Mittwoch, 3. Februar 2021

Emer regierte an seiner statt und trat in die Fußstapfen seines Vaters

 

(Bild: Quelle)

Omer war wieder Regent seines nun äußerst stark dezimierten Volkes und salbte am Ende seiner Tage seinen Sohn Emer zum König (Ether 9:13-14). „Und nachdem er Emer zum König gesalbt hatte, sah er über den Zeitraum von zwei Jahren hinweg Frieden im Land, und nachdem er überaus viele Tage gesehen hatte, die voller Kummer waren, starb er. Und es begab sich: Emer regierte an seiner statt und trat in die Fußstapfen seines Vaters.“ (Ether 9:15).

Emer regierte an seiner statt und trat in die Fußstapfen seines Vaters.

Bei dieser Aussage denke ich daran, dass der Teil `in jemandes Fußstapfen zu treten´ eine Redewendung geworden ist. So sagt man u. a., wenn ein Sohn denselben Beruf wie sein Vater ergreift, oder dessen Firma erfolgreich weiterführt, dass `der Sohn in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist´. In die Fußstapfen eines anderen zu treten hat auch wieder `zwei Seiten einer Medaille´. Sind die Fußstapfen sehr groß, muss sich der darein tretende äußerst anstrengen, um sie auszufüllen. Andererseits fällt es dem Nachfolgenden wieder leichter, den Weg zu erkennen und zu gehen – denke nur an eine frisch tief verschneite Schneelandschaft. Ich wurde aber auch an eine Schriftstelle im Neuen Testament aufmerksam: „Dazu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt.“ (2. Petrus 2:21). Wie groß nur sind seine Fußstapfen? Wir werden sie nie ausfüllen können, aber wir können leicht den Weg erkennen, den er gegangen ist, und seinen Fußstapfen folgen. Ich lerne, wenn ich in die Fußstapfen des Herrn trete, kann ich der Errettung, die er durch sein Sühnopfer für einen jeden von uns erbracht hat, teilhaftig werden, dorthin gelangen, wo auch er ist!

In wessen Fußstapfen bist du schon mit welchen Empfindungen getreten?

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