Dienstag, 23. Juli 2019

Ich gebiete euch, diese Worte niederzuschreiben

Mormon schreibt eine Zusammenfassung der Geschichte seines Volkes
(Bild: © 2014 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten; Quelle)

Der auferstandene Christus spricht immer noch zu seinen neu berufenen zwölf Jüngern in Amerika (3. Nephi 15:11): „Und ich gebiete euch, diese Worte niederzuschreiben, wenn ich gegangen bin; damit mein Volk zu Jerusalem, die, die mich gesehen haben und während meines geistlichen Wirkens bei mir gewesen sind, falls es so ist, daß sie nicht in meinem Namen den Vater bitten, so daß sie durch den Heiligen Geist Kenntnis von euch erhalten mögen und auch von den anderen Stämmen, von denen sie nicht wissen, damit diese Worte, die ihr niederschreiben werdet, bewahrt bleiben und den Andern kundgetan werden, damit der Überrest ihrer Nachkommen, die wegen ihres Unglaubens über das Antlitz der Erde zerstreut sein werden, durch die Fülle der Andern heimgebracht werde oder dahin gebracht werde, daß sie mich, ihren Erlöser, erkennen.“ (3. Nephi 16:4).

Ich gebiete euch, diese Worte niederzuschreiben. Jesus Christus war es offensichtlich äußerst wichtig, dass seine Aussagen über die `anderen Schafe´, die er laut dem Gebot seines Vaters auch noch unterweisen sollte, von seinen neu berufenen zwölf Aposteln schriftlich festgehalten wurden, nachdem er seine Aufgabe bei ihnen erfüllt haben würde. Diese Kenntnis von den `anderen Schafen´ sollte unbedingt zu den `Andern´, also den Nationen, die ohne das Evangelium sind, gelangen.

In unserer Generation ist die Zeit gekommen, in der diese Schriften, das Buch Mormon, in unsere Hände gelangt sind, wir, die wir zu den Andern gehören, dadurch vom Erlösungswerk des Herrn Kenntnis erlangt haben, und erkennen sollen, dass `die Sammlung Israels´ begonnen hat (Mormon 3:17). In der Gründungszeit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage erfolgte die Sammlung so, dass die Mitglieder aufgefordert waren, sich nach Amerika zu begeben. Nachdem das Werk mit der Zeit wuchs, fand die Sammlung dann mit Ende des Ersten Weltkrieges im jeweils eigenen Heimatland statt. Mittlerweile ist die ganze Welt ein Sammlungsort. Bis heute ist die Kirche in mehr als 176 Ländern etabliert und es werden immer mehr (siehe hier). Ich erkenne, wie dankbar wir für den Gehorsam der damaligen Jünger in Amerika sein können, dass sie dem Auftrag des Herrn, Schriften zu verfassen und zu überliefern, nachgekommen sind. Heute erfüllen sie den Zweck, den der Herr mit ihnen im Sinn hatte (2. Nephi 30:3-8), „… daß sie mich, ihren Erlöser, erkennen.“ (3. Nephi 16:4).


Was denkst du, aus welchem Grund der Herr Menschen immer wieder beauftragte, vom Heiligen Geist bewegt, sein Wort aufzuschreiben?

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