Donnerstag, 30. November 2023

Und darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir nach seinen Geboten wandeln

 

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„Und darin besteht die Liebe (zu Gott), daß wir nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, wie ihr es von Anfang an gehört habt, daß ihr darin (d. h. in der Liebe) wandeln sollt.” (2. Johannes 1:6). 

  • Hier betont Johannes die Verbindung zwischen Liebe und Gehorsam gegenüber den Geboten Gottes. Er macht deutlich, dass wahre Liebe darin besteht, Gottes Gebote zu befolgen. Das heißt, echte Liebe zu zeigen, indem man in Übereinstimmung mit Gottes Wort und seinen Lehren lebt. 

Der Zweite Brief des Johannes wurde von dem Apostel Johannes, dem Halbbruder und Lieblingsjünger Jesu, geschrieben, und er richtete ihn an eine bestimmte "auserwählte Frau" oder "Herrin", was möglicherweise eine Metapher für eine christliche Gemeinde oder eine konkrete Gruppe von Gläubigen sein könnte. 

Johannes' Intention bei diesem Brief war es, die Gemeinde zu ermutigen, in der Wahrheit und in der Liebe zu bleiben. Er warnte auch vor falschen Lehren und ermutigte die Gläubigen, fest an den Lehren Christi festzuhalten. Die Betonung von Liebe, Wahrheit und Gehorsam gegenüber Gottes Geboten ist ein zentrales Thema des Briefes. 

Es wird vermutet, dass dieser Brief zwischen 70 und 100 n. Chr. geschrieben wurde, also einige Zeit nach der Zeit Jesu. Es war eine Zeit, in der verschiedene Lehrmeinungen und Abweichungen von den Lehren Christi auftraten, und Johannes wollte die Gläubigen ermutigen, inmitten dieser möglichen Verwirrung und Irrlehren standhaft zu bleiben. 

2. Johannes 1 Verse 1-3: Johannes schreibt an eine bestimmte Frau, die er in der Wahrheit und Liebe kennt. Er ermutigt sie, in Liebe zu leben und die Gebote Gottes zu befolgen. 

Ich lerne: Ein Leben, das auf Liebe und der Einhaltung göttlicher Gebote basiert, führt zu einer tieferen Verbundenheit mit anderen und mit Gott. 

2. Johannes 1 Verse 4-6: Johannes betont die Wichtigkeit, Gottes Gebote zu befolgen. Liebe ist gleichbedeutend mit dem Gehorsam gegenüber Gottes Wort. 

Ich lerne: Gehorsam und Liebe gehen Hand in Hand. Indem man Gottes Gebote beachtet, zeigt man Liebe zu Gott und seinen Mitmenschen. 

2. Johannes 1 Verse 7-11: Johannes warnt vor Verführern, die die Lehren Jesu nicht akzeptieren und in die Irre führen (“die Jesus Christus nicht als den im Fleisch erscheinenden (Messias) bekennen”). Er ermutigt dazu, sich nicht täuschen zu lassen und in der Lehre Christi zu bleiben. 

Ich lerne: Es ist wichtig, wachsam zu sein und nicht falschen Lehren oder Verführungen nachzugehen. Standhaftigkeit in der Lehre Jesu ist entscheidend. 

2. Johannes 1 Verse 12-13: Johannes schließt seinen Brief mit persönlichen Anmerkungen und einer Hoffnung, bald persönlich zu sprechen. Er grüßt die Empfänger im Namen der Kinder seiner Schwester. 

Ich lerne: Persönliche Verbindungen und Beziehungen sind wichtig in einem geistlichen Kontext. Gemeinschaft und persönliche Interaktion fördern den Glauben. 

Was du daraus lernen kannst, hängt davon ab, wie du diese Lehren auf dein Leben anwendest. Vielleicht betonst du die Bedeutung der Liebe und des Gehorsams in deinen Beziehungen zu anderen und zu Gott. Vielleicht bist du auch achtsamer in Bezug auf Lehren oder Ideen, die von den Lehren Jesu abweichen könnten. Es könnte auch bedeuten, dass du dich mehr in die Gemeinschaft einbringst, um spirituelles Wachstum zu fördern. Letztendlich geht es darum, wie du diese Lehren in deinem Alltag umsetzen kannst. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Mittwoch, 29. November 2023

Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt

 

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Dies habe ich euch, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt, geschrieben, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt.” (1. Johannes 5:13). 

  • Dieser Vers fasst die Gewissheit des ewigen Lebens zusammen, die durch den Glauben an den Sohn Gottes, Jesus Christus, gegeben ist. Es betont die Sicherheit der Gläubigen und unterstreicht die Bedeutung des Glaubens als entscheidenden Faktor für das ewige Leben. 

1. Johannes 5:1-5: In diesen Versen betont der Apostel Johannes (einer der Halbbrüder Jesu und sein Lieblingsjünger) die Bedeutung des Glaubens an Jesus Christus als den Sohn Gottes. Er erklärt, dass jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, aus Gott geboren *) ist. Dieser Glaube ermöglicht es, die Gebote Gottes zu befolgen und die Welt zu überwinden. Der Sieg über die Welt kommt durch unseren Glauben an Jesus. 

  • *) “Eine mächtige Wandlung im Herzen, durch den Geist des Herrn verursacht, sodass der Mensch kein Verlangen mehr hat, Böses zu tun, sondern nach dem zu trachten, was von Gott ist.” (Quelle). 

Ich lerne: Der Glaube an Jesus Christus ist entscheidend, um als Kind Gottes geboren zu werden. Dieser Glaube befähigt dich, Gottes Gebote zu befolgen und über die Herausforderungen der Welt zu siegen. 

1. Johannes 5:6-13: In diesen Versen spricht Johannes über das Zeugnis Gottes bezüglich seines Sohnes. Er betont, dass das `Zeugnis des Geistes, des Wassers und des Blutes´ *) über Jesus wahr ist. Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das ewige Leben. Das Vertrauen in dieses Zeugnis führt zu Gewissheit und Vertrauen in unserer Beziehung zu Gott. 

  • *) “1. Johannes 5:6,8 "Drei, die auf Erden Zeugnis ablegen" 
    “Bestimmte Sätze könnten noch im vierten Jahrhundert n. Chr. zu 1. Johannes 5,7-8 hinzugefügt worden sein. Der offensichtliche Zusatz sind die Worte: "im Himmel der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins. Und es gibt drei, die auf Erden Zeugnis ablegen." 
    Ob diese Worte die ursprüngliche Schrift des Johannes widerspiegeln oder später von einer unbekannten Person hinzugefügt wurden, ist umstritten [auch als “Comma Johanneum” bekannt]. Wichtig ist, dass diese Verse das Blut Christi hervorheben. Das Blut Christi war Teil des Sühnopfers und des wirklichen Leidens Jesu Christi. Diese Wahrheit widerlegte die doketische Häresie, dass Jesus Christus keinen sterblichen Körper hatte (siehe 1. Johannes 1:7; 5:6). Wasser, Blut und der Geist stehen im Zusammenhang mit der irdischen Geburt, der geistigen Wiedergeburt und dem Sühnopfer des Erretters, wie die folgende Tabelle veranschaulicht (siehe Mose 6:59-60):” (maschinell übersetzt; Quelle; eckige Klammer von mir hinzugefügt). 
     
 Sterbliche Geburt Spirituelle Wiedergeburt Das Sühnopfer Christi 
Wasser Das Kind ist im Mutterleib von Wasser umgeben. Die Taufe erfolgt durch Eintauchen in Wasser. Am Kreuz floss Wasser aus der durchbohrten Seite Christi. 
Blut Das Leben des physischen Körpers ist im Blut. Das Blut der Mutter wird während der Geburt vergossen. Das Sühneblut Christi lässt uns wiedergeboren werden. Christus hat sein Blut für die ganze Menschheit vergossen. 
Geist Jeder Mensch, der im Erdenleben geboren wird, ist buchstäblich der Nachkomme himmlischer Eltern, der in der vorirdischen Welt einen Geistkörper erhalten hat. Der Heilige Geist hat reinigende Kraft. Durch das Sühnopfer Jesu Christi und die vollkommene Spiritualität sind wir in der Lage, wiedergeboren zu werden und geistliche Heiligung zu empfangen. 

Ich lerne: Vertraue dem Zeugnis Gottes über seinen Sohn, Jesus Christus. Der Glaube an dieses Zeugnis bringt Sicherheit und das Geschenk des ewigen Lebens. 

1. Johannes 5:14-21: In diesen Abschnitten betont Johannes die Kraft des Gebets. Er ermutigt die Gläubigen, in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes zu beten, da Gott solche Gebete erhört. Johannes hebt auch die Sicherheit derer hervor, die in Christus sind, und warnt vor falschen Götzen. 

In Vers 16 ist die Rede von einer “Sünde zum Tode” (mehr hierzu lies hier).  

Ich lerne: Beten ist mächtig, besonders wenn es im Einklang mit Gottes Willen geschieht. Bleibe in Christus, vermeide falsche Götzen und halte dich an die Wahrheit des Evangeliums. 

Zusammenfassend betont Johannes die Bedeutung des Glaubens an Jesus, das Zeugnis Gottes über seinen Sohn und die Kraft des Gebets. Du kannst daraus lernen, dass ein fest verankerter Glaube, Vertrauen in Gottes Zeugnis und ein aufrichtiges Gebetsleben wesentliche Elemente deiner Beziehung zu Gott sind. Es ist auch wichtig, sich vor falschen Lehren und Götzen zu hüten. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Dienstag, 28. November 2023

Wir wollen einander lieben!

 

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„Geliebte, laßt uns (oder: wir wollen) einander lieben! denn die Liebe stammt aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott erzeugt (oder: geboren) und erkennt Gott. 8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.“ (1. Johannes 4:7-8

  • Dieser Vers betont die zentrale Bedeutung der Liebe in der christlichen Gemeinschaft und unterstreicht, dass wahre Liebe von Gott kommt. Die Liebe zu anderen ist ein Ausdruck der Gotteskindschaft und eine Schlüsselkomponente im Verständnis der göttlichen Natur. 

1. Johannes 3:1-12 

Dieser Abschnitt betont die Liebe Gottes zu uns als seine Kinder. Die Gläubigen werden aufgerufen, ein Leben der Gerechtigkeit zu führen und sich von Sünde fernzuhalten, sich zu reinigen *). Die Liebe zu den Geschwistern in Christus wird als Zeichen der Gotteskindschaft hervorgehoben. Mord, Hass und Weltlichkeit sind als Unvereinbar mit der göttlichen Natur gekennzeichnet. 

  • *) Vers 3 kann auf verschiedene Weisen interpretiert werden, aber im Kontext des Kapitels und des gesamten Briefes scheint er auf die Hoffnung auf die Wiederkehr Jesu Christi zu verweisen. Hier sind einige mögliche Erklärungen: 
  • Reinigung durch Hoffnung auf Christus: Die Hoffnung auf die Wiederkehr Christi und die Vollendung der Erlösung motiviert Gläubige zur Reinigung ihres Lebens. Diese Reinigung kann eine Abkehr von der Sünde, eine moralische Transformation und ein Streben nach Heiligkeit bedeuten. 
  • Identifikation mit Christus: Der Vers könnte darauf hinweisen, dass diejenigen, die ihre Hoffnung auf Christus setzen, in gewisser Weise mit ihm identifiziert sind. Das Streben nach Reinigung spiegelt den Wunsch wider, im Einklang mit der reinen Natur Christi zu leben. 
  • Reinigung als Zeichen der Hoffnung: Die Reinigung könnte auch als sichtbares Zeichen der Hoffnung interpretiert werden. Gläubige, die auf die Wiederkehr Christi hoffen, könnten danach streben, in ihrem täglichen Leben ein Zeugnis für diese Hoffnung abzulegen. 

Es ist wichtig zu beachten, dass die genaue Bedeutung dieses Verses von theologischen Interpretationen und dem Verständnis des gesamten Buches abhängen kann. Ein tieferes Verständnis könnte durch die Berücksichtigung des Kontextes und anderer Bibelstellen gewonnen werden. 

In den Versen 11 und 12 wird die Notwendigkeit der christlichen Liebe betont, und gleichzeitig wird auf die Geschichte von Kain und Abel aus dem Alten Testament verwiesen, um eine Kontrastierung zwischen Liebe und Hass, Gerechtigkeit und Bosheit zu illustrieren. 

Die Aussage "nicht in der Weise Kains" bezieht sich auf die feindliche und böse Haltung, die Kain seinem Bruder Abel gegenüber hatte. Kain war eifersüchtig auf Abel, weil Gott Abels Opfer bevorzugte, und in seiner Eifersucht und Wut tötete er Abel. Die Gläubigen werden aufgefordert, nicht nach dem Beispiel Kains zu handeln, sondern sich von Liebe, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit leiten zu lassen. 

In Bezug auf die Verse 11 und 12 bedeutet dies, dass Christen aufgefordert sind, einander bedingungslos zu lieben, im Gegensatz zu Kain, der aus Hass handelte. Die Botschaft des Evangeliums ist eine Botschaft der Liebe, und die Gläubigen sollen durch ihre Taten zeigen, dass sie von dieser Liebe erfüllt sind. Die Erwähnung von Kain dient als mahnendes Beispiel, wie Bosheit und Eifersucht zu gewalttätigen Handlungen führen können, während wahre Liebe und Gerechtigkeit die Grundlage für christliches Verhalten sein sollten. 

1. Johannes 3:13-24 

In diesem Teil wird die Bedeutung der Liebe für die Gemeinschaft betont. Die Gläubigen werden ermahnt, für ihre Brüder und Schwestern einzustehen und ihre Liebe durch Taten zu zeigen. Das Vertrauen auf Gott und das Befolgen seiner Gebote sind Schlüsselaspekte des Glaubens. 

Vers 14 betont die Verbindung zwischen Liebe zu den Brüdern (Glaubensgeschwistern) und dem Übergang vom Tod zum Leben. Hier sind einige mögliche Erklärungen: 

  • Leben durch Christus: Der Übergang vom Tod zum Leben bezieht sich auf die geistliche Wiedergeburt, die durch den Glauben an Jesus Christus geschieht. Liebe zu den Brüdern wird als Frucht dieses neuen Lebens betrachtet. 
  • Liebe als Beweis des Glaubens: Die Liebe zu den Brüdern wird hier als ein Zeichen des Glaubens und der Verbindung mit dem Leben in Christus gesehen. Wenn jemand behauptet, im Glauben zu sein, aber keine Liebe für seine Brüder zeigt, kann das darauf hindeuten, dass er noch im "Tod" ist, also nicht aus dem geistlichen Tod ins Leben übergegangen ist. 
  • Liebe als Kennzeichen des Christseins: In der Johannesevangeliumstradition wird Liebe oft als Kennzeichen der Nachfolger Christi betont. Hier wird betont, dass die Liebe zu den Brüdern nicht nur eine ethische Forderung ist, sondern auch ein Beweis dafür, dass man aus dem Tod zum Leben übergegangen ist. 

Zusammengefasst bedeutet der Vers, dass diejenigen, die behaupten, durch den Glauben an Christus vom geistlichen Tod ins Leben übergegangen zu sein, dies durch die Liebe zu ihren Brüdern zeigen sollten. Die Liebe zu den Brüdern ist ein wesentliches Merkmal des neuen Lebens, das durch den Glauben an Christus gegeben ist. Fehlt diese Liebe, wird darauf hingewiesen, dass die Verbindung mit dem Leben in Christus möglicherweise nicht vorhanden ist. 

Die Aussage im Vers 15 stellt eine starke Verbindung zwischen Hass gegenüber dem Bruder und dem Begriff des Menschenmörders her. Hier sind einige Erklärungen: 

  • Symbolische Sprache: Die Verwendung des Begriffs "Menschenmörder" kann als symbolische Sprache interpretiert werden, um die Schwere und Sünde des Hasses zu betonen. Indem jemand seinen Bruder hasst, bringt er bereits eine Form von tödlicher Feindseligkeit zum Ausdruck. 
  • Hass als geistlicher Mord: Der Vers unterstreicht die geistliche Dimension des Hasses. Hass wird nicht nur als emotionales Gefühl betrachtet, sondern als etwas, das moralisch und spirituell zerstörerisch ist. Es ist, als ob man bereits geistig einen Mord begangen hätte. 
  • Kontrast zum christlichen Leben: Die Betonung liegt auf der Unvereinbarkeit von Hass und dem ewigen Leben. Christen werden aufgefordert, in Liebe zu leben, und Hass wird als etwas betrachtet, das mit dem Charakter Christi unvereinbar ist. 

Dieser Vers soll die Gläubigen dazu anhalten, die Schwere von Hass und feindseligen Emotionen zu erkennen. Die Verbindung zum Begriff "Menschenmörder" macht deutlich, dass solche Haltungen nicht mit einem Leben in Christus vereinbar sind und das ewige Leben in Frage stellen können. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Worte nicht notwendigerweise eine direkte Anklage darstellen, sondern als ernste Warnung dienen, die die Gläubigen dazu aufruft, in Liebe zu leben und Hass zu vermeiden. 

1. Johannes 4:1-6 

Hier warnt der Text vor falschen Propheten und betont die Notwendigkeit, die Geister zu prüfen, um die Wahrheit von der Irreführung zu unterscheiden. Die Gläubigen werden ermutigt, im Glauben zu bleiben und nicht den Lehren der Welt zu folgen. 

1. Johannes 4:7-21 

Die Liebe Gottes und die Bedeutung der Liebe unter den Gläubigen werden erneut betont. Gott ist Liebe, und diejenigen, die in der Liebe bleiben, bleiben in Gott. Die Gläubigen werden aufgefordert, einander bedingungslos zu lieben, da dies ein Zeichen ihrer Gottesbeziehung ist. 

Ich lerne: 

  1. Liebe als zentrales Gebot: Die Botschaft des 1. Johannesbriefs hebt die Liebe als zentrales Element des christlichen Lebens hervor. Du kannst daraus lernen, dass die Liebe zu Gott und zu anderen eine grundlegende Richtlinie für dein Verhalten sein sollte. 
  2. Gemeinschaft und Fürsorge: Die Texte unterstreichen die Bedeutung der Gemeinschaft und der Fürsorge für deine Mitmenschen, insbesondere für Gläubige. Du kannst daraus lernen, dass deine Beziehung zu Gott sich auch in deiner Beziehung zu anderen widerspiegeln sollte. 
  3. Prüfung der Lehren: Der Abschnitt über falsche Propheten ermutigt dazu, Lehren und Einflüsse kritisch zu prüfen. Du kannst lernen, dass es wichtig ist, die Wahrheit von der Irreführung zu unterscheiden und in deinem Glauben standhaft zu bleiben. 
  4. Gehorsam gegenüber Gottes Geboten: Der Text betont den Gehorsam gegenüber Gottes Geboten. Du kannst daraus lernen, dass ein Leben im Einklang mit Gottes Willen zu einem erfüllten und gesegneten Leben führt. 

Insgesamt lädt der 1. Johannesbrief dazu ein, ein Leben der Liebe, Gemeinschaft, geistigen Wachsamkeit und Gehorsam gegenüber Gott zu führen. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Montag, 27. November 2023

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht

 

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wenn wir (aber) unsere Sünden bekennen (= eingestehen), so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt.” (1. Johannes 1:9). 

  • Dieser Vers betont die Bedeutung der Sündenbekennung und Gottes Treue und Gerechtigkeit, uns von Sünden zu reinigen. Er unterstreicht die Möglichkeit der Vergebung durch Christus, wenn wir aufrichtig unsere Sünden vor Gott bekennen. 

Der erste Brief des Johannes wurde traditionell dem Apostel Johannes zugeschrieben, der auch das Evangelium nach Johannes und die Offenbarung verfasst haben soll. Der Verfasser bezeichnet sich selbst nicht direkt als Apostel, aber er verwendet oft die Formulierung "der Jünger, den Jesus liebte" oder ähnliche Ausdrücke, was zu der Annahme führt, dass es sich um denselben Johannes handelt. 

Die Intention des Verfassers war, verschiedene theologische und pastorale Anliegen zu adressieren, darunter: 

  • Gemeinschaft mit Gott und unter den Gläubigen: Der Brief betont die Bedeutung der Gemeinschaft mit Gott und unter den Gläubigen. Er ermutigt zu einem Leben im Licht Gottes und zur Liebe untereinander. 
  • Abwehr von Irrlehren: Johannes warnt vor verschiedenen Irrlehren, insbesondere solchen, die die göttliche Natur von Jesus Christus und die Bedeutung seiner Menschwerdung leugneten. 
  • Ermunterung zum Glauben und zur Liebe: Der Verfasser ermutigt die Gläubigen, im Glauben standhaft zu bleiben, in der Liebe zu wachsen und sich von den Verführungen der Welt abzuwenden. 
  • Gewissheit des ewigen Lebens: Johannes möchte den Gläubigen Gewissheit darüber geben, dass sie ewiges Leben haben können, wenn sie an Jesus Christus glauben und in Gemeinschaft mit ihm leben. 

Der Brief wurde wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts n.Chr. verfasst und richtete sich an christliche Gemeinden, die möglicherweise mit theologischen Herausforderungen und moralischen Fragen konfrontiert waren. 

1. Johannes 1:1-4 

In diesen Versen spricht Johannes über das ewige Leben, das von Anfang an existiert hat und das die Menschen erleben können, weil sie Zeugen von Jesus Christus sind. Der Zweck seiner Botschaft ist es, Gemeinschaft und Freude unter den Gläubigen zu fördern. 

1. Johannes 1:5-10 

Johannes betont, dass Gott Licht ist *) und in ihm keine Dunkelheit existiert. Er fordert die Gläubigen auf, im Licht zu wandeln und ihre Sünden zu bekennen, denn Gott ist treu, um zu vergeben und zu reinigen. 

*) Die Aussage "Gott ist Licht, und keinerlei Finsternis ist in ihm" stammt aus 1. Johannes 1:5 und hat mehrere theologische Bedeutungen: 

  • Moralische Reinheit: Die Metapher "Licht" wird oft mit Reinheit und Heiligkeit assoziiert. Diese Aussage betont, dass Gott absolut rein und frei von jeglicher Sünde oder Dunkelheit ist. Es unterstreicht die moralische Vollkommenheit und Heiligkeit Gottes. 
  • Wahrheit und Klarheit: Licht wird auch oft mit Wahrheit und Klarheit in Verbindung gebracht. Diese Aussage könnte darauf hinweisen, dass Gott die Wahrheit verkörpert und keine Täuschung oder Unklarheit in ihm existiert. Es legt nahe, dass Gott vollkommen klar und offen in seinen Absichten ist. 
  • Lebensspender: Licht ist auch ein Symbol des Lebens und der Schöpfung. In diesem Sinne könnte die Aussage darauf hinweisen, dass Gott der Ursprung des Lebens ist und dass in ihm keine zerstörerischen Kräfte oder Finsternis existieren. 

Insgesamt betont diese Aussage die moralische Reinheit, die Wahrheit und die Lebensspendende Natur Gottes. Sie stellt einen Kontrast zwischen der Heiligkeit Gottes und der Sünde dar und unterstreicht die Unvereinbarkeit von Gottes Wesen mit Dunkelheit oder Unreinheit. 

1. Johannes 2:1-2 

Johannes erklärt, dass Jesus unser Fürsprecher bei Gott ist, und dass sein Opfer für die Sünden der ganzen Welt gilt. 

1. Johannes 2:3-14 

Johannes spricht über die Bedeutung des Gehorsams gegenüber Gottes Geboten. Er betont die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen. Er ermutigt die Gläubigen, im Glauben zu wachsen und die Liebe Gottes zu erfahren. 

1. Johannes 2:15-17 

Johannes warnt vor der Liebe zur Welt und den Dingen in der Welt. Er betont, dass diese Dinge vergänglich sind, aber wer Gottes Willen tut, bleibt in Ewigkeit. 

1. Johannes 2:18-27 

Johannes spricht über die Endzeit und warnt vor falschen Propheten. Er ermutigt die Gläubigen, im Glauben standhaft zu bleiben und die Wahrheit Christi zu bewahren. 

1. Johannes 2:28-29 

Johannes ermutigt die Gläubigen, in Jesus Christus zu bleiben, damit sie bei seiner Wiederkunft voller Zuversicht vor ihm stehen können. Er betont, dass wer Gerechtigkeit tut, aus Gott geboren ist. 

Ich lerne: 

  1. Gemeinschaft und Freude: Streben Sie danach, Gemeinschaft mit anderen Gläubigen zu haben und Freude in Ihrem Glauben zu erleben. 
  2. Gottes Licht und Sündenbekennung: Streben Sie danach, im Licht Gottes zu wandeln, und seien Sie bereit, Ihre Sünden zu bekennen, um Gottes Vergebung zu erfahren. 
  3. Jesus als Fürsprecher: Vertrauen Sie darauf, dass Jesus Ihr Fürsprecher bei Gott ist und dass sein Opfer Ihre Sünden abdeckt. 
  4. Gehorsam und Liebe: Streben Sie nach Gehorsam gegenüber Gottes Geboten und kultivieren Sie Liebe zu Gott und zu Ihren Mitmenschen. 
  5. Weltliche Verlockungen meiden: Seien Sie vorsichtig vor den Verlockungen dieser Welt und streben Sie nach dem, was ewig Bestand hat. 
  6. Beständigkeit im Glauben: Streben Sie danach, in Jesus Christus zu bleiben und Ihren Glauben aktiv zu leben, um bei seiner Wiederkunft voller Zuversicht zu sein. 
  7. Gerechtigkeit: Bemühen Sie sich, ein Leben der Gerechtigkeit zu führen, da dies ein Zeichen dafür ist, dass Sie aus Gott geboren sind. 

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Samstag, 25. November 2023

Er übt Langmut gegen euch

 

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Der Herr ist mit der (Erfüllung seiner) Verheißung nicht säumig, wie manche Leute (in seinem Verhalten) eine Säumigkeit sehen, sondern er übt Langmut gegen euch, weil er nicht will, daß einige verlorengehen, sondern daß alle zur Buße (= zum Gesinnungswechsel, vgl. Matth. 3,2) gelangen.” (2. Petrus 3:9)

In 2. Petrus 3:1-10 spricht der Apostel Petrus über die Verzögerung der Wiederkunft Christi *). Er ermutigt die Gläubigen, standhaft im Glauben zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass Gottes Zeitplan perfekt ist. Er warnt vor Spöttern, die die Verzögerung als Anlass nehmen könnten, ihren Glauben zu verlieren, und betont die Geduld und Gnade Gottes. 

  • *) 2. Petrus 3:1-8). »Wo ist die Verheißung seines Kommens?« 
    Einige von Petrus' Lesern mögen besorgt gewesen sein, weil die Ankunft des Zweiten Kommens verzögert wurde. Um zu veranschaulichen, wie töricht es ist, ungeduldig zu werden, während man auf die Wiederkunft wartet, wies Petrus darauf hin, dass "ein Tag beim Herrn ist wie tausend Jahre wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag" (2. Petrus 3:8; siehe auch Psalm 90:4). Im Buch Mormon sagt Alma in ähnlicher Weise: "Bei Gott ist alles wie ein Tag, und nur die Zeit wird den Menschen gemessen" (Alma 40:8). Elder Neal A. Maxwell hat die Erkenntnis vermittelt, dass "Gott in einem ewigen Jetzt lebt, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ständig vor Augen stehen (siehe LuB 130:7). Seine göttlichen Entschlüsse sind garantiert, denn alles, was Er in Seinem Herzen tut, wird Er mit Sicherheit tun (siehe Abraham 3:17). Er kennt das Ende von Anfang an! (siehe Abraham 2:8)" ("Sorge für das Leben der Seele", Liahona, Mai 2003, Seite 70.) (maschinell übersetzt; Quelle). 

In den Versen 11-18 ruft Petrus die Gläubigen dazu auf, ein heiliges und gottgefälliges Leben zu führen, da sie auf die Wiederkunft Christi warten. Er ermutigt zur Heiligkeit, Liebe und einem Leben im Einklang mit Gottes Wort. Petrus betont die Wichtigkeit der geistlichen Reife und ermahnt dazu, im Glauben zu wachsen. 

  • "Ein neuer Himmel und eine neue Erde" (Vers 13
    “Im Rahmen des Sündenfalls Adams fiel die Erde von einem irdischen (paradiesischen) Zustand in einen telestialen Zustand. Wenn Christus wiederkommt und das Böse vernichtet ist, "wird Christus persönlich auf Erden herrschen; und... die Erde wird erneuert werden und ihre paradiesische Herrlichkeit empfangen« (Glaubensartikel 1,10). Nach den tausend Jahren der Herrschaft Christi wird die Erde noch einmal verwandelt werden. Der Prophet Joseph Smith beschrieb diese Veränderung: "Diese Erde wird in die Gegenwart Gottes zurückgerollt und mit himmlischer Herrlichkeit gekrönt werden" (Lehren: Joseph Smith, Seite 258; siehe LuB 29:22,25; 88:18-20,25,26).” (maschinell übersetzt; Quelle). 

Ich lerne: Ein Schlüsselaspekt ist die Geduld im Glauben, auch wenn es Verzögerungen oder Herausforderungen gibt. Es ist wichtig, einen festen Glauben und eine tiefe Beziehung zu Gott zu entwickeln, um standhaft in schwierigen Zeiten zu bleiben. Die Mahnung zur Heiligkeit und Liebe erinnert daran, dass unser Verhalten und unsere Einstellung im Warten auf Christi Rückkehr von großer Bedeutung sind. Es ermutigt dazu, ein Leben zu führen, das die Werte des Glaubens widerspiegelt, und sich ständig in der geistlichen Reife zu entwickeln. 

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Freitag, 24. November 2023

So versteht der Herr es wohl, Gottselige aus der Prüfung zu erretten

 

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„So versteht der Herr es wohl, Gottselige aus der Prüfung zu erretten, Ungerechte dagegen für den Tag des Gerichts unter (oder: zur) Verbüßung von Strafen aufzubewahren,“ (2. Petrus 2:9). 

  • Dieser Vers betont die göttliche Fähigkeit, die Gerechten zu retten und die Ungerechten für das Gericht aufzubewahren. Es unterstreicht die Idee der göttlichen Gerechtigkeit und die Verantwortlichkeit der Menschen für ihre Handlungen. 

2. Petrus 2:1-3: Der Abschnitt warnt vor falschen Propheten und Lehrern, die in die Gemeinde eindringen und irreführende Lehren verbreiten. Diese Personen werden verderbliche Häresien einführen und viele in die Irre führen. 

2. Petrus 2:4-9: Hier wird darauf hingewiesen, dass Gott die Ungerechten bestrafen wird, während er die Gerechten rettet. Es wird betont, dass Gott weiß, wie die Gerechten aus der Versuchung zu befreien sind, während die Ungerechten für den Gerichtstag aufbewahrt werden. 

2. Petrus 2:10-22: In diesem Abschnitt wird die Gottlosigkeit und das schlechte Verhalten der falschen Lehrer beschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass sie sich von sinnlichen Begierden leiten lassen und keine Ehrfurcht vor göttlichen Autoritäten haben. Es wird auch betont, dass es besser gewesen wäre, wenn sie den Weg der Gerechtigkeit nicht gekannt hätten, als sich nach der Erkenntnis wieder von den heiligen Geboten abzuwenden. 

Ich lerne: Die Passage betont die Wichtigkeit, sich vor falschen Lehren zu schützen und auf dem Weg der Gerechtigkeit zu bleiben. Sie ermutigt zur Standhaftigkeit im Glauben und warnt vor den Konsequenzen von sinnlichem und gottlosem Verhalten. Eine Lehre könnte sein, wachsam in Bezug auf spirituelle Führung zu sein und sich an göttliche Prinzipien zu halten, um auf dem Weg der Gerechtigkeit zu bleiben. 

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Donnerstag, 23. November 2023

Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!

 

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„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!” (1. Petrus 5:7). 

  • Dieser Vers betont das Vertrauen auf Gott und die Übertragung von Sorgen auf ihn, was im Einklang mit den Lehren von Demut, Dienst am Nächsten und dem festen Glauben steht. 

1. Petrus 5:1-4: Hier ermutigt Petrus die Ältesten der Gemeinde, ihre Verantwortung ernst zu nehmen und die Herde Gottes in aller Demut zu führen. Sie sollen es nicht aus Zwang tun, sondern freiwillig und mit Hingabe. 

1. Petrus 5:5-11: In diesen Versen erinnert Petrus die Leser daran, demütig zu sein und sich gegenseitig zu dienen. Er ermutigt dazu, alle Sorgen auf Gott zu werfen, er wird für uns sorgen. Wir sollen dem Teufel im Glauben widerstehen. Abschließend betont er, dass Gott, nachdem man eine Weile gelitten hat, einen festen Stand verleihen und stärken wird. 

1. Petrus 5:12-14: Hier sendet Petrus Grüße und teilt mit, dass Silvanus (Silas) den Brief mitverfasst hat. Er schließt mit Friedenswünschen. 

Der zweite Brief des Petrus wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. verfasst, wahrscheinlich zwischen 80 und 150 n. Chr. Die genaue Datierung ist jedoch unsicher. 

Die Intention des Briefes war es, christliche Gemeinden zu ermutigen und zu stärken. Der Brief adressiert Themen wie den Umgang mit Verfolgung, falschen Lehrern und der Notwendigkeit von Tugenden im christlichen Leben. Petrus schrieb wahrscheinlich an verschiedene Gemeinden in Kleinasien, die zu dieser Zeit unter Druck standen. 

2. Petrus 1:1-2: In diesen Versen begrüßt Petrus die Leser und betont den Wert des Glaubens. Er wünscht Gnade und Frieden durch die Erkenntnis Gottes und Jesu. 

2. Petrus 1:3-11: Petrus ermutigt dazu, Gottes Verheißungen anzunehmen und mit allem Eifer Tugenden zu entwickeln. Er betont die Bedeutung von Selbstbeherrschung, Ausdauer, Brüderlichkeit und Liebe. 

  • In 2. Petrus 1:5-7 spricht Petrus über eine Abfolge von Tugenden, die Christen in ihrem Leben entwickeln sollen. Die Reihenfolge der Eigenschaften ist nicht zufällig, sondern es scheint eine Absicht dahinter zu stehen. 
    Die Reihenfolge könnte darauf hindeuten, dass jede Tugend die Grundlage für die nächste legt. Glaube bildet den Anfang, gefolgt von Tugend (Moral), Erkenntnis (Wissen), Enthaltsamkeit (Selbstbeherrschung), Standhaftigkeit (Geduld), Gottseligkeit (Frömmigkeit; Ehrfurcht) und brüderlicher Liebe. Diese Tugenden bauen aufeinander auf und tragen dazu bei, dass der christliche Glaube gefestigt und wachsend ist. 
    Es ist eine Art Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man im Glauben wächst und ein erfülltes, standhaftes Leben führt, das letztendlich zur Teilhabe am ewigen Reich Gottes führt. 

2. Petrus 1:12-21: Hier spricht Petrus über die Bedeutung der Erinnerung und bekräftigt die Zuverlässigkeit der prophetischen Schriften. Er betont, dass die Schrift nicht durch menschlichen Willen entstanden ist, sondern durch den Heiligen Geist. Er bekräftigt auch, Augenzeuge der “wunderbaren Herrlichkeit Jesu” auf dem Berg der Verklärung gewesen zu sein (Matthäus 17:1-9), wo Gott der Vater seinen Sohn Jesus Christus bezeugt: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe (vgl. 3,17): höret auf ihn!”.  

Ich lerne: Die Texte betonen Demut, Dienst am Nächsten, das Vertrauen auf Gott in Zeiten der Prüfung, die Bedeutung von Tugenden und die Zuverlässigkeit der göttlichen Verheißungen. Du könntest daraus lernen, demütig zu sein, anderen zu dienen, in schwierigen Zeiten auf Gott zu vertrauen, tugendhaft zu leben und dich an die Wahrheiten der Schrift zu erinnern. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Dienstag, 21. November 2023

Ihr dagegen seid „das auserwählte Geschlecht”

 

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„Ihr dagegen seid „das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, die heilige Volksgemeinschaft, das zum Eigentum erkorene Volk*)”, und sollt die Tugenden (d. h. Ruhmestaten, vgl. Jes. 43,21) dessen verkünden, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat,“ (1. Petrus 2:9). 

  • In diesem Vers betont Petrus die besondere Identität und Verantwortung der Gläubigen als "auserwähltes Geschlecht" und "königliches Priestertum". Die zentrale Botschaft des Kapitels ist, dass Gläubige dazu berufen sind, Gottes Tugenden zu verkünden und ein heiliges Leben zu führen, indem sie sich von weltlichen Dingen absondern und als lebendige Steine im geistlichen Haus Gottes dienen. Dieser Vers fasst die zentrale Botschaft des gesamten Kapitels zusammen. 

1. Petrus 2:1-3: In diesen Versen ermutigt Petrus die Gläubigen, die schädlichen Dinge der Welt abzulegen und sich nach dem Wort Gottes zu sehnen. Er vergleicht das Verlangen nach geistlicher Milch mit einem Neugeborenen, das nach Nahrung sucht.  
Aus diesem Abschnitt können wir lernen, dass wir als Gläubige ein Verlangen nach geistlicher Nahrung haben sollten, indem wir Gottes Wort studieren und uns von weltlichen Dingen abwenden. 

1. Petrus 2:4-10: Hier spricht Petrus von Jesus Christus als dem lebendigen Stein (die Einheitsübersetzung spricht in den Versen 6-7 von einem Eckstein *)) und ruft die Gläubigen auf, lebendige Steine im geistlichen Haus Gottes zu sein. Jeder Gläubige hat eine wichtige Rolle in Gottes Reich, und gemeinsam bilden sie den geistlichen Tempel.  

  • *) In der Vergangenheit wurde das Fundament eines Gebäudes oftmals mit großen Steinen gelegt, die dem Gebäude Halt gaben. Der erste und wichtigste dieser Steine war der Eckstein. Durch den Eckstein war die Position aller weiteren Steine des Fundaments vorgegeben. 
    Der Apostel Paulus hat erklärt, die Kirche des Herrn sei „auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Eckstein ist Christus Jesus selbst“ (Epheser 2:20). Der Herr Jesus Christus ist das Fundament unseres Glaubens und ebenso der Kirche, die seinen Namen trägt.” (Quelle). 

Aus diesen Versen können wir lernen, dass wir als Gläubige in Einheit zusammenarbeiten sollen, um Gottes Zweck auf der Erde zu erfüllen. Wir sind aufgefordert, uns nicht an dem Eckstein, nämlich Jesus Christus, zu stoßen, sondern Ihn als Grundlage für den Aufbau Seiner Kirche zu nutzen. Er hat uns zu Seinem erkorenen Volk, Seinem Eigentum gemacht – uns durch Sein Blut freigekauft! 

1. Petrus 2:11-17: In diesen Versen fordert Petrus die Gläubigen auf, sich als `Fremde und Pilger´ in dieser Welt zu verhalten – weil wir zwar in aber nicht von der Welt sind (Johannes 15:19). Sie sollen sich von fleischlichen Begierden und weltlichen Lüsten fernhalten und sich der Obrigkeit unterordnen. 

In 1. Petrus 2:11 (EU), wenn Petrus die Gläubigen auffordert, sich "als Fremdlinge *) und Pilger **)" zu verhalten, bezieht er sich auf die Idee, dass die Gläubigen sich bewusst von den Werten und Lebensstilen der Welt um sie herum absondern sollen. Das bedeutet, dass sie sich nicht in die Sitten und Gepflogenheiten der Welt hineinziehen lassen sollten, sondern ein heiliges Leben führen sollen, das den Prinzipien und Werten des Glaubens entspricht. 

  • *) Der Begriff "Fremdlinge" weist darauf hin, dass Gläubige in dieser Welt nicht ihre endgültige Heimat haben, sondern eine ewige Heimat im Himmel suchen. Als solche sollten sie sich nicht zu sehr an irdische Dinge binden, sondern sich ihrer himmlischen Identität und Bestimmung bewusst sein. 
  • **) Der Begriff "Pilger" betont, dass Gläubige auf ihrer Reise durch diese Welt vorübergehend sind und auf dem Weg zu einem besseren Ort. Sie sollten also nicht zu sehr an weltlichen Besitztümern oder Annehmlichkeiten hängen, sondern sich auf ihre geistliche Reise und Beziehung zu Gott konzentrieren. 

Zusammengefasst bedeutet "sich als Fremdlinge und Pilger zu verhalten", dass Gläubige ein Leben führen sollen, das von göttlichen Prinzipien und Werten geprägt ist, während sie sich ihrer himmlischen Identität und ihrem letztendlichen Ziel bewusst bleiben, nämlich die Herrlichkeit Gottes in einer Welt, die von weltlichen Versuchungen und Verlockungen geprägt ist. 

 
Aus diesem Abschnitt können wir lernen, dass unser Verhalten als Christen von der Achtung gegenüber Autoritäten und einer heiligen Lebensweise geprägt sein sollte. 

1. Petrus 2:18-25: Hier spricht Petrus über das Verhältnis der Gläubigen ihren Vorgesetzten gegenüber, über Leiden, das Christus erlitten hat, und fordert die Gläubigen auf, Leiden geduldig zu ertragen, insbesondere wenn es um Ungerechtigkeit geht. Er betont, dass Christus unser Vorbild im Leiden ist.  
Aus diesen Versen können wir lernen, dass wir als Christen bereit sein sollten, Leiden, um des Glaubens willen zu ertragen, und dabei auf Jesus als unser Beispiel zu schauen – Er erduldete Leiden nicht, weil er ungehorsam war, Er erduldete Leiden, ohne zu murren, für uns Sünder! 

Zusammengefasst lehren diese Abschnitte aus dem ersten Petrusbrief, dass Gläubige ein Verlangen nach geistlicher Nahrung haben sollten, gemeinsam als lebendige Steine im geistlichen Haus Gottes arbeiten sollen, sich als Fremde in dieser Welt verhalten und sich Autoritäten unterordnen müssen. Sie sollen auch bereit sein, Leiden zu ertragen und dabei Jesus als Vorbild für ihr Verhalten im Leiden nehmen. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Montag, 20. November 2023

Gelobt sei der Gott und Vater unsers Herrn Jesus Christus

 

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„Gelobt sei der Gott und Vater unsers Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen (oder: lebensvollen) Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten," (1. Petrus 1:3

  • Dieser Vers hebt die lebendige Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi hervor, die den Gläubigen gegeben ist. Diese Hoffnung bildet das Zentrum des Kapitels und erinnert die Leser an die erlösende Arbeit Jesu und die Belohnungen, die in Christus auf sie warten. 

Der erste Brief von Petrus wurde von Petrus, (siehe auch hier) einem der Jünger Jesu und einem führenden Apostel der frühen christlichen Gemeinde, geschrieben. Er schrieb den Brief mit der Absicht, verschiedene christliche Gemeinden zu ermutigen und zu stärken, die in verschiedenen Regionen der römischen Provinz Kleinasiens (heutige Türkei) zerstreut lebten (Exilanten, Flüchtlinge, vertriebene Heilige, im römischen, heidnischen, Reich nicht willkommen geheißen – übrigens, sind wir nicht alle als Jünger Jesu im symbolischen Sinne “Fremde in dieser Welt”?). Petrus schrieb diesen Brief wahrscheinlich in den späten 60er oder frühen 70er Jahren n. Chr. Er schrieb an Gläubige, die inmitten von Schwierigkeiten und Verfolgung lebten und ihre Standhaftigkeit im Glauben aufrechterhalten sollten. Der Brief enthält ermutigende Botschaften, Lehren über den Glauben, das Leiden und die Hoffnung in Christus und praktische Anweisungen für das christliche Leben. Petrus wollte seinen Glaubensgeschwistern in schwierigen Zeiten Trost und Ermutigung bieten und sie dazu ermutigen, ein heiliges und standhaftes Leben zu führen, unabhängig von den Widrigkeiten, die sie erlebten. Und ist das nicht die Aufgabe eines Propheten, früher wie heute? Ich tue gut daran, seine ermunternden, aber auch warnenden Worte zu beachten und zu befolgen. 

Es gibt keine genauen historischen Aufzeichnungen darüber, wo Petrus den ersten Brief geschrieben hat. Traditionell wird angenommen, dass er ihn aus Rom geschrieben hat, da Petrus in der Tradition der römischen Kirche als der erste Bischof von Rom gilt. Allerdings gibt es keine konkreten Beweise, die dies bestätigen. Andere Theorien legen nahe, dass er ihn aus Babylon oder einer anderen Stadt in der Nähe von Babylon geschrieben haben könnte, wobei "Babylon" möglicherweise eine symbolische Bezeichnung für Rom oder einen Ort in der Nähe von Rom sein könnte. 

Da es keine eindeutigen Hinweise in den Schriften selbst gibt und die Überlieferung begrenzt ist, bleibt die genaue Lokalisierung des Schreiborts des ersten Briefs von Petrus Gegenstand von Spekulation und Diskussion unter Theologen und Historikern. 

Die Kernbotschaft des ersten Briefs von Petrus kann in mehreren Hauptthemen zusammengefasst werden: 

  • Hoffnung in Christus: Der Brief betont immer wieder die Hoffnung, die Christus den Gläubigen schenkt, insbesondere durch seine Auferstehung von den Toten. Diese Hoffnung ist lebendig und fest und sollte das Leben der Gläubigen prägen. 
  • Heiligkeit und Standhaftigkeit: Petrus ermutigt die Gläubigen, ein Leben der Heiligkeit zu führen und standhaft im Glauben zu bleiben, auch inmitten von Prüfungen und Verfolgung. 
  • Erlösung durch das Blut Christi: Der Brief hebt die Bedeutung der Erlösung durch das kostbare Blut Jesu Christi hervor und erinnert die Gläubigen an die Vergebung ihrer Sünden. 
  • Liebe und Brüderlichkeit: Petrus fordert die Gläubigen auf, einander aufrichtig zu lieben und Brüderlichkeit zu zeigen, um die Einheit in der Gemeinschaft zu fördern. 
  • Die Verantwortung der Hirten: Petrus ermahnt die Hirten und Leiter der Gemeinde, ihre Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen und ein gutes Beispiel für die Gläubigen zu sein. 

1. Petrus 1:1-2:  

In den Versen 1-2 des ersten Briefs von Petrus werden die Empfänger des Briefes als "die Auserwählten, die als Fremde *) in der Diaspora zerstreut sind" angesprochen. Sie sind auserwählt nach dem Vorsatz Gottes, geheiligt durch den Geist und erkauft durch das Blut Jesu Christi. Diese Verse betonen die besondere Stellung der Gläubigen und ihre Zugehörigkeit zu Christus. 

  • *) Fremder: Das Wort wird häufig verwendet, um einen Mann nicht-israelitischer Herkunft zu bezeichnen, der mit Erlaubnis der israelitischen Behörden im gelobten Land lebt. Das Gesetz enthielt verschiedene Bestimmungen über die Behandlung von Fremden, die alle darauf abzielten, ihnen Gerechtigkeit und eine faire Behandlung zu sichern. 

Ich lerne: Aus diesen Versen können wir lernen, dass Christen eine auserwählte und geheiligte Gemeinschaft sind. Dies sollte unser Verhalten beeinflussen, indem wir uns bewusst sind, dass wir eine Verbindung zu Jesus Christus haben und uns entsprechend verhalten sollten. Wir sollten ein Leben führen, das unseren Glauben widerspiegelt und die Bedeutung der erlösenden Arbeit Jesu in unserem Leben anerkennt. 

1. Petrus 1:3-12:  

In diesen Versen spricht Petrus über die lebendige Hoffnung, die wir durch die Auferstehung Jesu Christi haben. Er ermutigt die Gläubigen, angesichts von Leid und Schwierigkeiten standhaft im Glauben zu bleiben, da ihr Glaube auf Jesus Christus gegründet ist und eine größere Belohnung im Himmel hat. 

Vers 7 kann auf verschiedene Arten interpretiert werden, aber eine häufige Interpretation ist, dass er die Prüfung und Reinigung des Glaubens betont. Ähnlich wie Gold im Feuer geschmolzen wird, um Unreinheiten zu entfernen und reines Gold zu gewinnen, so wird der Glaube der Gläubigen in den Prüfungen und Schwierigkeiten des Lebens geläutert und gestärkt. 

Der Vers drückt aus, dass der Glaube, der inmitten von Schwierigkeiten und Prüfungen standhaft bleibt und nicht wankt, als wertvoll und kostbar erachtet wird. Dieser geläuterte Glaube führt zu Lob, Preis und Ehre, wenn Jesus Christus offenbart wird. 

Insgesamt ermutigt dieser Vers die Gläubigen, ihren Glauben inmitten von Schwierigkeiten nicht aufzugeben, da dies dazu beiträgt, dass ihr Glaube gestärkt und geläutert wird, was letztendlich zu Ehre und Verherrlichung führt, wenn Christus offenbart wird. 

Ich lerne: Diese Passage ermutigt uns, unsere Hoffnung in Christus zu setzen und standhaft im Glauben zu bleiben, auch wenn wir durch Prüfungen gehen. Wir sollten unser Vertrauen auf die Auferstehung und die Verheißungen Gottes richten, und dies sollte sich in unserem Verhalten durch Ausdauer und Geduld in schwierigen Zeiten zeigen. Wir können uns an den Propheten ein Beispiel nehmen. Wie sie, sollen auch wir über die Schriften nachsinnen und nachforschen (Vers 10). 

1. Petrus 1:13-25:  

Hier fordert Petrus die Gläubigen auf, ihren Verstand zu klären und in voller Hoffnung auf die Gnade Jesu Christi zu sein. Sie sollen heilig leben, da sie durch das kostbare Blut Christi erlöst wurden. Petrus betont die Vergänglichkeit der weltlichen Dinge im Vergleich zur ewigen Erlösung durch Christus. Vers 20 belehrt uns darüber, dass es ein Vorirdisches Dasein gab, und im Vers 23 ist von unserer Neugeburt die Rede.  

Ich lerne: Diese Verse erinnern uns daran, ein Leben der Heiligkeit und Hingabe zu führen, da wir von Christus erlöst wurden. Unser Verhalten sollte geprägt sein von der Gewissheit der Erlösung und der Vergebung unserer Sünden. Wir sollten uns von weltlichen Versuchungen fernhalten und unser Leben auf das ewige Erbe ausrichten, das uns in Christus erwartet. 

Die zentrale Botschaft des Briefs kann in der Hoffnung und der Erlösung in Jesus Christus zusammengefasst werden. Die Gläubigen werden ermutigt, in ihrem Glauben standhaft zu bleiben und ein heiliges Leben zu führen, indem sie auf die lebendige Hoffnung in Christus vertrauen, der sie erlöst hat. 

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Samstag, 18. November 2023

Das Gebet eines Gerechten besitzt eine große Kraft, wenn es ernstlich ist

 

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„Bekennet also einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr Heilung erlangt; das Gebet eines Gerechten besitzt eine große Kraft, wenn es ernstlich ist.” (Jakobus 5:16). 

  • Dieser Vers unterstreicht die Kraft und Wirksamkeit des Gebets, wenn es von einem aufrichtigen Herzen gesprochen wird. Es betont die Bedeutung des Gebets in allen Lebenslagen und ermutigt die Gläubigen, sich im Gebet an Gott zu wenden und auf Seine Antwort zu vertrauen. Dies ist eine zentrale Botschaft in Jakobus 5:7-20

Jakobus 5:7-20 ist ein Abschnitt, der auf verschiedene Themen wie Geduld, Gebet und die Bekehrung von Sündern eingeht. Hier ist eine Zusammenfassung dieses Abschnitts und was du und ich daraus für unser Verhalten lernen können: 

  • Geduld und Ausdauer (Verse 7-11): Jakobus ermutigt die Gläubigen, geduldig auf die Wiederkunft Christi zu warten, ähnlich wie der Bauer auf die Ernte wartet.  
    Wir können lernen, Geduld und Ausdauer in schwierigen Zeiten zu entwickeln, die Propheten (die lebenden, als auch die schon gegangenen – wie z. B. Hiob, oder heute Präsident Nelson) als Vorbild nehmend, und auf Gottes Zeitplan zu vertrauen. 
  • Verlässlichkeit (Vers 12): Unser Wort muss verlässlich sein. 
  • Das Gebet (Verse 13-18): Jakobus betont die Kraft des Gebets und ermutigt die Gläubigen, in Zeiten von Krankheit oder Freude zu beten, und die Ältesten um einen Krankensegen zu bitten.  
    Wir können daraus lernen, in allen Lebenssituationen zu beten und uns an Gott zu wenden, um Hilfe, Heilung durch die Macht des Priestertums zu nutzen, und Trost zu suchen, aber auch das Danken nicht zu vergessen. 
  • Bekehrung und Sündenvergebung (Verse 19-20): Jakobus ermutigt die Gläubigen, Brüder und Schwestern zu bekehren, die von der Wahrheit abgeirrt sind. Er betont die Bedeutung, jemanden zur Umkehr zu bewegen, um seine Seele zu retten.  
    Wir können lernen, uns aktiv um die geistliche Wiederherstellung anderer zu bemühen und Vergebung anzubieten. 

Insgesamt lehrt Jakobus in diesem Abschnitt, in Geduld zu warten, im Gebet zu verharren und sich für die geistliche Gesundheit und Wiederherstellung anderer einzusetzen. Wir können diese Prinzipien in unserem eigenen Leben anwenden, um ein gottgefälligeres und fürsorglicheres Verhalten zu entwickeln. 

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Freitag, 17. November 2023

Ihr habt hier auf Erden geschwelgt und geprasst

 

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„Ihr habt hier auf Erden geschwelgt und gepraßt, habt euch noch am Tage der Schlachtung nach Herzenslust gütlich getan.“ (Jakobus 5:5). 

  • Dieser Vers kritisiert die rücksichtslose Selbstsucht und den Hochmut der Reichen, die sich auf Kosten der ärmeren Arbeiter bereichern und ihren Reichtum für persönlichen Luxus und Vergnügen verwenden. Die Botschaft besteht darin, dass solche egoistischen Handlungen und die Ausbeutung der Armen nicht nur moralisch verwerflich sind, sondern auch Konsequenzen haben werden. 

Jakobus 5:1-6 warnt vor dem rücksichtslosen Reichtum und den Ausbeutungspraktiken. Jakobus mahnt hier die Reichen, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein und nicht rücksichtslos Reichtum anzuhäufen. Der Text verurteilt die Ausbeutung von Arbeitern, die nicht angemessen bezahlt werden, und den Missbrauch von Macht. Die Reichen werden gewarnt, dass ihr Reichtum sie am Ende verderben wird, da er gegen sie zeugt (siehe auch Jakob 2:17-18). 

  • Im deutschen Grundgesetz Artikel 14 Absatz 2 heißt es: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." 

Dazu kommt mir das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus, das in Lukas 16:19-31 zu finden ist, in den Sinn. Dort geht es um einen reichen Mann, der in Luxus lebt, und einen armen Bettler namens Lazarus, der vor seiner Tür liegt und von den Brosamen lebt, die vom Tisch des Reichen fallen. Beide sterben, und Lazarus wird in den Schoß Abrahams im Himmel aufgenommen, während der reiche Mann in die Hölle kommt. 

Die zentrale Botschaft dieses Gleichnisses ist die Bedeutung der Mitmenschlichkeit und des sozialen Gewissens. Es verdeutlicht, dass das Schicksal im Jenseits aufgrund unserer Taten im Diesseits entschieden wird. Der reiche Mann wird in der Hölle bestraft, nicht weil er reich war, sondern weil er den bedürftigen Lazarus ignorierte und nicht half. Es erinnert uns daran, die Bedürfnisse anderer zu erkennen und ihnen zu helfen, anstatt uns egoistisch und gleichgültig zu verhalten. 

Ich lerne: 

  1. Soziale Gerechtigkeit: Jakobus betont die Bedeutung von Gerechtigkeit und Mitgefühl gegenüber den weniger Privilegierten. Wir sollten uns bewusst sein, wie unsere Handlungen und Entscheidungen andere Menschen beeinflussen, insbesondere diejenigen, die wirtschaftlich benachteiligt sind. 
  2. Bescheidenheit: Reichtum sollte nicht als Selbstzweck angestrebt werden. Stattdessen sollten wir bescheiden sein und unsere Ressourcen nutzen, um anderen zu helfen und Gutes zu tun. 
  3. Verantwortung: Der Text erinnert uns daran, dass mit Reichtum auch Verantwortung einhergeht. Wir sollten unsere Ressourcen weise nutzen und nicht auf Kosten anderer profitieren. 
  4. Machtmissbrauch vermeiden: Wir sollten uns bewusst sein, wie Macht in unseren Händen genutzt wird, um Ausbeutung und Ungerechtigkeit zu verhindern. 

Insgesamt lehrt uns Jakobus 5:1-6, sozial verantwortlich und bescheiden zu handeln, die Rechte und Würde anderer zu respektieren und uns nicht von rücksichtslosem Reichtum oder Macht verführen zu lassen. Es ermutigt uns, in unserer Lebensweise und in unserem Umgang mit anderen, Gerechtigkeit und Mitgefühl zu zeigen. 

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Donnerstag, 16. November 2023

Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen!

 

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„Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen!“ (Jakobus 4:10). 

  • Dieser Vers betont die Bedeutung von Demut vor Gott und die Verheißung, dass Gott die Demütigen erhöhen wird. Diese Botschaft unterstreicht, dass die Lösung für viele der in diesem Kapitel behandelten Probleme in der Demut und in der Ausrichtung auf Gottes Willen liegt. 

Jakobus 4:1-6:  

In diesen Versen warnt Jakobus vor Konflikten, die aus egoistischem Verlangen und Neid entstehen. Er sagt, dass Konflikte oft aufgrund von egoistischem Verhalten und dem Streben nach weltlichen Dingen entstehen. Er ermutigt die Gläubigen, sich Gott zuzuwenden und Demut zu zeigen, um Frieden zu finden. Jakobus betont, dass Gott den Stolzen widersteht, aber den Demütigen Gnade schenkt. 

Ich lerne: Ich kann aus diesem Abschnitt lernen, dass egoistisches Verhalten und Neid in Konflikten resultieren können. Stattdessen sollte ich Demut und Gottes Gnade suchen, um Frieden in meinen Beziehungen zu finden. 

Jakobus 4:7-12:  

In diesen Versen ermutigt Jakobus die Gläubigen, sich Gott zu unterwerfen, dem Teufel zu widerstehen und sich Gott zu nähern. Er mahnt sie, nicht über andere zu urteilen und betont, dass es nur einen Richter gibt, nämlich Gott. Jakobus fordert zur Selbstreflexion und Demut auf, und er warnt davor, gegen das Gesetz zu verstoßen, indem man sich selbst erhebt. 

Ich lerne: Hier kann ich lernen, dass es wichtig ist, sich Gott zu unterwerfen, dem Teufel zu widerstehen und Demut zu zeigen. Ich soll nicht über andere urteilen, da nur Gott der Richter ist, und darauf bedacht sein, nicht gegen Gottes Gesetz zu verstoßen, indem ich mich selbst über andere erhebe. 

Jakobus 4:13-17:  

Hier ermahnt Jakobus die Gläubigen, nicht zu arrogant in Bezug auf ihre Zukunftspläne zu sein. Er betont, dass das Leben kurz und unsicher ist und dass es wichtiger ist, den Willen Gottes zu suchen, als egoistische Pläne zu verfolgen. Er sagt, dass es Sünde ist, wenn man weiß, was gut ist, aber es nicht tut. 

  • Im Vers 16 warnt Jakobus vor übermäßigem Selbstvertrauen oder Stolz, der aus einem falschen Verständnis der eigenen Fähigkeiten oder Zukunftsaussichten resultiert. Er kritisiert diejenigen, die sich auf ihre eigenen Pläne und Erfolge verlassen, ohne die göttliche Vorsehung oder den Willen Gottes zu berücksichtigen. 
    Die Botschaft dieses Verses ist, dass Stolz und übermäßiges Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Pläne unangemessen sind und als böse betrachtet werden. Jakobus betont, dass es wichtig ist, demütig zu sein und in allem den Willen Gottes zu berücksichtigen, anstatt sich auf menschliche Weisheit und Stärke zu verlassen. Dieser Vers ermutigt zur Selbstreflexion und zur Erkenntnis, dass unser Leben und unsere Pläne von Gott abhängen sollten. 

Ich lerne: Dieser Abschnitt lehrt, dass es wichtig ist, in meinen Plänen und Entscheidungen den Willen Gottes zu berücksichtigen und nicht arrogant zu sein. Das Leben ist kurz, und es ist besser, Gottes Willen zu suchen, anstatt egoistischen Plänen nachzugehen. Ich soll nicht das ignorieren, was ich als gut und richtig erkenne. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Mittwoch, 15. November 2023

Aus demselben Munde gehen Segen und Fluch hervor

 

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„aus demselben Munde gehen Segen und Fluch hervor. Das darf nicht so sein, meine Brüder. 11 Läßt etwa eine Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser sprudeln?” (Jakobus 3:10-11). 

  • Dieser Vers unterstreicht die Wichtigkeit, unsere Worte in Übereinstimmung mit unserem Glauben und unserer Beziehung zu Gott zu wählen und zu kontrollieren. Es erinnert uns daran, dass unsere Zungen die Macht haben, sowohl Segen als auch Fluch zu bringen, und ermutigt uns, nach göttlicher Weisheit zu streben, die uns in unserem Sprechen und Handeln leitet. 

Jakobus 3:1-12 behandelt das Thema der Zungenmacht und die Verantwortung, die wir für unsere Worte tragen. Die Passage betont, wie wichtig es ist, unsere Sprache zu kontrollieren, da unsere Worte große Auswirkungen haben können. Hier ist eine Zusammenfassung: 

  • Jakobus warnt davor, Lehrer zu sein, da sie für ihre Worte besonders verantwortlich sind und strenger beurteilt werden. 
  • Er vergleicht die Zunge mit einem Zaumzeug, das ein Pferd lenkt, oder einem Steuerruder, das ein Schiff steuert. Obwohl die Zunge klein ist, kann sie große Dinge bewirken. 
  • Die Zunge kann segnen und loben, aber sie kann auch fluchen und verletzen. Letzteres sollte nicht sein. 
  • Jakobus stellt die Frage, ob aus einer Quelle süßes und bitteres Wasser gleichzeitig fließen kann, was darauf hinweist, dass unsere Worte in Übereinstimmung mit unserem Herzen sein sollten. 

Vers 8 drückt aus, wie schwer es ist, die Zunge zu kontrollieren und in Einklang mit göttlichen Prinzipien zu nutzen. Er stellt fest, dass die Zunge für die meisten Menschen eine Herausforderung darstellt, da sie oft unkontrollierbar und impulsiv ist. Die Aussage, dass "die Zunge kein Mensch bändigen kann," soll verdeutlichen, wie mächtig und schwer zu beherrschend die Zunge sein kann. 

Die Zunge ist ein "unruhiges Übel" in dem Sinne, dass sie leicht dazu neigt, Unruhe, Konflikte und Verletzungen zu verursachen. Ihre Worte können wie "tödliches Gift" wirken, indem sie Beziehungen zerstören und Schaden anrichten. Jakobus möchte die Leser sensibilisieren, wie wichtig es ist, sich bewusst zu sein, wie sie sprechen und welche Auswirkungen ihre Worte haben können. 

Obwohl die Zunge schwer zu beherrschen ist, betont Jakobus in diesem Kapitel die Notwendigkeit, sich um göttliche Weisheit und Selbstkontrolle zu bemühen, um die Zunge in Schach zu halten und sie für gute und segensreiche Zwecke zu nutzen. 

Ich lerne: 

  1. Wir sollten unsere Worte mit Bedacht wählen und darauf achten, wie wir sprechen, da unsere Worte die Fähigkeit haben, anderen Freude zu bereiten oder sie zu verletzen. 
  2. Als Lehrer oder Menschen, die anderen spirituelle Führung geben, sollten wir besonders vorsichtig sein und ein gutes Beispiel setzen, da wir für unsere Worte und unser Verhalten verantwortlich gemacht werden. 

Jakobus 3:13-18 setzt das Thema fort und spricht über die Weisheit, die aus einem gottgefälligen Leben kommt. Hier ist eine Zusammenfassung: 

  • Wahre Weisheit zeigt sich in einem guten Lebenswandel und in Taten, die von Sanftmut und Weisheit geprägt sind. 
  • Weisheit, die von Eifersucht und Eigennutz getrieben ist, kommt nicht von Gott, sondern ist irdisch, fleischlich und dämonisch. 
  • Die Frucht der göttlichen Weisheit ist Frieden, Güte, Nachsicht und Aufrichtigkeit. 
  • Diejenigen, die Frieden säen, ernten die Frucht der Gerechtigkeit. 

Zu Vers 16: Rechthaberei zu vermeiden ist wichtig, um konstruktive zwischenmenschliche Beziehungen zu erhalten und effektive Kommunikation zu fördern. Hier sind einige Tipps, wie du Rechthaberei vermeiden kannst: 

  • Zuhören: Aktives Zuhören ist entscheidend. Versuche, die Perspektiven und Standpunkte anderer Menschen wirklich zu verstehen, anstatt gleich zu widersprechen. 
  • Demut: Sei bereit, zuzugeben, wenn du dich irrst. Niemand ist unfehlbar, und es ist mutig und ehrlich, Fehler einzugestehen. 
  • Respektiere die Meinungen anderer: Jeder hat das Recht auf seine Meinung. Akzeptiere, dass andere unterschiedliche Ansichten haben können, und respektiere diese Meinungen, auch wenn du nicht damit einverstanden bist. 
  • Frage nach Gründen: Wenn du anderer Meinung bist, frage höflich nach den Gründen für die Ansichten der anderen Person. Dies fördert eine offene Diskussion und ermöglicht es, Missverständnisse zu klären. 
  • Vermeide Konfrontation: Stelle nicht ständig fest, dass du Recht hast. Achte darauf, wie du deine Ansichten äußerst, und versuche, weniger konfrontativ zu sein. 
  • Wähle deine Kämpfe: Nicht jedes Argument ist es wert, ausgetragen zu werden. Entscheide, wann es sinnvoll ist, deine Meinung zu äußern, und wann es besser ist, einfach zuzuhören. 
  • Suche nach Gemeinsamkeiten: Finde Bereiche, in denen du und die andere Person übereinstimmen, und konzentriere dich darauf. Dies kann dazu beitragen, die Diskussion auf konstruktive Weise voranzubringen. 
  • Denke an die Beziehung: Frage dich, ob die Rechthaberei deine Beziehung zu anderen Menschen belastet. Oft ist es wichtiger, eine gute Beziehung zu bewahren, als in einem Streit Recht zu haben. 
  • Übe Geduld: Manchmal ist es notwendig, Zeit verstreichen zu lassen, bevor ein Gespräch wieder aufgenommen wird. Geduld kann helfen, die Emotionen abklingen zu lassen. 
  • Selbstreflexion: Überlege, warum du den Drang verspürst, Recht zu haben. Gehe in dich und versuche, die Gründe für dieses Verhalten zu verstehen. Dies kann dir helfen, deine rechthaberische Tendenz zu überwinden. 

Rechthaberei zu vermeiden erfordert bewusste Anstrengungen und die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren. Indem du auf die oben genannten Tipps achtest, kannst du eine positive und respektvolle Kommunikation fördern. 

Ich lerne: 

  1. Wir sollten danach streben, göttliche Weisheit zu erlangen, die sich in einem Leben voller Güte, Frieden und Nachsicht zeigt. 
  2. Eifersucht und Eigennutz sollten vermieden werden, da sie nicht von Gott kommen und zu Konflikten und Uneinigkeit führen. 
  3. Unsere Taten sollten von einer aufrichtigen Motivation und einem Herz des Friedens geleitet sein. 

Zusammenfassend lehrt uns Jakobus, dass wir unsere Worte und unser Verhalten in Einklang mit göttlicher Weisheit und Liebe führen sollten, um ein Leben zu führen, das Gott ehrt und anderen dient. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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