Samstag, 9. Mai 2015

An seiner Errettung und an der Macht seiner Erlösung teilhaben

Wenn du dich in einer ausweglos geglaubten Situation befindest, sehnst du dich sicherlich nach jemandem, der dich da rausholen kann. Manchmal gibt es sogar Situationen, aus denen dich kein Mensch retten kann.
Da gibt es einen Hoffnungsschimmer, der uns von Amaleki aufgezeigt wird: „Und nun, meine geliebten Brüder, möchte ich, dass ihr zu Christus kommt, der der Heilige Israels ist, und an seiner Errettung und an der Macht seiner Erlösung teilhabt. Ja, kommt zu ihm und opfert ihm eure ganze Seele als Opfer, und fahrt fort mit Fasten und Beten, und harrt aus bis ans Ende; und so wahr der Herr lebt, werdet ihr errettet werden.“ (Omni 1:26).
Ohne ihn und sein Sühnopfer würden wir in einer solchen ausweglosen Situation stecken (1. Nephi 10:6). Da unsere ersten Eltern von der `verbotenen Frucht´ gegessen hatten, sind sie sterblich geworden (Genesis 2:17), aus der Gegenwart Gottes ausgestoßen (Genesis 3:23-24) und dadurch auch ihre Nachkommen, also auch wir. All diejenigen, die sich danach sehnen, wieder in die Gegenwart Gottes zurückkehren zu können, könnten ohne Christus dieses Ziel nie erreichen (Apostelgeschichte 4:11-12). Erst durch sein Sühnopfer können wir auferstehen, hat der Tod seinen Schrecken verloren (1. Korinther 15:55) und je nach unserer Bereitschaft seinen Geboten zu folgen, in seine Gegenwart zurückkehren (Matthäus 7:21).
An seiner Errettung und an der Macht seiner Erlösung teilhaben können wir nur, wenn wir seiner Einladung zu ihm zu kommen und treu bis ans Ende unserer irdischen Tage darin auszuharren, Folge leisten (Matthäus10:22). Was tust du, um aus einer ausweglosen Situation errettet zu werden?

(Quelle)

Freitag, 8. Mai 2015

Nun, meine geliebten Brüder, möchte ich, dass ihr zu Christus kommt

Du bist sicherlich schon mehr oder weniger erfreut Einladungen nachgekommen, die deine Freunde oder Bekannten ausgesprochen haben. Meist wirst du dich über Einladungen gefreut haben, die deine Interessen bzw. Erwartungen zu erfüllen schienen.
Nun gibt es da im Buch Mormon folgende Einladung von Amaleki: „Und nun, meine geliebten Brüder, möchte ich, dass ihr zu Christus kommt, der der Heilige Israels ist, und an seiner Errettung und an der Macht seiner Erlösung teilhabt. Ja, kommt zu ihm und opfert ihm eure ganze Seele als Opfer, und fahrt fort mit Fasten und Beten, und harrt aus bis ans Ende; und so wahr der Herr lebt, werdet ihr errettet werden.“ (Omni 1:26).
Viele Menschen stellen sich die Frage: Sind Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) überhaupt Christen? Solch eine Frage können sie wohl nur stellen, wenn sie sich nicht der Mühe unterzogen haben, das Buch Mormon mal in die Hand zu nehmen und darin zu stöbern. Wieso würde in einem nicht christlichen Buch der Name unseres Erlösers denn so oft genannt, wenn es nicht aus der Hand Gottes stammt und wir keine Christen wären?

Nun, meine geliebten Brüder, möchte ich, dass ihr zu Christus kommt. Wie spricht dich diese Einladung eines Frühchristen in Zentralamerika aus dem Buch Mormon, zu Christus zu kommen, an und wie kannst du dieser Einladung folgen, nachdem Christus ja nicht mehr auf Erden weilt? Na ja, nicht einmal viele derjenigen, die zu seiner Zeit lebten, sind seiner persönlichen Einladung gefolgt (Matthäus 23:37). Mich jedenfalls trifft diese Einladung in meinem Gefühlszentrum, mitten ins Herz, und ich bin dankbar für eine solche Einladung und nehme sie liebend gerne an. Wie kann ich ihr folgen? Indem ich die Worte Jesu in mir aufnehme und sie freudig in meinem Leben anwende. Auf diese Weise werde ich seinen wunderbaren Geist verspüren und mich auch schon ohne seine körperliche Gegenwart glücklich fühlen (1. Nephi 8:10-11; der Baum = die Liebe Gottes 1. Nephi 11:21-22). Wie stehst du zu dieser Einladung zu Christus zu kommen?
(Quelle)

Donnerstag, 7. Mai 2015

Was gut ist, ... kommt vom Herrn; und das, was böse ist, kommt vom Teufel

Woher kommen Gesetze, Erlasse, Anordnungen, neue Steuern ...? Natürlich „von oben“, von der Obrigkeit. Wie sagt schon eine Redensart? „Alles Gute kommt von oben.“ Natürlich ist auch diese aus der Bibel abgeleitet: „jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, ...“ (Jakobus 1:17).
Amaleki ermahnt uns alle, an alles was gut ist zu glauben: „Und es begab sich: Ich fing an, alt zu sein; und da ich keine Nachkommen habe und weiß, dass König Benjamin ein gerechter Mann vor dem Herrn ist, darum werde ich diese Platten ihm übergeben und alle Menschen ermahnen, zu Gott, dem Heiligen Israels, zu kommen und an Prophezeiung und an Offenbarungen zu glauben und an den Dienst von Engeln und an die Gabe, in Zungen zu reden, und an die Gabe des Übersetzens der Sprachen und an alles, was gut ist; denn es gibt nichts, was gut ist, außer es kommt vom Herrn; und das, was böse ist, kommt vom Teufel.“ (Omni 1:25).
  • Es gibt nichts, was gut ist, außer es kommt vom Herrn
    In der Erklärung zum Gleichnis vom Sämann erklärt uns der Herr selber, wer den guten Samen sät, nämlich „der Menschensohn“ und das ist Jesus Christus unser Herr und Meister (Matthäus 13:37).
  • Was böse ist, kommt vom Teufel
    In den nächsten beiden Versen sagt der Herr, wer den schlechten Samen sät, nämlich „der Teufel“ (Matthäus 13:38,39).
Was gut ist, ... kommt vom Herrn; und das, was böse ist, kommt vom Teufel. Ich glaube daran, dass alles, was gut ist, vom Herrn kommt, auch wenn manches, was von ihm kommt, für mich manchmal auf den ersten Blick als nicht gut erscheint. Mehr oder weniger später habe ich erkannt, es war gut und bei dem was ich noch nicht als gut erkannt habe, werde ich es eines Tages erkennen, da bin ich mir sicher! Ich lasse mich gerne von dem einladen, was von Gott kommt (Moroni 7:13) und versuche die Einladungen zu sündigen, die vom Bösen kommen, zu ignorieren (Moroni 7:12). Wessen Einladungen folgst du gerne?

(Quelle)

Mittwoch, 6. Mai 2015

Alle Menschen ermahnen, an die Gabe, in Zungen zu reden zu glauben

Es ist dir sicherlich schon häufiger passiert, dass dich jemand versuchte von etwas zu überzeugen und er eindringlich und betörend auf dich einredete. Eine Redensart umschreibt dieses Verhalten mit: „Wie mit Engelszungen reden“. Wie so häufig bei Redensarten, leitet sich auch diese Redensart aus der Bibel ab (1.Korinther 13:1).
An etwas ähnliches zu glauben, ermahnt uns Amaleki, nämlich, dass Menschen die Gabe bekommen können, die sogenannte Zungenrede zu beherrschen: „Und es begab sich: Ich fing an, alt zu sein; und da ich keine Nachkommen habe und weiß, dass König Benjamin ein gerechter Mann vor dem Herrn ist, darum werde ich diese Platten ihm übergeben und alle Menschen ermahnen, zu Gott, dem Heiligen Israels, zu kommen und an Prophezeiung und an Offenbarungen zu glauben und an den Dienst von Engeln und an die Gabe, in Zungen zu reden, und an die Gabe des Übersetzens der Sprachen und an alles, was gut ist; denn es gibt nichts, was gut ist, außer es kommt vom Herrn; und das, was böse ist, kommt vom Teufel.“ (Omni 1:25).
Einer der Glaubensartikel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage besagt, dass wir an die Gabe der Zungenrede und deren Auslegung glauben (GA 1:7). Was ist nun die Zungenrede?
Sie ist eine Gabe des Heiligen Geistes, die es Menschen ermöglicht in fremden Sprachen sowohl zu reden, als auch sie zu verstehen und anderen auszulegen. Mir fällt da als bekanntestes Beispiel die Beschreibung des Pfingstereignisses in der Apostelgeschichte ein: „Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ (Apostelgeschichte 2:4; eine Fußnote zu diesem Vers in der Einheitsübersetzung erklärt: „In fremden Sprachen, wörtlich: in anderen Zungen. - Gemeint ist hier ein Reden in anderen Sprachen, das aber zugleich geistgewirktes «Zungenreden» ist; es bestand wohl vor allem in Gebetsrufen; vgl. auch Apg 10,46; 19,6; 1 Kor 12,10; 14,5).
Alle Menschen ermahnen, an die Gabe, in Zungen zu reden zu glauben. Ich glaube an diese Gabe des Heiligen Geistes. Es gibt viele Gaben des Geistes, aber der Herr gibt nicht jedem jede Gabe (Lehre und Bündnisse46:11,24,25). Meistens kann man die Gabe der Zungenrede heute bei den berufenen Vollzeitmissionaren finden. Sie werden in ein fremdes Land mit einer exotischen Sprache geschickt und beherrschen diese binnen kürzester Zeit. Welche Gabe des Geistes hast du bekommen?

(Quelle)

Dienstag, 5. Mai 2015

Alle Menschen ermahnen, an den Dienst von Engeln zu glauben

Wenn irgendwann, irgendwo ein großes Unglück überstanden wurde, haben Menschen oft den Spruch bei der Hand: Der hat aber gleich mehrere Schutzengel gehabt. Wie sieht es mit dem Glauben an Engel aus?
Amaleki ermahnt uns alle, an den Dienst von Engeln zu glauben: „Und es begab sich: Ich fing an, alt zu sein; und da ich keine Nachkommen habe und weiß, dass König Benjamin ein gerechter Mann vor dem Herrn ist, darum werde ich diese Platten ihm übergeben und alle Menschen ermahnen, zu Gott, dem Heiligen Israels, zu kommen und an Prophezeiung und an Offenbarungen zu glauben und an den Dienst von Engeln und an die Gabe, in Zungen zu reden, und an die Gabe des Übersetzens der Sprachen und an alles, was gut ist; denn es gibt nichts, was gut ist, außer es kommt vom Herrn; und das, was böse ist, kommt vom Teufel.“ (Omni 1:25).
Ich bin dankbar für die Ermahnung, dass es Engel gibt:
  • Engel die einen Geistkörper besitzen
    sie hatten noch nicht die Gelegenheit auf die Erde zu kommen und besitzen demzufolge noch keinen Körper aus Fleisch und Gebein, oder sie waren schon auf Erden, sind gestorben und warten nun in der Geisterwelt ohne ihren irdischen Körper - also mit ihrem Geistkörper - auf die Auferstehung.
  • Engel die einen Körper aus Fleisch und Gebein haben
    Es sind Wesen, die schon von den Toten auferstanden sind oder entrückt wurden (Lehre und Bündnisse 129:1; Makkabäer 2:58).
  • Engel als rechtschaffene sterbliche Menschen wie im Fall des Lot (JS Ü Genesis 19:15; Genesis 19:10).
  • Engel des Teufels
    diese sind dasjenige Drittel aller Geister, die sich im großen Rat im Himmel gegen Gott entschieden hatten und mit Luzifer zur Erde hinabgeworfen wurden (Offb12:1–9; Lehre und Bündnisse 29:36-37).
Alle Menschen ermahnen, an den Dienst von Engeln zu glauben. Engel sind im Auftrag Gottes unterwegs, wie z.B. im Fall Alma des Jüngeren (Mosia 27:11-16). Es gab und gibt auch heute noch all die Engel, die oben besprochen wurden und wir haben mittels des Priestertums Gottes die Möglichkeit deren Dienst in Anspruch zu nehmen (Lehre und Bündnisse 13). Als Erinnerung an einen besonderen Engel aus der Offenbarung des Johannes, setzt die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage auf die Turmspitzen ihrer Tempel einen Engel mit einer Posaune in der Hand, der gen Osten schaut, in die Richtung, aus der der Herr wieder auf die Erde kommen wird, um seine Herrschaft anzutreten (Lehre und Bündnisse 133:36; Offenbarung 14:6-7). Was ist deine Ansicht über Engel?

Der Engel Moroni auf der Turmspitze eines Tempels (Quelle)

Montag, 4. Mai 2015

Alle Menschen ermahnen, an Prophezeiung und an Offenbarungen zu glauben

Ist dir schon mal etwas offenbart worden? Du meinst nein? Sicherlich hat dir doch dein Arzt nach einer Untersuchung etwas über deinen Gesundheitszustand offenbart, er hat dir etwas eröffnet, was dir bisher verborgen war. Wie bist du mit einer solchen Offenbarung umgegangen, hast du sie geglaubt, oder eher beiseitegeschoben?
Amaleki ermahnt uns alle, an Prophezeiungen und Offenbarungen zu glauben: „Und es begab sich: Ich fing an, alt zu sein; und da ich keine Nachkommen habe und weiß, dass König Benjamin ein gerechter Mann vor dem Herrn ist, darum werde ich diese Platten ihm übergeben und alle Menschen ermahnen, zu Gott, dem Heiligen Israels, zu kommen und an Prophezeiung und an Offenbarungen zu glauben und an den Dienst von Engeln und an die Gabe, in Zungen zu reden, und an die Gabe des Übersetzens der Sprachen und an alles, was gut ist; denn es gibt nichts, was gut ist, außer es kommt vom Herrn; und das, was böse ist, kommt vom Teufel.“ (Omni 1:25).
Was ist der Unterschied zwischen Prophezeiung und Offenbarung im Kontext des Evangeliums von Jesus Christus?
  • Prophezeiung
    ist das zum Nutzen des Menschen gegebene göttlich inspirierte Wort Gottes, welches auch schriftlich festgehalten sein kann. Sie kann sich auf die Vergangenheit, die Gegenwart oder Zukunft beziehen. Das Kennzeichen göttlicher Prophezeiung: Sie wird sich immer erfüllen (Lehre und Bündnisse 1:37-38).
  • Offenbarung
    ist Gottes Verbindung zu seinen Kindern zu dem Zweck, ihnen den Weg zur ewigen Errettung in seinem Reich zu weisen. Sie wird dem Menschen zuteil durch das Licht Christi und den Heiligen Geist (2. Nephi 32:5) als Inspiration, Vision, Träume, oder Erscheinungen von Engeln (Boten mit einem göttlichen Auftrag). Jeder Mensch kann sie empfangen für seinen persönlichen Verantwortungsbereich (Lehre und Bündnisse 42:61). Für mehrere kann nur derjenige Offenbarung empfangen, dem entsprechende göttliche Verantwortung übertragen worden ist (Vater/Mutter für die Familie, Lehrer für seine Klasse, Bischof für die Gemeinde ...). Für die gesamte Kirche empfängt nur der von Gott berufene Prophet, Seher und Offenbarer, der Präsident der Kirche, Offenbarung (Amos 3:7).
Alle Menschen ermahnen, an Prophezeiung und an Offenbarungen zu glauben. Ich bin dankbar für diese Ermahnung und bestrebt ihr nachzukommen, denn ich glaube alles, was Gott offenbart hat, und alles, was er jetzt offenbart; und ich glaube, dass er noch viel Großes und Wichtiges offenbaren wird, was das Reich Gottes betrifft. (siehe auch Glaubensartikel 1:9). Wie stehst du zu göttlicher Prophezeiung und Offenbarung?

Die erste Vision (Quelle; zur ersten Vision lies hier)

Samstag, 2. Mai 2015

Alle Menschen ermahnen, zu Gott, dem Heiligen Israels, zu kommen

Du kennst die Situation? Jemand steht vor dir, schaut nicht gerade sehr freundlich, und wedelt mit dem erhobenen Zeigefinger. Dabei redet er dann auch noch ganz ernste Worte. Du hast sicherlich schon mehrmals in deinem Leben Ermahnungen erhalten oder?
Amaleki ermahnt nun um die 120 v. Chr. sogar alle Menschen: „Und es begab sich: Ich fing an, alt zu sein; und da ich keine Nachkommen habe und weiß, dass König Benjamin ein gerechter Mann vor dem Herrn ist, darum werde ich diese Platten ihm übergeben und alle Menschen ermahnen, zu Gott, dem Heiligen Israels, zu kommen und an Prophezeiung und an Offenbarungen zu glauben und an den Dienst von Engeln und an die Gabe, in Zungen zu reden, und an die Gabe des Übersetzens der Sprachen und an alles, was gut ist; denn es gibt nichts, was gut ist, außer es kommt vom Herrn; und das, was böse ist, kommt vom Teufel.“ (Omni 1:25).
Alle Menschen ermahnen, zu Gott, dem Heiligen Israels, zu kommen. Meistens wird man ermahnt, wenn man etwas Versprochenes vergessen, etwas falsch gemacht, oder gegen eine Regel verstoßen hat. Leider muss ich auch immer wieder ermahnt werden, zu Gott zu kommen. Warum? Weil Satan viele Gelegenheiten, die ich ihm biete, nutzt, um mich vom Weg zu Gott abweichen zu lassen, eine andere Richtung schöner, leichter, kurzweiliger zu empfinden. Leider denke ich eben in diesen Fällen zu kurzfristig. Wenn ich dann ermahnt werde, erkenne ich wieder die Segnungen, die mir die langfristige Perspektive bietet, der Blick auf die Ewigkeit, die ja noch so weit weg zu sein scheint, und die irdisch vergänglichen Freuden doch so nah liegen. Gerne lasse ich mich immer wieder durch die Diener Gottes in dieser Hinsicht ermahnen und auf den Weg zu Gott zurück führen. Wie ergeht es dir in dieser Hinsicht?

(Quelle)