ans Licht bringen wird und die Absichten der Herzen offenbar machen wird. Daher sollten wir uns zurückhalten, in einem kritischen oder verurteilenden Geist zu handeln. Stattdessen sollten wir uns darauf konzentrieren, treu zu dienen und Demut in unserem Verhalten zu zeigen, da letztendlich Gott derjenige ist, der über die Herzen und Taten urteilt. Dieser Vers unterstreicht das zentrale Thema des Kapitels und lädt dazu ein, in Demut und mit einem gesunden Urteilsvermögen zu leben. 

1. Korinther 4 ist ein Kapitel, das hauptsächlich Themen wie den Dienst der Apostel, die Demut und das Urteilen von anderen behandelt. 

In diesem Kapitel spricht der Apostel Paulus zu den Gläubigen in Korinth. Er beschreibt sich selbst und die anderen Apostel als Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes. Paulus betont, dass es für einen Diener wichtiger ist, von Gott für treu befunden zu werden, als von menschlichen Maßstäben beurteilt zu werden. Er weist darauf hin, dass das endgültige Urteil über die Herzen der Menschen Gott obliegt, und niemand sollte vor dem festgelegten Zeitpunkt urteilen. 

Paulus kritisiert die Einstellung einiger in der Gemeinde, die sich über die Apostel erheben und gegeneinander spalten. Er ermahnt sie, in Demut und Bescheidenheit zu leben und sich nicht in Stolz und Überheblichkeit zu verlieren. Paulus betont, dass der wahre Wert eines Christen in seiner Beziehung zu Christus liegt und nicht in äußerlichen Dingen oder menschlichen Urteilen. 

Ich lerne: 

  1. Demut: Erkenne die Wichtigkeit der Demut in deinem Leben. Stolz und Überheblichkeit können Beziehungen schädigen und deinem geistlichen Wachstum im Weg stehen. Strebe danach, in deinem Handeln und Denken demütig zu sein, denn alles, was ich habe, habe ich nur durch den Herrn (1. Korinther 4:7). 
  2. Urteilen: Meide voreilige Urteile über andere. Das endgültige Urteil liegt bei Gott, und wir sollten uns darauf konzentrieren, treu in unserem Dienst und unseren Beziehungen zu sein, anstatt uns in negativen Urteilen zu verlieren. 
  3. Wertvorstellungen: Richte deine Werte richtig aus. Suche nach geistlichem Wachstum und einer tiefen Beziehung zu Gott. Dein Wert als Christ basiert nicht auf weltlichen Standards oder äußerlichen Erfolgen, sondern auf deiner Identität in Christus. 
  4. Einheit in der Gemeinschaft: Vermeide Spaltungen und Konflikte in deiner Gemeinschaft. Arbeite daran, ein harmonisches und liebevolles Umfeld zu schaffen, in dem jeder respektiert und geschätzt wird. 
  5. Verantwortung und Treue: Erkenne die Verantwortung und Treue in deinem Dienst für Gott. Du wirst aufgefordert, ein treuer Diener Gottes zu sein, der sich auf das Ewige konzentriert und nicht auf vorübergehende Dinge. 
  6. Vorbilder: Es ist wichtig, welche Vorbilder ich wähle. Ich will mir die aufrichtigen Diener von Gott als Vorbild nehmen. Von ihnen weiß ich, dass der Herr sie die richtigen Wege führt. Der Herr wird es nicht zulassen, dass sie falsche Wege einschlagen. In dem Fall wird er sie ersetzen. (1. Korinther 4:16). 

Zusammenfassend ermutigt 1. Korinther 4 dazu, in Demut zu leben, voreiliges Urteilen zu vermeiden, die eigenen Werte auszurichten und in treuer Verantwortung zu dienen. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Dienstag, 22. August 2023

Der natürliche Mensch aber nimmt nichts an, was vom Geiste Gottes kommt

 

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"Der seelische (= natürliche) Mensch aber nimmt nichts an, was vom Geiste Gottes kommt, denn es gilt ihm als Torheit, und er ist nicht imstande, es zu verstehen, weil es geistlich beurteilt werden muß.” (1. Korinther 2:14). 

  • In diesem Vers betont Paulus die Kluft zwischen dem natürlichen Menschen, der ohne den Glauben an Gott ist, und dem geistlichen Verständnis, das durch den Geist Gottes vermittelt wird. Dies zeigt das Hauptthema der Abhängigkeit von der Weisheit Gottes im Gegensatz zur menschlichen Weisheit. 
     

 "Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, und der ist Jesus Christus." (1. Korinther 3:11). 

  • Dieser Vers betont, dass Jesus Christus das einzige wahre Fundament der Gemeinde ist. Paulus hebt die Wichtigkeit hervor, auf Christus als Grundlage aufzubauen und sich nicht in Spaltungen und menschlichen Führeranbetungen zu verlieren. 

Diese Verse fassen die Hauptthemen von 1. Korinther 2 und 3 prägnant zusammen und bilden das Kernstück der Botschaft, die Paulus an die Gemeinde in Korinth übermitteln möchte. 

  • 1. Korinther 2:  
    In diesem Kapitel betont Paulus die Bedeutung der Weisheit Gottes im Vergleich zur menschlichen Weisheit. Er erklärt, dass er bei seiner Lehre bewusst nicht mit überzeugenden Worten der menschlichen Weisheit kam, sondern im Vertrauen auf die Kraft Gottes. Er betont, dass der Heilige Geist die wahren Tiefen Gottes erkennt und offenbart, und dass die Weisheit Gottes für diejenigen, die an ihn glauben, offenbart ist. Paulus stellt heraus, dass der "natürliche Mensch”, also jemand ohne den Glauben an Gott, die Dinge Gottes nicht verstehen kann, da sie geistlich beurteilt werden müssen. Er ermutigt die Gläubigen, den Geist Gottes zu haben, um die Dinge Gottes zu erkennen und zu verstehen. 
  • 1. Korinther 3
    In diesem Kapitel adressiert Paulus Konflikte und Spaltungen in der Gemeinde von Korinth. Er kritisiert die Gemeindemitglieder dafür, dass sie sich auf bestimmte Führer und Lehrer, wie ihn selbst oder Apollos *), konzentrieren und sie als grundlegende Autoritäten ansehen. Paulus macht klar, dass er und Apollos nur Werkzeuge Gottes sind und dass die wahre Grundlage der Gemeinde Jesus Christus ist. Er vergleicht die Gläubigen mit "lebenden Steinen", die am Fundament, das Christus ist, aufgebaut werden sollten. Paulus betont, dass es wichtig ist, auf dieser Grundlage aufzubauen und auf Werke, die durch den Heiligen Geist geprüft sind, anstatt auf menschliche Weisheit und irdische Motive. 
  • *) Apollos war ein christlicher Lehrer und Prediger, der eine wichtige Rolle in der frühen Gemeinde von Korinth spielte. Apollos wird in den Apostelgeschichten, insbesondere in den Briefen des Paulus, erwähnt. 
    In der Apostelgeschichte, genauer gesagt in Apostelgeschichte 18:24-28, wird Apollos als ein gelehrter Jude beschrieben, der in Alexandria geboren wurde und über eine tiefe Kenntnis der Schrift und des Alten Testaments verfügte. Er predigte und lehrte über Jesus Christus, kannte jedoch ursprünglich nur die Taufe von Johannes dem Täufer und nicht die vollständige Botschaft über Christus und den Heiligen Geist. 
    Priscilla und Aquila, ein christliches Ehepaar, hörten Apollos predigen und erkannten, dass er noch nicht das volle Verständnis des Evangeliums hatte. Sie nahmen ihn beiseite und erklärten ihm genauer die Lehren über Jesus. Apollos nahm ihre Unterweisung an und setzte seine Dienste in Korinth fort. 
    Apollos wird auch in den Briefen des Paulus erwähnt, insbesondere in den ersten Briefen an die Korinther (1. Korinther 1:12; 1. Korinther 3:4-6, 1. Korinther 4:6). In diesen Passagen scheint es Diskussionen und potenzielle Spaltungen in der Gemeinde von Korinth gegeben zu haben, bei denen einige Anhänger sich auf Apollos oder andere Führer beriefen. Paulus betont, dass sowohl er als auch Apollos lediglich Diener Gottes sind und dass die wahre Grundlage des Glaubens in Christus liegt. 
     
    Insgesamt war Apollos eine wichtige Figur in der frühen christlichen Gemeinde, die durch seine Lehren und sein Zeugnis dazu beitrug, das Evangelium von Jesus Christus zu verbreiten und das Verständnis des Glaubens zu vertiefen. 

Ich lerne: 

  1. 1. Korinther 2 und 3 ermutigen dazu, sich von menschlicher Weisheit zu lösen und stattdessen auf die Weisheit und Offenbarung Gottes zu vertrauen. Der Glaube sollte nicht auf menschlichen Argumenten basieren, sondern auf der Kraft Gottes. 
  2. In 1. Korinther 3 lerne ich, dass es wichtig ist, Einheit in der Gemeinde zu bewahren und nicht in Konflikten und Spaltungen aufzugehen. Ich will darauf achten, dass ich nicht bestimmten Menschen übermäßig folge, sondern dass Jesus Christus die zentrale Autorität in meinem Glaubensleben ist. 
  3. Zusammenfassend betonen diese Kapitel die Bedeutung der geistlichen Weisheit, des Vertrauens auf Gottes Offenbarung und der Einheit in Christus. Ich kann daraus lernen, meinen Glauben auf eine festere Grundlage zu stellen und mich auf die Gemeinschaft mit Christus und anderen Gläubigen zu konzentrieren, anstatt auf weltliche Weisheit oder menschliche Führer. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Montag, 21. August 2023

Verkünden wir dagegen Christus als den Gekreuzigten

 

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„Denn während einerseits die Juden Wunderzeichen fordern, andrerseits die Griechen (vgl. Röm. 1,16) Weltweisheit verlangen, 23 verkünden wir dagegen Christus als den Gekreuzigten, der für die Juden ein Ärgernis und für die Heiden eine Torheit ist;” (1. Korinther 1:22-23). 

Der Brief an die Korinther wurde von Paulus verfasst, höchstwahrscheinlich während seiner dritten Missionsreise, also in den späten 50er Jahren nach Christus. Dieser Brief war an die Gemeinde in Korinth gerichtet, um verschiedene Themen anzusprechen und auf Fragen zu antworten, die in dieser Gemeinde aufgekommen waren, aber auch an all jene, die Christus anrufen (1. Korinther 1:2). Es ist eigentlich der zweite Brief, der erste ist verschollen (1. Korinther 5:9), und die Konrinther hatten diesen beantwortet. So war der erste enthaltene Brief schon die dritte Korrespondenz zwischen Paulus und den Korinthern. 

  • Sosthenes 
    wird zu Beginn des Briefes (1. Korinther 1:1) zusammen mit Paulus als Absender genannt. Sosthenes könnte derjenige sein, der den Brief physisch mitschreibt oder zumindest als Co-Autor fungiert. In der Apostelgeschichte (Apostelgeschichte 18:17) wird ein Mann namens Sosthenes erwähnt, der von der jüdischen Gemeinde in Korinth verprügelt wurde. Es ist möglich, dass er später zum Glauben gekommen ist und in irgendeiner Weise mit der Gemeindearbeit verbunden war. Seine Beteiligung am Brief zeigt die Zusammenarbeit und die gemeinsamen Anstrengungen in der Verbreitung des Evangeliums und in der Führung der Gemeinde.  
    Eine Entsprechung in unserer Evangeliumszeit sind Joseph Smith und Oliver Cowdery. Oliver war der Schreiber von Joseph. 

Vers 23 oben, fasst zusammen, dass die Botschaft vom gekreuzigten Christus für manche Menschen schwer verständlich oder unannehmbar ist. Für Juden ist es ein Ärgernis und für Griechen eine Torheit. Dennoch betont Paulus, dass in dieser vermeintlichen Torheit und dem vermeintlichen Ärgernis die Kraft und Weisheit Gottes verborgen sind – nämlich in der Erlösung durch das Opfer Jesu Christi in Gethsemane und am Kreuz. 

Die Gemeinde in Korinth setzte sich aus Griechen und Juden zusammen. Dies bedeutete sehr unterschiedliche Kulturen und Ansichten, die zu Streitigkeiten führten. Paulus versucht nun eine Einigkeit herzustellen. In Korinther 1 betont Paulus die Bedeutung der Einheit in der Gemeinde von Korinth, an die der Brief gerichtet ist. Er warnt vor Spaltungen und Streitigkeiten, die die Gemeinschaft schwächen könnten. Paulus weist darauf hin, dass es nicht um die Weisheit der Menschen geht, sondern um die Kraft des Evangeliums von Jesus Christus. Er argumentiert, dass Gottes Weisheit oft als Torheit in den Augen der Welt erscheint, aber dass diese "Torheit Gottes" weiser ist als die Weisheit der Menschen. 

Paulus betont, dass Gott die Schwachen und Geringen dieser Welt erwählt hat, um die Starken zu beschämen, damit niemand sich vor Gott rühmen kann. Er stellt heraus, dass unsere Rettung allein durch Gottes Gnade geschieht und nicht durch unsere eigenen Anstrengungen oder Weisheit. Dies soll verhindern, dass jemand vor Gott prahlt oder sich über andere erhebt. 

1. Korinther 1:1-3: Paulus grüßt die Gemeinde in Korinth und betont, dass sie durch Gottes Willen berufen sind, geheiligt in Christus zu sein. Er wünscht Gnade und Frieden von Gott und Jesus Christus. 

Lernpunkt für mein Verhalten: Anerkennung der göttlichen Berufung und eine Haltung der Gnade und des Friedens in meinen Beziehungen. 

1. Korinther 1:4-9: Paulus dankt Gott für die Gnade, die den Korinthern gegeben wurde, und erinnert sie an die Fülle der Gaben in Christus. Er ermutigt sie zur Treue, betont die Verlässlichkeit Gottes und die Gemeinschaft, die sie mit Jesus haben. 

Lernpunkt für mein Verhalten: Dankbarkeit für Gottes Gnade und Gaben, sowie das Kultivieren von Treue und Gemeinschaft in meinem Glaubensleben. 

1. Korinther 1:10-17: Paulus tadelt die Spaltungen in der Gemeinde von Korinth und betont die Einheit im Glauben. Er warnt davor, sich auf Menschen, statt auf Christus zu fokussieren und erinnert daran, dass die Botschaft des Evangeliums das Wichtigste ist. 

  • In 1. Korinther 1:11 erwähnt Paulus die Leute der Chloe. Allerdings gibt die Bibel keine weiteren Informationen über diese Personen, außer dass sie anscheinend Informationen über Meinungsverschiedenheiten und Spaltungen in der Gemeinde von Korinth an Paulus herangetragen haben könnten. Die genaue Identität von Chloe und ihren Leuten bleibt unklar, da sie in der Bibel nicht weiter beschrieben werden. Es wird vermutet, dass Chloe eine wohlhabende und angesehene Frau oder ein Haushalt in Korinth sein könnte, von dem Paulus Informationen erhalten hat.
  • In 1. Korinther 1:14 erwähnt Paulus die Personen Krispus und Gaius: 
  • Krispus: In Apostelgeschichte 18:8 wird Krispus als der Synagogenvorsteher der jüdischen Synagoge in Korinth erwähnt. Er hörte Paulus zu und wurde zusammen mit seinem Hausgläubigen getauft. Krispus könnte einer der ersten Gläubigen in Korinth gewesen sein und möglicherweise eine bedeutende Rolle in der Gemeinde gespielt haben. 
  • Gaius wird von Paulus in verschiedenen Briefen erwähnt. Er war anscheinend ein enger Mitarbeiter und Gastgeber für Paulus während seiner Reisen. In Römer 16:23 wird ein Gaius als Gastgeber erwähnt, der auch für die ganze Gemeinde Gruß ausrichtet. Es ist jedoch nicht sicher, ob es sich um dieselbe Person handelt wie in 1. Korinther 1:14
  • Stephanas war offensichtlich eine Person, die von Paulus persönlich getauft wurde. Paulus erwähnt, dass er auch das Haus von Stephanas getauft hat. Es wird angenommen, dass Stephanas und sein Haus möglicherweise zu den ersten Gläubigen in Korinth gehörten. Die genaue Identität und Hintergrundgeschichte von Stephanas wird jedoch nicht detailliert in der Bibel beschrieben. 

Paulus erwähnt Stephanas und andere Namen, um die persönlichen Beziehungen und Verbindungen zu betonen, die er in der Gemeinde von Korinth hatte, und um den Korinthern zu zeigen, dass er ihre Gemeinschaft schätzte und an der Entwicklung ihrer geistlichen Reife interessiert war. 

Lernpunkt für mein Verhalten: Förderung von Einheit und Zusammenarbeit im Glaubensleben, Vermeidung von Spaltungen und das Zentrieren meines Glaubens auf das Evangelium. 

1. Korinther 1:18-25: Paulus erklärt, dass das Kreuz für diejenigen, die verloren gehen, eine Torheit ist, aber für die Geretteten die Kraft und Weisheit Gottes. Er zeigt, dass Gottes Weisheit oft menschlicher Weisheit widerspricht. 

Lernpunkt für mein Verhalten: Anerkennung der Gegensätzlichkeit von Gottes Weisheit im Vergleich zur Welt, und das Festhalten an der Botschaft des Kreuzes trotz möglicher Missachtung. 

1. Korinther 1:26-31: Paulus beschreibt, wie Gott die Schwachen und Törichten erwählt hat, um die Starken zu überwinden. Er betont, dass unser Wert und unsere Weisheit in Christus liegen, nicht in weltlichen Kriterien. Rühmen sollte sich im Herrn finden. 

Lernpunkt für mein Verhalten: Demut vor Gott, Wertschätzung der eigenen Identität in Christus und das Ausrichten meiner Ehre und Freude auf Gott. 

Die Kernbotschaft von 1. Korinther Kapitel 1 liegt in der Betonung der Weisheit und Kraft Gottes im Gegensatz zur menschlichen Weisheit. Das Kapitel legt den Schwerpunkt auf das Evangelium von Jesus Christus und das Kreuz als Zentrum des Glaubens. Es unterstreicht die Bedeutung der Einheit in der Gemeinde und warnt vor Spaltungen. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Samstag, 19. August 2023

Gott aber möge euch dazu verhelfen, einen einträchtigen Sinn untereinander zu besitzen

 

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„Der Gott aber, von dem standhaftes Ausharren (oder: Geduld) und Trost kommen, möge euch dazu verhelfen, einen einträchtigen Sinn untereinander nach der Weise (oder: dem Vorbilde) Christi Jesu zu besitzen, 6 damit ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unsers Herrn Jesus Christus preisen könnt.” (Römer 15:5-6). 

Römer 15 und 16 betonen Themen wie Einheit in der Gemeinschaft, Dienst an anderen, und persönliche Grüße an verschiedene Gläubige. 

Römer 15: 

In diesem Kapitel ermutigt Paulus die Gläubigen zur Einheit und Liebe in der Gemeinschaft. Er betont, dass die Starken die Schwachen unterstützen sollten, und dass das Ziel darin besteht, Gott gemeinsam zu ehren. Paulus zeigt auf, wie Christus ein Vorbild in der Hingabe und im Dienen ist. Er zitiert prophetische Schriften, um zu zeigen, dass das Evangelium für Juden und Nichtjuden gleichermaßen bestimmt ist. Die Gläubigen werden ermutigt, sich gegenseitig anzunehmen und Konflikte zu vermeiden. Die Kapitel enden mit Paulus' Plänen, nach Rom zu kommen, und einem Gebet für Gottes Frieden und Gnade. 

Lehren aus Römer 15: 

  1. Einheit und Liebe in der Gemeinschaft sind von großer Bedeutung. 
  2. Starken Gläubigen kommt die Verantwortung zu, Schwächere zu unterstützen. 
  3. Das Ziel ist, Gott gemeinsam zu ehren. 
  4. Christus ist das Vorbild von Hingabe und Dienen. 
  5. Das Evangelium ist für alle Menschen bestimmt, unabhängig von ihrer Herkunft. 
  6. Konflikte sollten vermieden werden, und gegenseitige Annahme ist wichtig. 
  7. Gebet für Frieden und Gnade ist ein Ausdruck des Glaubens. 

Römer 16: 

Dieses Kapitel besteht hauptsächlich aus persönlichen Grüßen von Paulus an verschiedene Gläubige in Rom. Er erwähnt viele Namen und würdigt ihren Dienst und ihre Hingabe im Glauben. Paulus warnt vor Spaltungen und falscher Lehre und fordert die Gläubigen auf, wachsam zu sein. Er betont die Bedeutung der Unterordnung gegenüber Gott und segnet die Leser mit Frieden. 

Lehren aus Römer 16: 

  1. Persönliche Grüße und Anerkennung für den Dienst anderer sind wichtig.
  2. Wachsamkeit gegenüber falscher Lehre und Spaltungen ist notwendig. 
  3. Unterordnung gegenüber Gott ist ein Zeichen des Glaubens. 
  4. Frieden und Segen werden den Gläubigen zugesprochen.  

Hier einige der Personen, die Paulus im Kapitel 16 erwähnt: 

  • Phoebe - In Römer 16:1 wird Phoebe als Diakonin aus Kenchreä erwähnt. Sie war wahrscheinlich diejenige, die den Brief von Paulus an die Gemeinde in Rom überbracht hat. 
  • Prisca und Aquila - Ein Ehepaar, das eng mit Paulus zusammenarbeitete. Sie waren ursprünglich aus Rom, wurden aber aus Italien vertrieben. Sie halfen Paulus in seiner Arbeit und waren in verschiedenen Gemeinden aktiv. 
  • Epenetus - Einer der ersten Gläubigen in Asien, der zu Christus gekommen ist. 
  • Maria - Eine fleißige Arbeiterin im Herrn. 
  • Andronicus und Junia - Möglicherweise handelt es sich bei Junia um eine Frau oder einen Mann, die in Christus vor Paulus bekehrt wurden. Sie waren angesehene Apostel unter den Gläubigen. 
  • Ampliatus - Ein geliebter im Herrn. 
  • Urbane - Ein Mitarbeiter von Paulus und ein geliebter Mitarbeiter in Christus. 
  • Stachys - Ein weiterer Gläubiger, den Paulus grüßt. 
  • Apelles - Ein bewährter im Herrn. 
  • Herodion - Ein Verwandter von Paulus und möglicherweise ein weiterer Mitarbeiter. 
  • Tryphäna und Tryphosa - Frauen, die im Herrn arbeiten. 
  • Persis - Eine Frau, die viel gearbeitet hat im Herrn. 
  • Rufus - Möglicherweise der Sohn von Simon von Zyrene, der Jesus beim Tragen des Kreuzes half. 
  • Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder, die bei ihnen sind - Eine Gruppe von Gläubigen, die Paulus grüßt. 

Diese sind nur einige der im Römer 16 erwähnten Personen. Paulus grüßt insgesamt eine große Anzahl von Gläubigen, die in verschiedenen Gemeinden tätig waren und seinen Dienst unterstützten. Die Erwähnung dieser Personen zeigt die Vielfalt und Stärke der christlichen Gemeinschaft in dieser Zeit. 

Ich lerne: 

  1. Betone Einheit und Liebe in deinen Beziehungen zu anderen Gläubigen und in deiner Gemeinschaft. 
  2. Sei bereit, anderen in ihrem Glauben zu helfen und Unterstützung anzubieten, besonders denjenigen, die schwächer sind. 
  3. Lasse Christus als dein Vorbild in Hingabe und Dienst dienen. 
  4. Sei offen für Menschen verschiedener Herkunft und Hintergründe und betrachte das Evangelium als universell. 
  5. Vermeide Konflikte und bemühe dich um gegenseitige Annahme. 
  6. Anerkenne und ermutige den Dienst anderer Gläubiger. 
  7. Halte dich von falscher Lehre fern und sei wachsam in deinem Glauben. 
  8. Suche nach Frieden und Gottes Segen in deinem Leben und deinen Beziehungen. 

Denke daran, dass diese Lehren zeitlose Prinzipien sind, die sowohl im religiösen als auch im zwischenmenschlichen Kontext relevant sind. 

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Freitag, 18. August 2023

Es gibt keine Obrigkeit, ohne von Gott bestellt zu sein

 

Darf man sich gegen die Obrigkeit auflehnen? 
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„Jedermann sei den obrigkeitlichen Gewalten (oder: den vorgesetzten Obrigkeiten) untertan; denn es gibt keine Obrigkeit ohne von Gott (bestellt zu sein), und wo immer eine besteht, ist sie von Gott verordnet. 2 Wer sich also der Obrigkeit widersetzt, der lehnt sich damit gegen Gottes Ordnung auf; und die sich auflehnen, werden sich selbst ein Strafurteil (= ihre gerechte Strafe) zuziehen.” (Römer 13:1-2). 

„Mancher macht einen Unterschied zwischen den Tagen*), während einem andern alle Tage als gleich gelten: ein jeder möge nach seiner eigenen Denkweise zu einer festen Überzeugung kommen!” (Römer 14:5). 

Römer 13 und 14 behandeln Themen wie die Unterordnung unter staatliche Autorität, das Liebesgebot und das Umgehen mit unterschiedlichen Glaubensauffassungen innerhalb der Gemeinde. 

Römer 13: In diesem Kapitel betont Paulus die Bedeutung, sich den staatlichen Autoritäten zu unterwerfen, da sie von Gott eingesetzt sind. Er lehrt, dass die Obrigkeit dazu dient, das Recht und die Ordnung aufrechtzuerhalten. Christen werden ermahnt, Gesetze zu respektieren, Steuern zu zahlen und Respekt gegenüber staatlichen Institutionen zu zeigen. Die zentrale Botschaft ist, dass die Unterordnung unter die Autorität Gottes Willen und dem Wohl der Gesellschaft dient. 
Paulus fordert uns am Ende dieses Kapitels auf: “So lasset uns denn die Werke der Finsternis abtun, dagegen die Waffen des Lichts anlegen!” (Römer 13:12). 

  • Auch in unserer Evangeliumszeit haben führende Brüder eine Erklärung über das Verhältnis zwischen Obrigkeit und Volk zur Abstimmung vorgelegt, die in einer Konferenz einstimmig angenommen wurde: Lehre und Bündnisse 134. Die Verse 5-8 befassen sich mit dieser Thematik. Die Glaubenserklärung hinsichtlich Regierungen und Gesetzen im Allgemeinen wurde von einem Komitee erarbeitet, das aus Oliver Cowdery, Sidney Rigdon, Frederick G. Williams, William W. Phelps und John Whitmer bestand. 

Ich lerne: 

  1. Respekt vor staatlichen Gesetzen und Institutionen ist wichtig, um Ordnung und Frieden zu wahren. 
  2. Unterordnung unter Autorität kann als Ausdruck des Gehorsams gegenüber Gott betrachtet werden. 
  3. Die Verantwortung, sich an sozialen Verpflichtungen wie Steuern zu beteiligen, spiegelt christliche Prinzipien wider. 

Römer 14: In diesem Kapitel geht es um die Aufforderung, mit unterschiedlichen Glaubensauffassungen innerhalb der Gemeinde respektvoll umzugehen. Paulus betont, dass Christen nicht über Angelegenheiten streiten sollten, die nicht von grundlegender Bedeutung für den Glauben sind. Jeder Gläubige sollte sich auf seine eigene Überzeugung vor Gott konzentrieren und gleichzeitig den Glauben und die Überzeugungen anderer respektieren. 
Am Ende dieses Kapitels ermuntert uns Paulus: “Darum wollen wir auf das bedacht sein, was zum Frieden und zu gegenseitiger Erbauung dient!” (Römer 14:19). 

  • Was wird heute zu diesem Thema gesagt? Lies gerne mehr unter “Religionsfreiheit”. 

Ich lerne: 

  1. Toleranz und Respekt gegenüber unterschiedlichen Glaubensauffassungen sind wichtige Aspekte in einer Gemeinschaft. 
  2. Konzentration auf grundlegende Glaubensprinzipien anstatt auf nebensächliche Meinungsverschiedenheiten stärkt die Einheit. 
  3. Liebe und Rücksichtnahme sollten bei der Interaktion mit anderen Gläubigen im Vordergrund stehen. 
  4. Zusammenfassend lehren Römer 13 und 14, die Unterordnung unter staatliche Autorität zu respektieren und in der Gemeinschaft mit Liebe und Rücksichtnahme auf andere Gläubige einzutreten. Die zentralen Prinzipien sind Gehorsam gegenüber Gott, Respekt vor Autoritäten und Liebe zur Einheit in der Gemeinde. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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