Mittwoch, 22. Januar 2025

In diesem Augenblick sah ich gleichsam einen Schacht sich bis in den Himmel öffnen

 

(Bild: Quelle)

“Nach dieser Mitteilung sah ich, wie das Licht im Zimmer begann, sich unmittelbar um die Person dessen, der zu mir gesprochen hatte, zusammenzuziehen, und das setzte sich fort, bis es im Zimmer wieder finster war, außer ganz nahe um ihn herum. In diesem Augenblick sah ich gleichsam einen Schacht sich bis in den Himmel öffnen, und der Besucher fuhr in die Höhe auf, bis er ganz verschwunden war; und im Zimmer war es wieder so wie zuvor, ehe das himmlische Licht sich gezeigt hatte.” (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:43). 

Eine Zusammenfassung von Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:39-44: 

In den Versen 39–44 beschreibt Joseph Smith weitere Einzelheiten seiner Begegnung mit dem Engel Moroni. Moroni zitierte verschiedene Schriftstellen, oft mit Abweichungen oder Ergänzungen, die besondere prophetische Bedeutung hatten. Er erklärte, dass die Verheißungen Gottes, die den Vätern gemacht worden waren, in den Herzen der Kinder verankert werden würden und dass sich die Herzen der Kinder ihren Vätern zuwenden würden. Ohne diese Verbindung würde die Erde bei der Wiederkunft Christi vollständig verwüstet werden. 

Moroni verwies auf zahlreiche weitere Prophezeiungen, darunter Jesaja 11, das unmittelbar bevorstehende Ereignisse ankündige, sowie auf Apostelgeschichte 3:22–23, wo er bestätigte, dass der erwähnte Prophet Christus sei und dass bald der Tag kommen werde, an dem jene, die ihn nicht hören wollen, vom Volk ausgeschlossen würden. Er zitierte auch Joël 3, dessen Erfüllung ebenfalls nahe sei, und sprach von der „Fülle der Anderen“, die bald anbrechen werde. Diese Ankündigungen wurden von Erklärungen begleitet, die jedoch nicht vollständig wiedergegeben wurden. 

Moroni belehrte Joseph außerdem über die Goldplatten, die er zu gegebener Zeit erhalten würde, zeigte ihm jedoch in einer Vision den genauen Ort ihrer Aufbewahrung. Er warnte Joseph ausdrücklich, die Platten oder den Urim und Tummim niemandem zu zeigen, außer denen, denen es ausdrücklich geboten werde, da er andernfalls vernichtet würde. 

Nach dieser Belehrung sah Joseph, wie sich das Licht um Moroni zusammenzog und der Engel durch einen leuchtenden Schacht in den Himmel auffuhr. Joseph blieb tief beeindruckt von dieser außergewöhnlichen Erfahrung und dachte intensiv darüber nach, als das Licht in seinem Zimmer erneut erschien und Moroni abermals bei ihm erschien. 

In welchen wesentlichen Punkten unterscheidet sich der Vers den Moroni zitiert "Und er wird die Verheißungen, die den Vätern gemacht worden sind, den Kindern ins Herz pflanzen, und das Herz der Kinder wird sich ihren Vätern zuwenden. Wenn es nicht so wäre, würde die ganze Erde bei seinem Kommen völlig verwüstet werden." von dem der KJV Maleachi 4:6: "And he shall turn the heart of the fathers to the children, and the heart of the children to their fathers, lest I come and smite the earth with a curse."? 

Die von Moroni in der Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:39 zitierte Version von Maleachi 4:6 (Einheitsübersetzung Maleachi 3:24) unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Punkten von der Version, die in der King James Bible (KJV) steht. Diese Unterschiede betonen unterschiedliche Aspekte der Beziehung zwischen den Generationen und die Konsequenzen bei der Erfüllung der Prophezeiung. Hier sind die wichtigsten Unterschiede: 

1. Schwerpunkt auf den Verheißungen 

  • Moroni: „Und er wird die Verheißungen, die den Vätern gemacht worden sind, den Kindern ins Herz pflanzen.“ 
  • Fokus: Moroni hebt die Verheißungen hervor, die Gott den Vätern (Abraham, Isaak, Jakob und anderen Propheten; Galater 3:8,19) gemacht hat, und betont, dass diese Verheißungen tief im Herzen der Kinder verankert werden sollen. Es geht um die Bündnisse Gottes und deren Weitergabe an kommende Generationen. 
  • KJV: „And he shall turn the heart of the fathers to the children.“ 
  • Fokus: Die KJV spricht davon, dass die Herzen der Väter den Kindern zugewandt werden, ohne direkt auf die Verheißungen einzugehen. Der Schwerpunkt liegt hier auf der emotionalen oder spirituellen Bindung zwischen den Generationen. 

2. Zuwendung der Herzen 

  • Moroni: „Und das Herz der Kinder wird sich ihren Vätern zuwenden.“ 
  • Fokus: Moroni betont eine Rückbesinnung der Kinder auf ihre Vorfahren, was mit der Erfüllung der Bündnisse und Verheißungen Gottes zusammenhängt. Dies umfasst auch die Wiederherstellung von Familienbeziehungen durch Tempelarbeit und Genealogiearbeit. 
  • KJV: „And the heart of the children to their fathers.“ 
  • Fokus: Die Formulierung in der KJV ist kürzer und weniger spezifisch. Sie betont die gegenseitige Zuwendung der Herzen von Kindern und Vätern, ohne explizit auf Verheißungen oder Bündnisse einzugehen. 

3. Konsequenzen 

  • Moroni: „Wenn es nicht so wäre, würde die ganze Erde bei seinem Kommen völlig verwüstet werden.“ 
  • Fokus: Die Konsequenz wird auf das Kommen Christi bezogen. Wenn diese Verbindung zwischen den Generationen und die Erfüllung der Verheißungen nicht stattfinden, wird die Erde bei der Wiederkunft Christi vollständig verwüstet. Dies hebt die Bedeutung dieser Prophezeiung für die Letzten Tage hervor. 
  • KJV: „Lest I come and smite the earth with a curse.“ 
  • Fokus: Die KJV spricht von einem „Fluch“, den der Herr bringen würde, wenn diese Bindung zwischen den Generationen nicht hergestellt wird. Der Begriff „Fluch“ ist allgemein gehalten und weniger drastisch formuliert als „völlig verwüstet“. 

Zusammenfassung der Unterschiede 

  1. Verheißungen: Moroni betont die göttlichen Verheißungen und ihre Rolle in der Verbindung zwischen den Generationen, was in der KJV nicht explizit erwähnt wird. 
  1. Bindung: Die Version von Moroni betont die aktive Rückbesinnung auf die Vorfahren und die Bündnisse, während die KJV eine eher allgemeine emotionale oder spirituelle Bindung zwischen Vätern und Kindern beschreibt. 
  1. Konsequenzen: Moroni spricht von einer vollständigen Verwüstung der Erde bei der Wiederkunft Christi, während die KJV lediglich von einem Fluch spricht. 

Bedeutung der Unterschiede 

Die von Moroni zitierte Version passt in den Kontext der Wiederherstellung des Evangeliums, die einen besonderen Schwerpunkt auf die Arbeit für die Verstorbenen, die Tempelbündnisse und die Erfüllung der Verheißungen Gottes legt. Sie verbindet die Prophezeiung direkt mit der Rolle des Propheten Elija, der die Priestertumsvollmacht der Siegelung zurückbringt, um diese Verbindungen zwischen den Generationen in den Letzten Tagen zu ermöglichen. 

Was ist unter der "völligen Verwüstung der Erde" zu verstehen? 

Die "völlige Verwüstung der Erde," wie sie von Moroni in Joseph Smith – Geschichte 1:39 zitiert wird, bezieht sich auf eine ernste Konsequenz, die eintreten würde, wenn die Herzen der Menschen nicht mit den Verheißungen Gottes und ihrer Beziehung zu ihren Vorfahren und Nachkommen verbunden würden. Um diese Aussage zu verstehen, betrachten wir die theologischen, symbolischen und praktischen Aspekte: 

1. Theologische Bedeutung 

  • Zerstörung durch Sünde und Trennung von Gott
    Die "völlige Verwüstung" kann als der Zustand interpretiert werden, in dem die Menschheit vollständig von Gott getrennt ist. Ohne die Verbindung der Generationen durch die Bündnisse und die Erfüllung der Verheißungen Gottes gäbe es keinen Erlösungsplan, der die Menschheit vor der geistigen Vernichtung rettet. 
  • Notwendigkeit der Bündnisse
    Die Verheißungen Gottes an die „Väter“ (wie Abraham, Isaak und Jakob) sind zentrale Bestandteile des Plans der Errettung. Wenn diese Verheißungen nicht in den Herzen der „Kinder“ verankert werden, wird der Plan Gottes nicht vollständig verwirklicht, was die geistige Zerstörung der Erde bedeuten würde. 

2. Symbolische Bedeutung 

  • Die Erde als Ort der Erfüllung göttlicher Bündnisse
    Die Erde wurde als Ort geschaffen, an dem Menschen ihren Zweck gemäß Gottes Plan erfüllen können. Wenn diese Mission nicht erfüllt wird, verliert die Erde ihre Bedeutung. Die „völlige Verwüstung“ wäre eine symbolische Darstellung einer Erde ohne Zweck, weil die göttlichen Bündnisse nicht umgesetzt wurden. 
  • Verlust der Verbindung zwischen den Generationen
    Ohne die geistige Verbindung zwischen den Generationen (durch Tempelarbeit und das Priestertum) würde die Erde „verwüstet,“ weil ein zentraler Aspekt von Gottes Plan – die Ewigkeit der Familien – unerfüllt bliebe. 

3. Praktische Bedeutung 

  • Wiederkunft Christi und das Gericht
    Die "völlige Verwüstung" bezieht sich auch auf die Ereignisse, die mit der Wiederkunft Jesu Christi verbunden sind. Bei seinem Kommen wird Christus die Erde richten. Diejenigen, die nicht mit ihm und den göttlichen Verheißungen in Einklang stehen, werden die Konsequenzen tragen. Das kann sowohl geistige als auch physische Vernichtung bedeuten. 
  • Tempelarbeit und Versöhnung
    Die Wiederherstellung des Priestertums und die Arbeit für die Verstorbenen (Tempelbündnisse) sind notwendig, um die Verbindung zwischen den Generationen zu schaffen. Ohne diese Arbeit wären Millionen Seelen verloren, was einer „Verwüstung“ gleichkäme. 

4. Vollkommene Verwüstung im Kontext der Letzten Tage 

  • Physische und geistige Vernichtung
    In den Lehren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wird die „völlige Verwüstung“ oft mit der Reinigung der Erde in den Letzten Tagen verbunden. Dies kann Naturkatastrophen, Kriege und andere Ereignisse einschließen, die dazu dienen, die Erde für das Zweite Kommen Christi vorzubereiten. Diejenigen, die nicht auf den Herrn vorbereitet sind, könnten in dieser Reinigung umkommen. 
  • Ewige Konsequenzen
    Ohne die Bindung der Herzen zwischen den Vätern und den Kindern wird der gesamte Plan der Errettung behindert, und die Menschheit verliert den Zugang zu den ewigen Segnungen, die Gott vorgesehen hat. Das ist die ultimative Form der Verwüstung. 

5. Zusammenfassung 

Die „völlige Verwüstung der Erde“ symbolisiert eine Welt, die von Gott getrennt ist und ihren Zweck verloren hat. Ohne die Bindung zwischen den Generationen und die Erfüllung der göttlichen Verheißungen gäbe es keine Möglichkeit, den Plan der Errettung zu vollenden. Praktisch bedeutet dies sowohl physische Zerstörung in den Letzten Tagen als auch geistige Konsequenzen für die Menschheit, die ohne Christus und die göttlichen Bündnisse verloren wäre. 

Was ist entsprechend Vers 41 noch nicht erfüllt, werde es aber bald? 

In Vers 41 von Joseph Smith – Geschichte 1 spricht Moroni über die Prophezeiungen aus Joël 3 (oder in manchen Bibeln Joël 2:28–32), die er vollständig zitiert, und erklärt, dass diese Prophezeiungen noch nicht erfüllt seien, aber bald erfüllt würden. Schauen wir uns diese Prophezeiungen an und analysieren, was sie umfassen und was ihre Erfüllung bedeutet: 

Die Prophezeiungen aus Joël 

Das Kapitel enthält mehrere Schlüsselprophezeiungen, die mit den Letzten Tagen und der Wiederherstellung des Evangeliums in Verbindung gebracht werden. Einige zentrale Punkte sind: 

  1. Ausgießung des Geistes auf alles Fleisch

„Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist auf alles Fleisch ausgieße; eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Alten werden Träume haben, und eure jungen Männer werden Visionen sehen.“ 
(Joël 3:1 / Joël 2:28) 

  • Dies bezieht sich auf eine Zeit, in der göttliche Offenbarungen und geistige Gaben in großem Umfang auf die Menschheit ausgegossen werden, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Status. 
     
  1. Zeichen am Himmel und auf der Erde

„Und ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt.“ 
(Joël 3:3–4 / Joël 2:30–31) 

  • Diese Zeichen deuten auf kosmische und weltliche Ereignisse hin, die den großen und schrecklichen Tag des Herrn, also die Wiederkunft Jesu Christi, ankündigen. 
  1. Errettung für die Gläubigen

„Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ 
(Joël 3:5 / Joël 2:32) 

  • Dies ist eine Verheißung der Rettung für alle, die Glauben an Christus ausüben und ihn als ihren Herrn anrufen, insbesondere im Kontext der Letzten Tage. 

Was war zur Zeit von Moronis Erscheinung noch nicht erfüllt? 

  1. Die vollständige Ausgießung des Geistes
  • Zur Zeit von Joseph Smith war die Wiederherstellung des Evangeliums noch im Anfangsstadium. Die Gaben des Geistes, wie Prophetie, Visionen und Offenbarungen, waren nach der Abkehr vom ursprünglichen Christentum (Apostasie) weitgehend verloren gegangen. Moroni deutet darauf hin, dass diese geistige Ausgießung in der Zukunft stattfinden werde. 
  1. Zeichen und Wunder
  • Die kosmischen Ereignisse und Zeichen am Himmel, die Joël beschreibt, waren noch nicht eingetreten. Diese Zeichen sind mit der Vorbereitung auf das Zweite Kommen Christi verbunden und werden als bevorstehend angesehen. 
  1. Die „Fülle der Anderen“
  • Moroni erwähnt, dass die Zeit der „Fülle der Anderen“ bald anbrechen werde. Dies bezieht sich auf die Verkündigung des Evangeliums an die Nichtisraeliten (die „Anderen“) und den Beginn eines weltweiten Missionswerks, das in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eine zentrale Rolle spielt. 
  1. Der große und schreckliche Tag des Herrn
  • Die Wiederkunft Christi, die den Höhepunkt dieser Prophezeiungen darstellt, war zu dieser Zeit noch nicht eingetroffen, stand jedoch laut Moronis Aussagen unmittelbar bevor. 

Erfüllung seitdem 

Einige Aspekte dieser Prophezeiungen wurden seit Moronis Erscheinung erfüllt: 

  • Die Wiederherstellung des Evangeliums begann mit der Berufung Joseph Smiths. 
  • Die Gaben des Geistes wurden durch das wiederhergestellte Priestertum und den Heiligen Geist erneut verfügbar gemacht. 
  • Das weltweite Missionswerk hat die Botschaft des Evangeliums in viele Nationen getragen. 

Andere Aspekte, wie die Zeichen am Himmel, das endgültige Gericht und die vollständige Erfüllung der Errettung durch Christus, stehen weiterhin bevor. 

Zusammenfassung 

Moroni erklärt, dass die in Joël prophezeiten Ereignisse – wie die Ausgießung des Geistes, Zeichen und Wunder sowie die Vorbereitung auf den großen Tag des Herrn – noch nicht vollständig erfüllt seien, aber bald eintreten würden. Diese Prophezeiungen verweisen auf die Wiederherstellung des Evangeliums, das Zweite Kommen Christi und die vorbereitenden Ereignisse, die die Menschheit auf dieses Ereignis hinführen sollen. 

Haben wir in der Bibel ähnliche Begebenheiten: "In diesem Augenblick sah ich gleichsam einen Schacht sich bis in den Himmel öffnen, und der Besucher fuhr in die Höhe auf," Vers 43? 

Ja, es gibt in der Bibel ähnliche Begebenheiten, in denen Personen Visionen erleben oder himmlische Wesen sehen, die in den Himmel auffahren oder durch einen „Schacht“ oder eine „Öffnung“ Zugang zu himmlischen Bereichen erhalten. Hier sind einige Beispiele: 

1. Jakobs Traum von der Himmelsleiter 

„Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt, die reichte mit ihrer Spitze bis an den Himmel; und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.“ 

  • Parallelen
    Jakobs Vision zeigt eine Verbindung zwischen Himmel und Erde. Ähnlich wie in Joseph Smiths Bericht wird hier ein direkter Zugang zum Himmel symbolisiert, und Engel bewegen sich zwischen den Welten. 

2. Die Himmelfahrt Jesu Christi 

„Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen. Und als sie ihm nachsahen, wie er zum Himmel fuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen.“ 

  • Parallelen
    Die Himmelfahrt Jesu zeigt, wie er auf eine sichtbare Weise in den Himmel zurückkehrt. Ähnlich wird in Joseph Smiths Bericht beschrieben, wie der himmlische Besucher aufsteigt, wobei die Verbindung zum Himmel spürbar bleibt. 

3. Ezechiels Vision 

„Es geschah im dreißigsten Jahr am fünften Tag des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar war, da öffnete sich der Himmel, und ich sah göttliche Erscheinungen.“ 

  • Parallelen
    Ezechiel beschreibt, wie sich der Himmel öffnet, um göttliche Visionen zu enthüllen. Dies erinnert an Joseph Smiths Beschreibung des „Schachtes,“ der sich öffnet und den Zugang zur himmlischen Welt ermöglicht. 

4. Paulus’ Vision des dritten Himmels 

„Ich kenne einen Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde [...] und hörte unaussprechliche Worte, die ein Mensch nicht sagen darf.“ 

  • Parallelen
    Paulus’ Vision deutet auf eine übernatürliche Reise in himmlische Sphären hin, ähnlich der Erfahrung von Joseph Smith, der Zeuge eines himmlischen Aufstiegs wird. 

5. Die Offenbarung des Johannes 

„Danach schaute ich: Und siehe, eine Tür war im Himmel geöffnet, und die erste Stimme, die ich wie die eines Posaunenschalls mit mir reden hörte, sprach: Komm hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muss.“ 

  • Parallelen
    Johannes sieht eine Tür, die sich im Himmel öffnet, um ihm den Zugang zu einer göttlichen Vision zu gewähren. Dies spiegelt die Beschreibung von Joseph Smith wider, in der er eine „Öffnung“ zum Himmel wahrnimmt. 

Zusammenfassung 

Die in Joseph Smith – Geschichte 1:43 beschriebene Erfahrung ist Teil einer langen Tradition biblischer Visionen, in denen himmlische Bereiche zugänglich werden und der Himmel physisch oder symbolisch auf die Erde herabkommt. Sie betonen die Verbindung zwischen Gott und den Menschen und bekräftigen die Realität des Göttlichen in menschlichen Erfahrungen. 

Welche Vorstellungen hast du, wenn es darum geht, wie himmlische Boten auf die Erde kommen? 

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Dienstag, 21. Januar 2025

Gott habe eine Arbeit für mich zu tun

 

(Bild: Quelle)

“Er nannte mich beim Namen und sagte zu mir, er sei ein Bote, aus der Gegenwart Gottes zu mir gesandt, und heiße Moroni; Gott habe eine Arbeit für mich zu tun; und mein Name werde bei allen Nationen, Geschlechtern und Sprachen für gut und böse gelten, ja, man werde unter allem Volk sowohl gut als auch böse von ihm sprechen.” (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:33). 

Eine Zusammenfassung von Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:33-38 

In den Versen Joseph Smith – Geschichte 1:33–38 berichtet Joseph Smith von einer bedeutsamen himmlischen Begegnung mit dem Engel Moroni. Der Engel nannte Joseph beim Namen und erklärte, er sei ein Bote Gottes, der zu ihm gesandt wurde, um ihm seine göttliche Aufgabe mitzuteilen. Josephs Name würde in aller Welt bekannt werden, sowohl im Guten als auch im Schlechten. 

Moroni offenbarte, dass ein auf Goldplatten geschriebenes Buch existiere, welches die Geschichte der früheren Bewohner des amerikanischen Kontinents und ihre Herkunft enthalte. Außerdem beinhalte das Buch die Fülle des immerwährenden Evangeliums, wie es Jesus Christus diesen Menschen einst gelehrt habe. Zusätzlich seien zwei Steine, genannt Urim und Tummim, zusammen mit einem Brustschild bei den Platten verwahrt. Diese Steine dienten in alten Zeiten als Werkzeuge für einen Seher, und Gott habe sie vorbereitet, um das Buch zu übersetzen. 

Moroni zitierte zudem Prophezeiungen aus dem Alten Testament, insbesondere aus Maleachi. Er verwies auf den Tag des Gerichts, an dem die Stolzen und Schlechten wie Stoppeln im Feuer verbrannt würden, sodass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrig bliebe. Er sprach auch von der Wiederherstellung des Priestertums durch den Propheten Elija, bevor der „große und schreckliche Tag des Herrn“ käme. 

Inwiefern hat sich die Aussage, dass der Name Josephs bei allen Nationen, Geschlechtern und Sprachen für gut und böse gelten soll, erfüllt (Vers 33)? 

Die Prophezeiung aus Vers 33, dass der Name Joseph Smiths „bei allen Nationen, Geschlechtern und Sprachen für gut und böse gelten“ wird, hat sich in vielerlei Hinsicht erfüllt. Joseph Smith ist eine der bekanntesten religiösen Figuren der Neuzeit und steht im Zentrum intensiver Bewunderung sowie scharfer Kritik. 

Erfüllung der Prophezeiung: 

  1. Positive Wahrnehmung – Für Gut
  1. Bewunderung durch Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage: Für Millionen Mitglieder weltweit wird Joseph Smith als Prophet Gottes anerkannt. Seine Rolle bei der Wiederherstellung des Evangeliums, der Übersetzung des Buches Mormon und der Gründung der Kirche wird als göttlich inspiriert angesehen. 
  1. Respekt unter religiösen und historischen Kreisen: Auch außerhalb der Kirche wird Joseph Smith oft als visionärer Führer und Gründer einer weltweiten religiösen Bewegung respektiert, die tiefgreifenden Einfluss auf die Gesellschaft und Kultur hat. 
  1. Joseph Smith wurde einmal gefragt: „Wie können Sie ein so großes und verschiedenartiges Volk wie die Heiligen der Letzten Tage regieren?“ Er antwortete: „Ich lehre sie richtige Grundsätze, und sie regieren sich selbst.“ (siehe hier). 
  1. Kritik – Für Böse
  1. Religiöse Kontroversen: Einige Kritiker lehnen Joseph Smiths prophetische Berufung und Lehren ab. Seine Behauptungen, Offenbarungen von Gott empfangen zu haben, und die Übersetzung des Buches Mormon werden oft angezweifelt oder angegriffen. 
  1. Vorwürfe aus der Geschichte: Einige betrachten Joseph Smiths Rolle in der Einführung der Mehrehe, seinen Umgang mit Gegnern oder seine politische Ambitionen kritisch. Diese Aspekte werden teils als Belege für persönliche oder organisatorische Schwächen angesehen. 
  1. Weltweite Verbreitung seines Namens
  1. Globales Wachstum der Kirche: Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat weltweit über 17 Millionen Mitglieder. Joseph Smith wird als Gründer und Prophet in über 100 Sprachen bekannt gemacht. 
  1. Mediale Aufmerksamkeit: Filme, Bücher, Studien und Diskussionen weltweit setzen sich mit seiner Person auseinander, sowohl positiv als auch negativ. 
  1. Spannung zwischen Bewunderung und Ablehnung
  1. Gegensätze innerhalb von Familien, Gesellschaften und Nationen: In vielen Fällen hat Joseph Smiths Name Diskussionen und Polarisierungen ausgelöst. Seine Person symbolisiert für einige göttliche Führung und für andere Täuschung oder religiöse Kontroversen. 

Fazit: 

Die Aussage aus Vers 33 hat sich deutlich erfüllt, da Joseph Smiths Name weltweit bekannt ist und sowohl hoch angesehen als auch kritisiert wird. Diese Polarisierung spiegelt seine Rolle als zentrale Figur einer bedeutenden religiösen Bewegung wider und erfüllt die Prophezeiung, dass sein Name für „gut und böse“ gelten wird. 

Was bedeutet es, dass im Buch Mormon "die Fülle des immerwährenden Evangeliums" enthalten ist (Vers 34)? 

Der Ausdruck „die Fülle des immerwährenden Evangeliums“, wie er in Vers 34 des Berichts von Joseph Smith verwendet wird, bezieht sich auf die vollständige und ursprüngliche Lehre Jesu Christi, die im Buch Mormon enthalten ist. Diese Fülle des Evangeliums bedeutet, dass das Buch alle wesentlichen Lehren und Prinzipien enthält, die für das Heil und die Errettung der Menschheit notwendig sind. 

Bedeutungen des Begriffs „die Fülle des immerwährenden Evangeliums“: 

Die Aussage, dass im Buch Mormon „die Fülle des immerwährenden Evangeliums“ enthalten ist, bedeutet, dass das Buch Mormon die grundlegenden Lehren des Evangeliums Jesu Christi in ihrer Vollständigkeit, Klarheit und Reinheit vermittelt. Es ergänzt und bestätigt die Bibel und bringt zusätzliche Offenbarungen, die das Evangelium in seiner ganzen Tiefe verstehen lassen. Hier sind die zentralen Aspekte dieser Aussage: 

1. Die Fülle der grundlegenden Lehren Christi 

  • Das Buch Mormon enthält die zentralen Prinzipien des Evangeliums: Glauben an Jesus Christus, Umkehr, Taufe, den Empfang des Heiligen Geistes und das Ausharren bis ans Ende. Diese sind die Kernstücke des Plans der Errettung. 
  • Diese Lehren werden klar und wiederholt dargestellt, oft mit praktischen Beispielen und persönlichen Berichten der Propheten im Buch Mormon, die zeigen, wie diese Prinzipien angewendet werden. 

2. Bestätigung und Ergänzung der Bibel 

  • Das Buch Mormon wird als „ein weiterer Zeuge für Jesus Christus“ bezeichnet. Es bestätigt die Wahrhaftigkeit der Bibel und gibt zusätzliche Einblicke in Gottes Plan für die Menschheit. 
  • Es beseitigt Verwirrung oder Mehrdeutigkeiten, die durch Jahrhunderte der Überlieferung in der Bibel entstanden sein könnten, und hilft, das Evangelium in seiner Vollständigkeit zu verstehen. 

3. Direkte Lehren von Jesus Christus 

  • Einzigartig am Buch Mormon ist, dass Jesus Christus selbst den Menschen auf dem amerikanischen Kontinent nach seiner Auferstehung erschien (3. Nephi 11–27). In diesen Kapiteln lehrt Christus persönlich die Fülle seines Evangeliums und führt Schlüsselverordnungen wie das Abendmahl ein. 
  • Seine Worte und Anweisungen verdeutlichen, wie die Menschen gerettet werden können und wie sie zu ihm kommen sollen. 

4. Das immerwährende Evangelium 

  • Das Evangelium wird als „immerwährend“ bezeichnet, da es unveränderlich und ewig ist – es war immer dasselbe für alle Generationen und wird es auch bleiben. Das Buch Mormon trägt dazu bei, dieses ewige Evangelium neu zu bezeugen und sicherzustellen, dass es in seiner reinen Form für die Menschen in den Letzten Tagen verfügbar ist. 
  • Es zeigt, dass Christus allen Menschen, unabhängig von Zeit oder Ort, die gleiche Fülle seines Evangeliums anbietet. 

5. Rolle in der Wiederherstellung 

  • Im Rahmen der Wiederherstellung des Evangeliums in den Letzten Tagen wurde das Buch Mormon durch göttliche Offenbarung gegeben, um die verlorengegangenen Schlüssel, Bündnisse und Wahrheiten wiederherzustellen. Es enthält wichtige Lehren über die Priestertumsvollmacht, Tempelarbeit, Bündnisse und die Errettung der Toten. 
  • Es steht im Zentrum der Wiederherstellung und wurde speziell für unsere Zeit vorbereitet. 

Fazit: 

Das Buch Mormon bietet die Fülle des Evangeliums Jesu Christi, indem es dessen wesentliche Lehren in reiner und vollständiger Form enthält. Es ergänzt die Bibel, beseitigt Unklarheiten und bezeugt Christus und seinen ewigen Plan der Errettung. Mit direkter Unterweisung durch Christus und praktischen Beispielen ist es ein Schlüsseltext, der den Menschen in den Letzten Tagen hilft, das immerwährende Evangelium zu leben und sich auf Christus vorzubereiten. 

Was hat es mit den "zwei Steine in silbernen Bügeln" in Vers 35 auf sich? 

Die „zwei Steine in silbernen Bügeln“, die in Vers 35 erwähnt werden, sind Teil des Urim und Tummim, eines göttlichen Werkzeugs, das in der Geschichte der Heiligen Schrift verwendet wurde, um Offenbarungen und Inspiration von Gott zu empfangen. Hier ist eine Erklärung ihrer Bedeutung und Funktion im Kontext von Joseph Smith und dem Buch Mormon: 

1. Urim und Tummim in der Heiligen Schrift 

  • Der Urim und Tummim wird erstmals im Alten Testament erwähnt. Er war ein Teil des Brustschilds des Hohepriesters Israels (siehe 2. Mose 28:30) und wurde verwendet, um den Willen Gottes in wichtigen Angelegenheiten zu erfragen. 
  • Die genaue Funktionsweise ist nicht beschrieben, aber es wird angenommen, dass diese Steine ein Mittel waren, durch das Gott seinen Propheten und Priestern Antworten und Führung gab. 

2. Funktion im Kontext des Buches Mormon 

  • Im Fall von Joseph Smith wurden die Steine zusammen mit den Goldplatten gefunden und waren an einem Brustschild befestigt. 
  • Sie wurden von Gott bereitet, um die Übersetzung der Goldplatten zu ermöglichen. Joseph Smith nutzte diese Steine als Werkzeug, um das Buch Mormon zu übersetzen. Er erklärte, dass sie ihm halfen, die Schriftzeichen auf den Platten zu verstehen und in die englische Sprache zu übertragen. 

3. Beziehung zum Seheramt 

  • In der Offenbarung wird erklärt, dass der Besitz und Gebrauch dieser Steine in alter Zeit jemanden zu einem „Seher“ gemacht hat. Ein Seher ist jemand, der in der Lage ist, durch göttliche Hilfe verborgene Dinge zu sehen und den Willen Gottes zu offenbaren (siehe Mosia 8:13–18 im Buch Mormon). 
  • Joseph Smith wurde als Seher berufen, und der Urim und Tummim war ein Zeichen dieser Berufung und ein Werkzeug, das ihm half, diese Berufung zu erfüllen. 

4. Symbolik und Bedeutung 

  • Die Steine symbolisieren göttliche Offenbarung und die Verbindung zwischen Gott und seinen Propheten. Sie zeigen, dass das Werk der Übersetzung des Buches Mormon nicht allein menschlicher Natur war, sondern durch göttliche Macht geführt wurde. 
  • Der Gebrauch des Urim und Tummim unterstreicht die altehrwürdige Natur von Joseph Smiths Berufung und verbindet das Buch Mormon mit der heiligen Geschichte Israels. 

5. Urim und Tummim in der modernen Zeit 

  • In moderner Sprache wird der Begriff „Urim und Tummim“ manchmal symbolisch verwendet, um göttliche Werkzeuge oder Offenbarungsprozesse zu beschreiben. 
  • Während Joseph Smith diese physischen Steine für einen Teil der Übersetzung nutzte, betonte er später, dass er viele Übersetzungen durch Inspiration und direkte Offenbarung empfing. 

Fazit: 

Die „zwei Steine in silbernen Bügeln“ waren Teil des Urim und Tummim, das Joseph Smith als göttliches Werkzeug erhielt, um das Buch Mormon zu übersetzen. Sie sind ein Symbol für das das Amt eines Sehers und zeigen, dass das Buch Mormon durch göttliche Macht hervorgebracht wurde. Dieses Werkzeug verbindet die Wiederherstellung des Evangeliums mit den heiligen Praktiken und Offenbarungen der alten Propheten. 

Was ist mit Verse 37 gemein: "denn die, die kommen, werden sie verbrennen, spricht der Herr der Heerscharen, sodass ihnen nicht Wurzel noch Zweig gelassen wird."? 

Vers 37 aus Joseph Smith – Geschichte 1 interpretiert einen Teil der Prophezeiung aus Maleachi und spricht vom „Tag des Herrn“, einem zukünftigen Tag des Gerichts. In diesem Kontext bezieht sich die Aussage „die, die kommen, werden sie verbrennen“ auf die Zerstörung der Schlechten und Stolzen, die symbolisch wie Stoppeln verbrannt werden. Dieser „Tag“ wird als ein Zeitpunkt verstanden, an dem Gerechtigkeit ausgeübt wird und Gott die Welt reinigt. 

Schlüsselbegriffe: 

  1. „Die, die kommen“: Dies kann sich auf die rechtschaffenen Diener Gottes, Engel oder auf Christus selbst beziehen, der in Herrlichkeit zurückkehren wird, um Gericht zu halten. 
  1. „Nicht Wurzel noch Zweig gelassen“: Dies bedeutet vollständige Vernichtung, sowohl symbolisch als auch geistig. Wurzel steht für die Vorfahren oder den Ursprung, Zweig für die Nachkommen oder die Fortsetzung. Es wird darauf hingewiesen, dass das Böse keinen Bestand mehr haben wird – weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. 

Dieser Vers mahnt zur Umkehr und dient als Warnung, sich von Stolz und Schlechtigkeit abzuwenden, um nicht Teil des Gerichts zu werden. Gleichzeitig betont er die endgültige Wiederherstellung von Gerechtigkeit und Gottes Herrschaft. 

Wieso wird der Herr Elija senden, um die Priestertumsvollmacht wieder zu bringen (Vers 38)? 

Ein zentraler Grund, warum der Herr Elija sendet, ist tatsächlich, dass er der letzte Prophet war, der vor Christus die Schlüsselvollmacht des Melchisedekischen Priestertums innehatte. Diese Verbindung ist entscheidend, um die Wiederherstellung der Schlüssel des höheren Priestertums in den Letzten Tagen zu verstehen. 

Warum Elija als Überbringer der Schlüsselvollmacht: 

  1. Schlüssel des Melchisedekischen Priestertums: Elija trug die Vollmacht des höheren Priestertums, einschließlich der „Schlüssel der Siegelung“, die es ermöglichen, auf Erden und im Himmel zu binden (siehe Lehre und Bündnisse 132:46). Diese Schlüssel befähigen die Errettung der Lebenden und Toten durch die Bündnisse des Tempelwerks und die Errichtung ewiger Familien. 
  1. Unterbrechung der Weitergabe der Priestertumsschlüssel: Nach Elija und vor der Ankunft Christi gab es keine Propheten, die das Melchisedekische Priestertum in seiner Fülle mit den Siegelungsschlüsseln innehatten. Die Schlüssel mussten daher durch Elija wiederhergestellt werden, um das Werk Christi in den Letzten Tagen zu ermöglichen. 
  1. Christi Erdenmission und Elijas Schlüssel: Als Christus auf die Erde kam, führte er die Fülle des Evangeliums ein und etablierte die Kirche. Elija war jedoch derjenige, der vor Christus das göttliche Priestertum in seiner Fülle getragen hatte, weshalb er eine entscheidende Verbindung zwischen den Dispensation vor Christus und der Wiederherstellung in den Letzten Tagen darstellt. 
  1. Prophetische Bedeutung: In Maleachi 3:23-24 wurde Elija spezifisch prophezeit, weil seine Rolle untrennbar mit der Vorbereitung auf den „großen und schrecklichen Tag des Herrn“ verbunden ist. Seine Rückkehr signalisiert die Wiederherstellung der notwendigen Priestertumsvollmachten, die auf Christus und seine Wiederkunft vorbereiten. 

Fazit: 

Elija wurde gesandt, weil er der letzte Träger der Schlüsselvollmacht des Melchisedekischen Priestertums vor Christus war. Durch ihn wurden diese Schlüssel an Joseph Smith weitergegeben, um das Werk der Wiederherstellung in den Letzten Tagen zu beginnen. Seine Rolle ist zentral für die Verbindung zwischen den Dispensation vor Christus und der endgültigen Wiederherstellung des Evangeliums vor seinem Zweiten Kommen. 

Was für eine Arbeit hatte Gott die Joseph Smith tun sollte? 

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Montag, 20. Januar 2025

Als Folge all dessen hatte ich oft das Gefühl, ich sei meiner Schwachheit und Unzulänglichkeiten wegen schuldig

 

(Bild: Quelle)

“Als Folge all dessen hatte ich oft das Gefühl, ich sei meiner Schwachheit und Unzulänglichkeiten wegen schuldig; dann, am Abend des vorerwähnten einundzwanzigsten Septembers, nachdem ich mich für die Nacht zu meinem Bett begeben hatte, wandte ich mich mit Gebet und Flehen an den allmächtigen Gott, er möge mir alle meine Sünden und Torheiten vergeben, er möge mir aber auch eine Kundgebung zuteilwerden lassen, damit ich wisse, wie mein Stand und meine Stellung vor ihm sei; denn ich vertraute fest darauf, eine göttliche Kundgebung zu erhalten, da ich schon früher eine gehabt hatte.” (Joseph Smith - Lebensgeschichte1:29). 

  • In Vers 29 liegt eine herausragende Aussage, da Joseph Smith hier seinen inneren Konflikt und seine Demut gegenüber Gott offenbart. Er gesteht seine Schwächen ein und beschreibt seine aufrichtige Bitte um Vergebung und göttliche Führung. Dies zeigt seine Menschlichkeit und gleichzeitig seine feste Überzeugung, dass Gott ihm Antwort und Führung geben wird. Dieser Vers unterstreicht die Bedeutung von Umkehr, Demut und Glauben als zentrale Elemente seiner spirituellen Reise. 

Eine Zusammenfassung von Joseph Smith - Lebensgeschichte1:27-32: 

Joseph Smith beschreibt in seiner Lebensgeschichte, wie er dreieinhalb Jahre nach seiner Ersten Vision bis zum 21. September 1823 trotz täglicher Aufgaben unter intensiver Verfolgung litt, weil er beharrlich bezeugte, eine göttliche Vision gehabt zu haben. In den Jahren nach dieser ersten Vision, die er in jungen Jahren als Teenager erlebte, sah er sich aufgrund seines Alters und der Ablehnung durch seine Mitmenschen zahlreichen Versuchungen ausgesetzt. Obwohl er keine schwerwiegenden Sünden beging, gestand er jugendliche Leichtfertigkeiten und Verfehlungen, die mit seiner göttlichen Berufung unvereinbar waren. 

Am Abend des erwähnten Datums fühlte er sich aufgrund seiner Schwächen schuldig und wandte sich im Gebet an Gott, um Vergebung und eine erneute göttliche Bestätigung seines Standes vor Gott zu erbitten. Während dieses Gebets erschien ein helles Licht in seinem Zimmer, das heller wurde als das Tageslicht. Eine himmlische Gestalt, gekleidet in ein außergewöhnlich weißes Gewand, erschien vor ihm. Diese Person, deren gesamte Erscheinung unbeschreiblich herrlich war, stand in der Luft. Obwohl Joseph zunächst Angst hatte, wich diese schnell, als er die Erscheinung betrachtete. 

Was geschah laut Heilige Band 1 Kapitel 3 während der drei Jahre von Josephs Erster Vision im Frühjahr 1820 bis zum 21. September 1823? 

In den drei Jahren zwischen der Ersten Vision im Frühjahr 1820 und dem 21. September 1823 war Joseph Smith stark in die alltäglichen Herausforderungen und Arbeiten eingebunden, die sein Leben prägten. Er half, Land urbar zu machen, arbeitete als Knecht, um seiner Familie zu helfen, die jährlichen Raten für die Farm zu bezahlen, und hatte wenig Gelegenheit, zur Schule zu gehen. Seine freie Zeit verbrachte er hauptsächlich mit seiner Familie und Freunden. 

Joseph und seine Freunde begingen gelegentlich Dummheiten, und Joseph erkannte, dass er trotz der Vergebung, die er durch die Erste Vision erfahren hatte, weiterhin umkehren musste. Viele seiner spirituellen Fragen blieben ungelöst, und er bemühte sich, Gott nahe zu bleiben, indem er in der Bibel las, auf die Erlösung durch Jesus Christus vertraute und dem Gebot gehorchte, keiner Kirche beizutreten. 

Während dieser Zeit entdeckte Joseph bei der Arbeit einen Seherstein, mit dem er Dinge sehen konnte, die mit bloßem Auge unsichtbar waren. Seine Familie sah darin ein Zeichen von Gottes Gunst. Dennoch hatte Joseph häufig das Gefühl, seiner Schwächen wegen schuldig zu sein, und sehnte sich nach der Vergebung und dem Frieden, die er nach seiner Ersten Vision verspürt hatte. Diese Jahre waren geprägt von harter Arbeit, inneren Kämpfen und einer fortwährenden Suche nach göttlicher Führung. 

Welchen Wunsch hatte Joseph an den Herrn und was war die Folge seines Handelns? 

Joseph Smith sehnte sich nach Vergebung seiner Sünden und wollte wissen, wie sein Stand vor Gott war. Zudem wünschte er sich, dass ein himmlischer Bote zu ihm kommen möge, um ihm die versprochene Kenntnis vom Evangelium zu offenbaren, die ihm in der Ersten Vision im Hain verheißen worden war. 

In seinem Gebet zeigte er großen Glauben und Zuversicht, da er bereits zuvor erlebt hatte, dass Gott seine Gebete erhört. Als Antwort auf sein inständiges Flehen erschien ein Engel in seinem Zimmer, umgeben von strahlendem Licht. Diese himmlische Erscheinung erfüllte ihn zunächst mit Furcht, doch bald verspürte er tiefen inneren Frieden. Dieses Erlebnis war der Beginn weiterer Offenbarungen und göttlicher Führung in seinem Leben. 

Welche Bewandtnis hat es mit dem Datum des Erscheinens des Engels Moroni? 

Das Datum des Erscheinens des Engels Moroni, der 21. September 1823, hat eine besondere Bedeutung, da es in der Nacht der Herbst-Tagundnachtgleiche lag. In vielen Kulturen und religiösen Traditionen symbolisiert die Tagundnachtgleiche einen Moment des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit und wird oft mit Neuanfängen, Offenbarungen oder spiritueller Erneuerung in Verbindung gebracht. 

Im Kontext von Joseph Smiths Erlebnis kann das Datum symbolisch verstanden werden. Es markiert einen entscheidenden Wendepunkt in seinem Leben, an dem er weitere göttliche Führung empfing, die schließlich zur Übersetzung des Buches Mormon führte. Das Datum unterstreicht möglicherweise auch, wie die Offenbarung in einen göttlichen Plan eingebettet war, der mit universellen Zyklen und Zeiten harmonierte. 

Das Datum des Erscheinens des Engels Moroni, der Abend des 21. September und die frühen Morgenstunden des 22. September, könnte auch religiöse und schriftgebundene Bedeutung haben, besonders in Verbindung mit alttestamentlichen Festen und Symboliken. 

  1. Das Laubhüttenfest (Sukkot): 
    Dieses Fest, das oft im September oder Oktober liegt, feiert die Führung Gottes und seine Versorgung für Israel in der Wüste. Es ist ein Fest der Ernte und der Dankbarkeit. Moroni erschien Joseph während der Erntezeit, was eine symbolische Parallele zur geistigen "Ernte" darstellen könnte, die mit der Wiederherstellung des Evangeliums begann. 
  1. Tag der Versöhnung (Jom Kippur): 
    Der Tag der Versöhnung, der oft kurz vor dem Laubhüttenfest stattfindet, ist der heiligste Tag im jüdischen Kalender und ein Tag der Umkehr und Vergebung. Josephs Gebet an diesem Abend betraf seine eigene Umkehr und den Wunsch nach Vergebung, was eine Parallele zur Bedeutung dieses Tages in den heiligen Schriften sein könnte. 
  1. Symbolik der Erntezeit: 
    In der Bibel wird die Ernte oft mit der Sammlung von Israel und der Vollendung des göttlichen Plans in Verbindung gebracht (siehe Matthäus 13:39). Moronis Erscheinen am Ende der Erntezeit könnte auf die beginnende geistige "Ernte" hinweisen, nämlich die Wiederherstellung des Evangeliums und das Sammeln Israels in den letzten Tagen. 
  1. Verweis auf den Beginn eines neuen Zeitalters: 
    In der Bibel gibt es Prophezeiungen über den "Elia", der kommt, um die Herzen der Väter den Kindern zuzuwenden und umgekehrt (Maleachi 4:23-24). Diese Prophezeiung ist ein zentraler Bestandteil der Botschaft Moronis, da sie die Wiederherstellung der Priestertumsvollmachten und den Beginn des Werkes der Errettung für die Toten ankündigt. 

Das spezifische Datum kann daher im Kontext der Heiligen Schriften als symbolische Verbindung zwischen Joseph Smiths Offenbarung und den biblischen Konzepten von Umkehr, Ernte, Versöhnung und der Erfüllung göttlicher Verheißungen verstanden werden. 

Inwiefern haben die Geistlichen in Bezug auf Josephs Erzählungen seiner geistigen Erlebnisse sträflich gegen ihre eigene Lehre verstoßen? 

Die Geistlichen, die Joseph Smith wegen seiner Berichte über die Erste Vision und seine geistigen Erlebnisse verfolgten, handelten in mehrfacher Hinsicht entgegen den Grundsätzen, die sie selbst lehrten: 

  1. Missachtung der Lehren Jesu Christi: 
    Jesus lehrte, dass seine Nachfolger einander lieben und einander in Sanftmut und Geduld behandeln sollen (siehe Johannes 13:34-35; Matthäus 7:1-2). Statt Joseph mit Liebe und Verständnis zu begegnen, verurteilten ihn viele Geistliche, verspotteten ihn und lehnten seine Erfahrungen ab, ohne diese ernsthaft zu prüfen. 
  1. Unglaube an göttliche Offenbarung: 
    Viele Geistliche predigten, dass Gott unverändert ist (siehe Hebräer 13:8) und auch heute noch mit seinen Kindern spricht. Dennoch lehnten sie Josephs Bericht von der Erscheinung des Vaters und des Sohnes als unmöglich ab, was ihrem eigenen Glauben an göttliche Offenbarung widersprach. 
  1. Ablehnung jugendlichen Glaubens: 
    Joseph Smith war bei seiner Ersten Vision erst 14 Jahre alt. Statt ihn zu fördern und seine Suche nach Wahrheit zu würdigen, begegneten ihm viele Geistliche mit Spott und Verachtung. Dies steht im Widerspruch zur biblischen Aufforderung, Kinder und Jugendliche im Glauben zu unterstützen (siehe Matthäus 18:6). 
  1. Versagen in der Bruderliebe: 
    Die Bibel fordert Christen auf, Menschen, die vermeintlich in die Irre gegangen sind, in Liebe und Geduld zurückzugewinnen (siehe Galater 6:1). Anstatt Joseph in respektvollem Dialog zu begegnen oder ihm zu helfen, wurden viele Geistliche zu seinen Verfolgern. 

Insgesamt zeigten sie wenig Bereitschaft, offen für göttliche Offenbarungen oder das Wirken des Geistes zu sein, was ironischerweise im Widerspruch zu den Prinzipien steht, die sie verkündeten. Dieses Verhalten verstärkte Josephs Zweifel an der Authentizität ihrer Kirchen und ihrer Nähe zu Gott, wie es ihm in der Ersten Vision offenbart worden war. 

Welche Lehren kann ich für mich aus Vers 29 ziehen? 

Aus Vers 29 können wir mehrere wertvolle Lehren für unser eigenes Leben ziehen: 

1. Demut und Selbstreflexion 

Joseph Smith erkannte seine Schwächen und Fehler an, obwohl sie vergleichsweise geringfügig waren. Das lehrt, wie wichtig es ist, sich ehrlich selbst zu prüfen und demütig die eigenen Unzulänglichkeiten einzugestehen. Diese Haltung ist der Schlüssel zur persönlichen und geistigen Weiterentwicklung. 

Anwendung: Überlege regelmäßig, wo du in deinem Leben Verbesserungspotenzial hast, und suche aktiv nach Wegen, dich Gott und anderen Menschen gegenüber zu verbessern. 

2. Umkehr ist ein wiederkehrender Prozess 

Josephs Erfahrung zeigt, dass Umkehr kein einmaliger Akt ist, sondern ein fortlaufender Prozess. Selbst nach früheren geistigen Erlebnissen oder Vergebungen müssen wir weiterhin an uns arbeiten. 

Anwendung: Sieh Umkehr nicht als Zeichen von Versagen, sondern als Teil des Lebens, das dich immer wieder näher zu Gott bringt. Suche regelmäßig nach Möglichkeiten, aufrichtig um Vergebung zu bitten und deinen Kurs zu korrigieren. 

3. Glaube an göttliche Hilfe 

Joseph betete mit der festen Überzeugung, dass Gott ihn hört und ihm hilft, seine Fehler zu überwinden. Dieses Vertrauen stärkte ihn, weiterzumachen, selbst wenn er sich unzulänglich fühlte. 

Anwendung: Vertraue darauf, dass Gott dich liebt und dir hilft, deine Schwächen zu überwinden, solange du ehrlich darum bittest und daran arbeitest. 

4. Ehrliches Streben nach göttlicher Führung 

Joseph sehnte sich nicht nur nach Vergebung, sondern auch danach, seinen Stand vor Gott zu kennen. Dieses Streben zeigt, wie wichtig es ist, in enger Verbindung mit Gott zu bleiben und seinen Willen zu suchen. 

Anwendung: Bitte Gott regelmäßig um Führung und Klarheit über deinen Weg und arbeite aktiv daran, seinen Willen zu erkennen und umzusetzen. 

5. Freudiges Wesen in Harmonie mit geistigen Zielen 

Josephs fröhliches Gemüt ist ein Hinweis darauf, dass Freude und ein geistiges Leben nicht im Widerspruch stehen. Die Herausforderung besteht darin, Leichtfertigkeit und Übermut zu vermeiden und gleichzeitig Freude und Lebenslust zu bewahren. 

Anwendung: Pflege ein positives und freudiges Gemüt, aber halte deine Ziele und deine Verantwortung vor Gott immer im Blick. 

Dieser Vers kann einen jeden dazu inspirieren, an sich selbst zu arbeiten, um gleichzeitig seine Menschlichkeit anzuerkennen und Gottes Hilfe anzunehmen. 

Was können wir daraus lernen, dass der Engel Moroni den Namen Josephs kannte? 

Die Tatsache, dass der Engel Moroni den Namen Josephs kannte, birgt mehrere lehrreiche Prinzipien: 

1. Gott kennt uns persönlich 

Die Erwähnung von Josephs Namen zeigt, dass Gott jeden Einzelnen von uns kennt – nicht nur als Teil der Menschheit, sondern individuell. Unser Name repräsentiert unsere Identität, unseren Charakter und unsere Berufung. 

Lehre: Gott ist sich deiner persönlichen Umstände, Stärken, Schwächen und Potenziale bewusst. Du bist ihm wichtig, und er hat einen Plan für dein Leben. 

Anwendung: Vertraue darauf, dass Gott dich in deinen einzigartigen Herausforderungen sieht und liebt. Suche seinen Rat und seine Führung, da er dich besser kennt, als du dich selbst kennst. 

2. Bestätigung der göttlichen Berufung 

Moroni sprach Joseph direkt an und bekräftigte dadurch seine göttliche Berufung. Es zeigt, dass Gott bewusst Personen auswählt, um seine Absichten zu erfüllen, und dass diese Berufung individuell zugeschnitten ist. 

Lehre: Jeder Mensch hat eine göttliche Mission oder Aufgabe, die auf seine Fähigkeiten und Umstände abgestimmt ist. 

Anwendung: Suche danach, welche Aufgabe Gott für dich hat, und sei bereit, seinen Willen anzunehmen, wenn er dich ruft. 

3. Göttliche Ordnung und Planung 

Die Tatsache, dass Moroni Joseph namentlich kannte, verdeutlicht, dass nichts zufällig geschieht. Gott hatte Joseph lange vor diesem Ereignis vorbereitet und ihn in seinen Plan eingebunden. 

Lehre: Gott handelt durch sorgfältige Planung, und dein Leben ist Teil eines größeren Plans, auch wenn du die Einzelheiten vielleicht nicht verstehst. 

Anwendung: Vertraue darauf, dass Gott einen übergeordneten Plan hat, auch wenn dir manche Ereignisse in deinem Leben unklar erscheinen. 

4. Stärkung des Glaubens und der Beziehung zu Gott 

Für Joseph war es sicherlich eine ermutigende und stärkende Erfahrung, dass Moroni seinen Namen kannte. Es vermittelte ihm das Gefühl, dass Gott ihn persönlich sieht und führt. 

Lehre: Wenn wir erleben, dass Gott uns direkt anspricht – sei es durch geistige Eindrücke, Gebete oder Ereignisse –, stärkt das unseren Glauben und unsere Beziehung zu ihm. 

Anwendung: Achte in deinem Leben auf Hinweise, dass Gott dich kennt und führt. Halte inne, um solche Erfahrungen bewusst wahrzunehmen und daraus Kraft zu schöpfen. 

Fazit: 

Die namentliche Ansprache durch Moroni ist ein Symbol für Gottes persönliche und liebevolle Führung. Sie lehrt uns, dass wir für Gott nicht anonym oder unbedeutend sind, sondern dass er uns mit einem einzigartigen Zweck in seinem Plan kennt und liebt. 

Was machst du, wenn du das Gefühl hast deinen Schwächen unterlegen zu sein? 

findechristus.org

Samstag, 18. Januar 2025

Er nahm meine Mitteilung nicht nur geringschätzig auf, sondern sogar mit großer Verachtung

 

(Bild: Quelle)

“Einige wenige Tage nachdem ich diese Vision gehabt hatte, war ich zufällig mit einem Methodistenprediger beisammen, der während der vorerwähnten religiösen Erregung sehr rührig war; und als ich mich mit ihm über das Thema Religion unterhielt, nahm ich die Gelegenheit wahr und gab ihm einen Bericht von der Vision, die ich gehabt hatte. Ich war von seinem Benehmen sehr überrascht, denn er nahm meine Mitteilung nicht nur geringschätzig auf, sondern sogar mit großer Verachtung: Er sagte, das sei alles vom Teufel, so etwas wie Visionen oder Offenbarungen gebe es in diesen Tagen nicht mehr, das hätte alles mit den Aposteln aufgehört, und es würde so etwas nie wieder geben.” (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:21). 

Was löste Joseph Smith aus, als er religiösen Führern über seine Erlebnisse im Heiligen Hain erzählte? 

Joseph Smiths Berichte über seine Erlebnisse im Heiligen Hain, insbesondere seine Vision von Gott, dem Vater, und Jesus Christus, riefen bei den religiösen Führern seiner Zeit starke Ablehnung und Feindseligkeit hervor. Hier ist eine Zusammenfassung der Auswirkungen: 

1. Unglauben und Spott 

Die meisten religiösen Führer, denen Joseph seine Vision anvertraute, lehnten seine Aussagen ab. Sie hielten es für unglaubwürdig, dass ein 14-jähriger Junge Gott und Jesus Christus gesehen hatte. 

  • Reaktion eines Geistlichen: 

„Visionen und Offenbarungen gibt es schon lange nicht mehr und wird es nie wieder geben.“ 
Diese Aussage spiegelte die weit verbreitete Überzeugung wider, dass göttliche Offenbarung seit biblischen Zeiten beendet sei. 

2. Feindseligkeit und Verleumdung 

Einige religiöse Führer bezeichneten Josephs Vision als Werk des Teufels und begannen, ihn öffentlich zu kritisieren und zu verspotten. Diese Ablehnung trug zur Verbreitung von Vorurteilen und falschen Gerüchten über ihn bei. 

  • Joseph sagte: 

„Ich wurde heftig verfolgt, und zwar von denen, die ‚meine Freunde‘ gewesen waren.“ 

3. Religiöse und gesellschaftliche Isolation 

Die Feindseligkeit, die Joseph erlebte, führte dazu, dass er und seine Familie von Teilen der Gesellschaft ausgeschlossen wurden. Joseph wurde als Junge verspottet und häufig infrage gestellt. 

4. Entschlossenheit und Zeugnisfestigkeit 

Trotz der Verfolgung hielt Joseph an seinem Zeugnis fest. Die Tatsache, dass er wusste, was er gesehen hatte, gab ihm die Kraft, die Ablehnung zu ertragen. 

  • Josephs Worte: 

„Ich wusste, dass ich ein Licht gesehen hatte, und ich wusste, dass Gott es wusste. Und ich konnte es nicht leugnen.“ 

5. Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen 

Die Ablehnung und Verfolgung stärkten Josephs Charakter und bereiteten ihn auf die Herausforderungen vor, die mit der Wiederherstellung des Evangeliums und der Gründung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage verbunden waren. 

Zusammenfassung 

Joseph Smiths Bericht über seine erste Vision stieß auf Unglauben, Spott und Feindseligkeit seitens religiöser Führer, die glaubten, dass Offenbarungen nicht mehr stattfinden könnten. Diese Erfahrungen führten jedoch zu seiner inneren Stärkung und festigten sein Zeugnis, was ihn darauf vorbereitete, die Wiederherstellung des Evangeliums voranzutreiben. 

Was brachte diese religiösen Kirchenführer dazu, einem unbedeutenden vierzehnjährigen armen Bauernjungen eine solche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen (Vers 23)? 

Die religiösen Kirchenführer widmeten Joseph Smith, einem vermeintlich unbedeutenden vierzehnjährigen Bauernjungen, so viel Aufmerksamkeit, weil seine Erfahrungen und Aussagen eine grundlegende Herausforderung für ihre Autorität, Lehren und die religiöse Landschaft darstellten. Hier sind einige Gründe, warum seine Vision solch eine Reaktion hervorrief: 

1. Eine radikale Botschaft 

Joseph berichtete, dass Gott und Jesus Christus ihm gesagt hatten, dass keine der damaligen Kirchen die Fülle der Wahrheit besaß und dass er sich keiner anschließen sollte. 

  • Diese Aussage stellte die Legitimität und göttliche Autorität der bestehenden Kirchen infrage. 
  • Für die religiösen Führer war dies eine direkte Bedrohung ihrer Glaubwürdigkeit und ihrer Rolle in der Gesellschaft. 

2. Herausforderung bestehender Glaubensansichten 

Zu dieser Zeit war der allgemeine Konsens unter Christen, dass Offenbarungen und Visionen mit dem Abschluss der biblischen Schrift aufgehört hatten. Josephs Behauptung, Gott gesehen zu haben, widersprach dieser weit verbreiteten Lehre. 

  • Diese Behauptung forderte ihre theologische Autorität heraus und zwang sie, sich entweder mit seiner Aussage auseinanderzusetzen oder sie zu verleugnen. 

3. Angst vor einer neuen religiösen Bewegung 

Auch wenn Joseph zu diesem Zeitpunkt keine organisierte Kirche gründete, wiesen seine Erlebnisse auf eine zukünftige Erneuerung oder Wiederherstellung des Evangeliums hin. 

  • Religiöse Führer könnten befürchtet haben, dass seine Botschaft Anhänger von ihren eigenen Kirchen abziehen würde. 
  • Die Aussicht auf eine neue Bewegung verstärkte ihre Ablehnung und den Drang, ihn öffentlich zu diskreditieren. 

4. Der Eifer der Erweckungsbewegungen 

Joseph lebte in einer Zeit intensiver religiöser Erweckung, in der verschiedene Glaubensgemeinschaften darum kämpften, Mitglieder zu gewinnen. 

  • Seine Geschichte, besonders die Behauptung, dass Gott keine der bestehenden Kirchen unterstütze, untergrub ihre Bemühungen und Ziele. 
  • Dies machte ihn zu einem unerwünschten Störfaktor in einem ohnehin schon angespannten religiösen Umfeld. 

5. Seine Überzeugungskraft und Beharrlichkeit 

Josephs Überzeugung und die Tatsache, dass er seine Geschichte trotz Widerständen immer wieder erzählte, machten es schwierig, ihn zu ignorieren. 

  • Die Aufrichtigkeit und Festigkeit, mit der er sein Zeugnis ablegte, könnten bei einigen Führern Unbehagen ausgelöst haben. 

6. Der Einfluss des Widersachers 

Joseph erklärte, dass der Widersacher versuchen würde, die Wiederherstellung des Evangeliums zu verhindern. Die heftige Opposition, die er erlebte, könnte als Ausdruck dieser Bemühungen gesehen werden. 

Zusammenfassung 

Die religiösen Führer fühlten sich durch Joseph Smiths Bericht über seine erste Vision herausgefordert, da er ihre Autorität und die Legitimität ihrer Kirchen infrage stellte. Die radikale Natur seiner Botschaft und sein unerschütterliches Zeugnis machten ihn trotz seiner jungen Jahre und geringen gesellschaftlichen Stellung zu einem zentralen Gegenstand ihrer Aufmerksamkeit und Ablehnung. 

Wieso verglich Joseph sich mit dem früheren Apostel Paulus? 

Joseph Smith verglich sich in Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:24 mit dem Apostel Paulus, weil beide eine außergewöhnliche geistige Erfahrung gemacht hatten, die ihnen direkte Erkenntnis von Gott brachte und zu Verfolgung führte. Dieser Vergleich half Joseph, seine eigene Situation zu verstehen und einzuordnen. Hier sind die Parallelen, die Joseph sah: 

1. Direkte göttliche Offenbarung 

  • Apostel Paulus: Er hatte eine Vision von Jesus Christus auf dem Weg nach Damaskus (siehe Apostelgeschichte 9:3-6). Diese Erfahrung veränderte sein Leben radikal. 
  • Joseph Smith: Er erlebte in seiner ersten Vision Gottvater und Jesus Christus, die ihm ihre göttliche Botschaft übermittelten. 

Beide erhielten eine Offenbarung, die nicht nur für sie persönlich bedeutend war, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die religiöse Welt hatte. 

2. Unglauben und Ablehnung durch andere 

  • Apostel Paulus: Nach seiner Bekehrung begegnete Paulus oft Ablehnung und Verfolgung, sowohl von Juden als auch von Heiden. Viele stellten seine Vision und seine Berufung infrage. 
  • Joseph Smith: Auch Joseph erlebte Ablehnung und Spott, als er anderen von seiner Vision erzählte. Religiöse Führer warfen ihm vor, seine Erlebnisse seien vom Teufel oder schlichtweg erfunden. 

Joseph sah in der Reaktion seiner Mitmenschen eine Parallele zu den Erfahrungen des Apostels Paulus. 

3. Treue trotz Widerstand 

  • Apostel Paulus: Trotz Verfolgung und Lebensgefahr blieb Paulus seiner Berufung treu und bezeugte unerschütterlich das, was er gesehen und erlebt hatte. 
  • Joseph Smith: Auch Joseph hielt an seinem Zeugnis fest, selbst als er verspottet und verfolgt wurde. Er erklärte: 

„Ich hatte wirklich eine Vision gesehen; ich wusste es, und ich wusste, dass Gott es wusste, und ich konnte es nicht leugnen.“ 

4. Minderwertigkeit in den Augen der Welt 

  • Apostel Paulus: Er wurde oft wegen seiner Vergangenheit als Verfolger der Christen unterschätzt und hatte mit Vorurteilen zu kämpfen. 
  • Joseph Smith: Als einfacher, ungebildeter Bauernjunge wurde er von vielen nicht ernst genommen. Trotzdem wurde er von Gott auserwählt, eine große Aufgabe zu erfüllen. 

5. Rechtfertigung durch göttliches Wissen 

Sowohl Paulus als auch Joseph wussten durch ihre Erfahrungen, dass Gott sie auserwählt hatte, unabhängig davon, wie die Welt sie behandelte. 

Bedeutung des Vergleichs 

Der Vergleich mit Paulus gab Joseph Smith Mut und Perspektive. Er erkannte, dass die Ablehnung durch die Welt ein natürlicher Bestandteil einer göttlichen Berufung ist. Gleichzeitig stärkte es sein Vertrauen, dass er durch den Beistand Gottes in der Lage sein würde, seine Mission zu erfüllen, ähnlich wie Paulus es getan hatte. 

Inwiefern trifft die Aussage auf Joseph Smith zu, dass Gott aus Kleinem Großes erwachsen lässt (Alma 37:6-7)? 

Die Aussage, dass Gott aus Kleinem etwas Großes hervorbringen kann, trifft auf Joseph Smith in mehrfacher Hinsicht zu. Joseph, ein einfacher und ungebildeter Bauernjunge, wurde von Gott auserwählt, eine zentrale Rolle in der Wiederherstellung des Evangeliums und der Gründung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu spielen. Hier sind einige Aspekte, die zeigen, wie diese Aussage auf ihn zutrifft: 

1. Bescheidene Herkunft 

  • Josephs Ausgangspunkt: Er war ein einfacher, ungebildeter Junge aus einer armen Familie in einer ländlichen Gegend. Seine gesellschaftliche Stellung und sein Alter von 14 Jahren machten ihn zu einem unwahrscheinlichen Kandidaten für eine bedeutende geistige Mission. 
  • Göttliche Berufung: Trotz dieser bescheidenen Umstände wurde er von Gott auserwählt, die Fülle des Evangeliums wiederherzustellen. Dies zeigt, dass Gott nicht auf weltliche Qualifikationen oder Macht achtet, sondern auf das Herz und die Bereitschaft, seinem Willen zu folgen. 

2. Die Erste Vision 

  • Josephs Erfahrung im Heiligen Hain war der Beginn einer weltverändernden Bewegung. Aus dieser persönlichen Vision wuchs eine Kirche mit Millionen von Mitgliedern weltweit. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat weltweit etwa 17 Millionen Mitglieder. Diese Mitglieder sind in über 176 Ländern und Territorien vertreten. 
  • Gott offenbarte sich einem unscheinbaren Jungen, um grundlegende Wahrheiten über seine Natur und sein Werk wiederherzustellen, die der Welt verloren gegangen waren. 

3. Übersetzung des Buches Mormon 

  • Unwahrscheinlicher Übersetzer: Joseph hatte kaum Schulbildung und dennoch wurde er zum Übersetzer des Buches Mormon, eines heiligen Schriftwerks von über 500 Seiten (diese Überaetzungsarbeit bewältigte er innerhalb von drei Monaten). 
  • Große Wirkung: Das Buch Mormon ist heute ein Schlüsseltext für Millionen Menschen. Es ist neben der Bibel und weiteren Heiligen Schriften ein weiterer Zeuge für Jesus Christus, und ein Zeugnis für die Wiederherstellung des Evangeliums. 

4. Aufbau der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage 

  • Anfänge in Kirtland und Nauvoo: Die Kirche begann mit nur sechs Mitgliedern im Jahr 1830 und wurde trotz Verfolgung und Hindernissen zu einer weltweiten Gemeinschaft. 
  • Langfristiger Einfluss: Josephs Lehren und Organisationen wie das Priestertum und der Tempeldienst haben weltweit Millionen Menschen geistig geprägt. 

5. Persönlicher Mut und Standhaftigkeit 

  • Trotz Spott, Verfolgung und sogar Tod blieb Joseph seinem Zeugnis treu. Seine Entschlossenheit zeigt, wie ein einfacher Mensch mit göttlicher Hilfe große Hindernisse überwinden kann. 
  • Seine Worte: 

„Ich hatte wirklich eine Vision gesehen; ich wusste es, und ich wusste, dass Gott es wusste, und ich konnte es nicht leugnen.“ 
zeigen seine Überzeugung und die Kraft, die Gott ihm gab. 

Biblisches Prinzip in Josephs Leben 

In den Schriften gibt es viele Beispiele, die das Prinzip illustrieren, dass Gott kleine und unscheinbare Dinge nutzt, um Großes zu bewirken: 

  • David: Ein Hirtenjunge, der König von Israel wurde. 
  • Mose: Ein stotternder Mann, der zum Befreier Israels wurde. 
  • Jesus Christus: Geboren in einer bescheidenen Krippe, wurde er der Erlöser der Welt. 

Joseph Smith reiht sich in diese Tradition ein. Sein Leben ist ein modernes Zeugnis dafür, dass Gott Menschen aus bescheidenen Verhältnissen auswählt, um seinen Willen auf Erden zu erfüllen. 

Was sagen heutige Propheten und Apostel über den Bauernjungen aus New York? 

Heutige Propheten und Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sprechen oft ehrfürchtig und bewundernd über Joseph Smith, den „Bauernjungen aus New York“. Sie betonen seine göttliche Berufung, seine Standhaftigkeit angesichts großer Prüfungen und die tiefgreifende Bedeutung seiner Rolle in der Wiederherstellung des Evangeliums. Hier einige zentrale Aussagen und Themen: 

1. Ein Prophet der Wiederherstellung 

  • Russell M. Nelson (lebender Präsident der Kirche): 

„Der Prophet Joseph Smith war der von Gott bestimmte Prophet, durch den das Evangelium Jesu Christi in seiner Fülle wiederhergestellt wurde. […] Sein Werk war und ist von Gott inspiriert.“ 
Präsident Nelson hebt hervor, dass Joseph Smiths Berufung und seine Werke nicht menschlichen Ursprungs sind, sondern göttlich inspiriert und geführt wurden. 

  • Jeffrey R. Holland (Apostel): 

„Was durch Joseph Smith begann – ein ungebildeter, doch rechtschaffener junger Mann – hat die Welt für immer verändert. Er war das Werkzeug in Gottes Hand, um die letzte Evangeliumszeit einzuläuten.“ 

2. Mut und Standhaftigkeit 

  • Dieter F. Uchtdorf (Apostel): 

„Joseph Smith war ein einfacher Junge, aber mit einem reinen Herzen und einem unerschütterlichen Glauben. Er hatte den Mut, Zeugnis zu geben, selbst wenn die ganze Welt gegen ihn war.“ 
Diese Aussage hebt Josephs unerschrockenen Charakter hervor, der trotz Verfolgung und Spott treu blieb. 

  • David A. Bednar (Apostel): 

„Der Prophet Joseph Smith hat uns gelehrt, dass selbst einfache, fehlerhafte Menschen, wenn sie sich Gott anvertrauen, an erstaunlichen Werken teilhaben können.“ 

3. Die Erste Vision und ihre Bedeutung 

  • Gordon B. Hinckley (verstorbener Präsident): 

„Wenn die Erste Vision wahr ist – und ich bezeuge, dass sie es ist – dann folgt daraus, dass Joseph Smith ein Prophet war, wie groß oder klein er auch gewesen sein mag. […] Er war ein Werkzeug in der Hand Gottes.“ 

  • M. Russell Ballard (Apostel): 

„Die Erste Vision hat den Himmel für die Menschheit wieder geöffnet. Der Junge Joseph war nicht nur Zeuge dieser Vision, sondern der Auserwählte, durch den Gott seine letzte Evangeliumszeit begann.“ 

4. Das Werk, das durch Joseph begann 

  • Henry B. Eyring (Apostel): 

„Joseph Smith war ein einfacher Bauernjunge, der aber durch die Kraft Gottes der Welt das Buch Mormon brachte, den Bund des Priestertums zurückbrachte und uns den Weg zum ewigen Leben offenbarte.“ 
Diese Aussage zeigt, dass Joseph nicht nur Visionen hatte, sondern durch ihn dauerhafte Institutionen und Wahrheiten wiederhergestellt wurden. 

  • Ronald A. Rasband (Apostel): 

„Josephs Werk war monumental – nicht, weil er groß war, sondern weil er ein williger Diener Gottes war. Heute sehen wir die Früchte seines Wirkens in Millionen von Mitgliedern weltweit.“ 

5. Botschaft für die heutige Zeit 

  • Quentin L. Cook (Apostel): 

„Josephs Beispiel zeigt uns, dass Gott aus dem Kleinen Großes hervorbringen kann. Es ist ein Aufruf an uns alle, mit Glauben zu handeln, auch wenn wir uns unbedeutend fühlen.“ 
Josephs Leben dient als Inspiration dafür, dass jeder Gläubige, egal wie bescheiden seine Umstände sind, große Dinge bewirken kann, wenn er auf Gott vertraut. 

  • Neil L. Andersen (Apostel): 

„Joseph Smith hat uns gelehrt, dass Gott lebt, dass er spricht, und dass wir ihn suchen sollen. Seine Geschichte ist nicht nur Vergangenheit, sondern ein lebendiges Zeugnis für uns heute.“ 

Zusammengefasst 

Heutige Führer der Kirche preisen Joseph Smith als Werkzeug in Gottes Hand, als jemanden, der trotz seiner Einfachheit und bescheidenen Herkunft eine monumentale Rolle in der Wiederherstellung des Evangeliums spielte. Sie laden die Mitglieder der Kirche ein, von seinem Beispiel des Glaubens, Mutes und der Standhaftigkeit zu lernen und das Werk der Wiederherstellung weiterzuführen. 

Wie würdest du reagieren, wenn dir ein Jugendlicher von einer unglaublichen Erfahrung berichten würde? 

findechristus.org

Freitag, 17. Januar 2025

Dies ist mein geliebter Sohn. Ihn höre!

 

Joseph Smith forscht in der Bibel
(Bild: Quelle)

“Kaum war sie erschienen, da fand ich mich auch schon von dem Feind befreit, der mich gebunden gehalten hatte. Als das Licht auf mir ruhte, sah ich zwei Personen von unbeschreiblicher Helle und Herrlichkeit über mir in der Luft stehen. Eine von ihnen redete mich an, nannte mich beim Namen und sagte, dabei auf die andere deutend: Dies ist mein geliebter Sohn. Ihn höre!” (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:17). 

Die Lebensgeschichte von Joseph Smith, wie sie in Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:1-26 dargestellt ist, gibt einen autobiografischen Bericht über die frühen Erfahrungen des Gründers der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Es handelt sich um eine Schlüsselerzählung, die seine Suche nach Wahrheit und seine Berufung als Prophet beschreibt. 

Eine Zusammenfassung von Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:1-26 

Die Lebensgeschichte von Joseph Smith 1:1-26 schildert die Ereignisse, die zur Gründung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage führten. Joseph beschreibt, wie er infolge zahlreicher Gerüchte über die Kirche und aus dem Wunsch heraus, Wahrheitssuchern die tatsächlichen Ereignisse nahezubringen, seine Erfahrungen aufzeichnet. 

Er berichtet von seiner Geburt im Jahr 1805 in Vermont und dem späteren Umzug seiner Familie nach Palmyra, New York. Die Familie, bestehend aus elf Personen, lebte in bescheidenen Verhältnissen. Um 1820 kam es in der Region zu einer intensiven religiösen Erweckung, die heftige Diskussionen und Verwirrung unter den verschiedenen Glaubensgemeinschaften auslöste. Obwohl Joseph Interesse an der Religion zeigte und die Versammlungen besuchte, war er unsicher, welcher Kirche er sich anschließen sollte, da die Meinungen stark auseinander gingen. 

In dieser Phase der inneren Unruhe stieß er auf Jakobus 1:5, eine Schriftstelle, die ihn ermutigte, Gott direkt um Weisheit zu bitten. Diese Worte drangen tief in sein Herz, und Joseph beschloss, Gott im Gebet zu fragen. An einem Frühlingsmorgen 1820 zog er sich in einen Wald zurück, kniete nieder und begann zu beten. Währenddessen wurde er von einer dunklen Macht überwältigt, konnte jedoch durch das Anrufen Gottes Befreiung erlangen. 

In diesem Moment erschien ihm eine Säule aus Licht, in der er zwei Personen sah, die unbeschreiblich hell und herrlich waren: Gott, der Vater, und Jesus Christus. Sie wiesen ihn an, sich keiner der existierenden Kirchen anzuschließen, da sie alle vom wahren Weg abgekommen seien. Joseph erfuhr, dass er eine besondere Berufung hatte, das Evangelium wiederherzustellen. 

Nach dieser Vision versuchte Joseph, mit einem Methodistenprediger darüber zu sprechen, stieß jedoch auf Ablehnung und Spott. Diese Reaktion wiederholte sich bei anderen Glaubensgemeinschaften, und Joseph wurde aufgrund seines Berichts über die Vision zunehmend verfolgt. Trotz seines jungen Alters (14 Jahre) und seiner einfachen Herkunft wurde er Zielscheibe heftiger Kritik. 

Dennoch blieb Joseph standhaft. Er wusste, dass er eine Vision gesehen hatte, und konnte diese Wahrheit nicht leugnen. Er sah sich in seiner Suche nach Weisheit bestätigt und wartete nun darauf, weitere Weisungen von Gott zu erhalten. Dieses Erlebnis legte den Grundstein für seine spätere Berufung als Prophet und die Wiederherstellung des Evangeliums. 

Die religiösen Parteien stritten heftig miteinander. Wie sollte der 15-jährige in diesem Durcheinander Wahrheit finden? 

Für einen 15-jährigen Jungen wie Joseph Smith war es nahezu unmöglich, inmitten des Streits und der Verwirrung der religiösen Parteien die Wahrheit zu erkennen. Jede Gruppe behauptete, im Besitz der vollen Wahrheit zu sein, während sie sich gegenseitig Fehler und Irrlehren vorwarfen. Joseph schildert in seiner Lebensgeschichte, dass ihn diese Uneinigkeit zutiefst beunruhigte. Er hatte den Wunsch, die richtige Kirche zu finden, aber die widersprüchlichen Ansprüche der verschiedenen Glaubensrichtungen machten es ihm unmöglich, eine klare Entscheidung zu treffen. 

Seine Verwirrung ist nachvollziehbar, da selbst die Bibelstellen, die oft als Maßstab für die Wahrheit dienten, von den Religionsführern unterschiedlich ausgelegt wurden. Joseph beschrieb es so: 

"Die Religionslehrer der verschiedenen Glaubensgemeinschaften verstanden ein und dieselbe Schriftstelle so unterschiedlich, dass dadurch alles Vertrauen darauf zerstört wurde, die Frage durch Berufung auf die Bibel zu entscheiden." (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:12

Die entscheidende Wende kam, als Joseph in der Bibel auf Jakobus 1:5 stieß: 

"Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf." 

Dieser Vers ermutigte ihn, eine neue Methode zu versuchen: direkt Gott um Weisheit zu bitten. Statt sich auf die widersprüchlichen Meinungen von Menschen zu verlassen, suchte er Führung durch persönliches Gebet. Dies führte ihn schließlich zur Ersten Vision, in der ihm Gott, der Vater, und Jesus Christus erschienen und ihm die Wahrheit offenbarten. 

Josephs Situation zeigt, wie überwältigend der religiöse Konflikt für einen jungen Wahrheitssucher sein konnte, aber auch, wie wichtig es war, persönliche Offenbarung zu suchen, um inmitten von Verwirrung zur Wahrheit zu gelangen. 

Welcher Prophet vor Joseph hatte ein ähnliches Erlebnis mit Luzifer (Verse 15-17)? 

Ein Prophet, dessen Erlebnis mit Luzifer Joseph Smiths Erfahrung in den Versen 15–17 ähnelt, ist Mose, wie es im Buch Mose 1 in der Köstlichen Perle beschrieben wird. 

Parallelen zwischen Mose und Joseph Smith: 

  1. Begegnung mit Gott
  • Mose: In Mose 1:1-11 hat Mose eine Vision, in der er Gott sieht und erkennt, dass er von Gottes Herrlichkeit gestärkt wird. Er erfährt seine göttliche Bestimmung und die Macht Gottes. 
  • Joseph Smith: In Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:16-17 sieht Joseph eine Lichtsäule und inmitten dieser Lichtsäule Gott, den Vater, und Jesus Christus, die ihm Führung und Antworten auf seine Fragen geben. 
  1. Angriff Luzifers
  • Mose: Nachdem Mose die Herrlichkeit Gottes gesehen hat, erscheint Luzifer (Mose 1:12-22) und versucht, ihn dazu zu bringen, Gott zu leugnen und ihn, Luzifer, anzubeten. Luzifer übt großen Druck aus, aber Mose widersteht ihm und ruft im Namen Jesu Christi Gott um Hilfe an. Daraufhin wird Luzifer verbannt. 
  • Joseph Smith: Während seines Gebets wird Joseph von einer dunklen Macht ergriffen, die ihn lähmt und versucht, ihn zu überwältigen. Er beschreibt es als die Macht eines „wirklichen Wesens aus der Welt des Unsichtbaren“. Auch er ruft Gott um Befreiung an, und im selben Moment erscheint die Lichtsäule, die die Dunkelheit vertreibt. 
  1. Verstärkte Opposition des Widersachers
  • Mose: Nachdem Luzifer verbannt wird, setzt er weiterhin seinen Kampf gegen Gottes Werk fort, indem er versucht, Menschen zu täuschen und zu verführen. 
  • Joseph Smith: Joseph erkennt, dass der Widersacher von Anfang an gegen ihn und seine göttliche Berufung arbeitete. Dies erklärt die mächtige Opposition, die er bereits in seiner Jugend erlebte. 

Bedeutung: 

Beide Propheten erlebten, wie Luzifer direkt versuchte, sie zu überwältigen und sie von ihrer göttlichen Bestimmung abzubringen. Doch durch Glauben, Gebet und die Macht Gottes wurden sie gestärkt, um ihrer göttlichen Berufung nachzukommen. Diese Parallelen unterstreichen, dass größere Offenbarungen oft mit heftiger Opposition des Widersachers einhergehen, ein Muster, das sich in der heiligen Geschichte wiederholt. 

Solche heiligen Begegnungen zehren an körperlichen Kräften (Vers 20). Gibt es ähnliche Erlebnisse anderer Propheten? 

Ja, es gibt mehrere Berichte in den heiligen Schriften, in denen Propheten nach heiligen Begegnungen oder Visionen von der Macht Gottes geschwächt wurden. Diese Erlebnisse zeigen die enorme geistige und körperliche Anstrengung, die solche Begegnungen mit sich bringen. Hier sind einige Beispiele: 

1. Mose 

  • Erlebnis: Nach seiner Vision von Gott wird Mose so geschwächt, dass er "viele Stunden lang" auf die Erde fällt, denn er hatte die Herrlichkeit Gottes gesehen. Er sagt, er wisse nun, dass der Mensch "nichts ist". 
  • Parallele: Mose erlebte eine geistige und körperliche Erschöpfung durch die Kraft und Herrlichkeit Gottes, ähnlich wie Joseph Smith. 

2. Daniel 

  • Erlebnis: Als Daniel eine Vision des Herrn sieht, überkommt ihn große Furcht, er verliert seine Kraft und fällt nieder. Erst durch Berührung und Stärkung durch den himmlischen Boten wird er wiederhergestellt. 
  • Parallele: Die Begegnung mit göttlicher Macht schwächt Daniels Körper und Geist, doch durch himmlische Unterstützung wird er gestärkt, um die Botschaft zu empfangen. 

3. Nephi 

  • Erlebnis: Nephi beschreibt, dass er körperlich erschöpft war, als er von der Macht des Geistes erfüllt wurde, um zu lehren oder die Gebote Gottes auszuführen. In 1 Nephi 19:20 erwähnt er, dass er oft "durch das Gewicht vieler Offenbarungen niedergedrückt" wurde. 
  • Parallele: Offenbarungen und das Wirken des Geistes zehren an Nephis physischen Kräften, wie es auch bei Joseph der Fall war. 

4. Alma der Jüngere 

  • Erlebnis: Alma fällt durch seine Begegnung mit der göttlichen Macht in einen dreitägigen Zustand völliger Kraftlosigkeit. Erst nach seiner tiefgreifenden Umkehr und dem Erlangen der göttlichen Vergebung wird er wieder gestärkt. 
  • Parallele: Wie Joseph Smith erlebt Alma sowohl eine geistige Prüfung als auch körperliche Schwächung, bevor er schließlich von der göttlichen Macht wiederhergestellt wird. 

5. Johannes der Offenbarer 

  • Erlebnis: Als Johannes Christus in seiner Herrlichkeit sieht, fällt er "wie tot" zu Boden. Christus legt ihm die Hand auf und spricht: "Fürchte dich nicht," wodurch Johannes gestärkt wird. 
  • Parallele: Die Vision der Herrlichkeit Christi überwältigt Johannes körperlich, und er wird durch göttlichen Trost und Berührung wiederbelebt. 

6. Joseph Smith und Oliver Cowdery 

  • Schriftstelle: Lehre und Bündnisse 76:19-24 
     
    Erlebnis: Nach der Vision der drei Grade der Herrlichkeit (D&C 76) erklären Joseph und Oliver, dass "unsere Kräfte aufgebraucht waren" und sie sich von der Erfahrung erholen mussten. 
     
     

Parallele: Die Herrlichkeit und Macht der Vision fordern erhebliche körperliche und geistige Energie, was ähnlich ist wie bei Josephs erster Vision. 
 

In Lehre und Bündnisse 76:19–24 wird die körperliche Erschöpfung von Joseph Smith und Sidney Rigdon nach ihrer Vision der drei Grade der Herrlichkeit nicht explizit erwähnt. Dennoch gibt es andere historische Berichte, die bezeugen, dass diese Vision eine enorme geistige und körperliche Anstrengung mit sich brachte. Hier ist eine Ergänzung, basierend auf historischen Berichten: 

  • Historischer Bericht über D&C 76 
     
    In den Tagebüchern und Berichten von Zeitzeugen wird erwähnt, dass Joseph Smith und Sidney Rigdon nach der Vision erschöpft waren. Philo Dibble, ein Zeitzeuge, beschrieb das Erlebnis so: "Joseph sat firmly and calmly during most of the vision; Sidney sat limp and pale, apparently as weak as a rag. Observing this, Joseph remarked smilingly, 'Sidney is not as used to it as I am.'" 
     
    Dies zeigt, dass besonders Sidney Rigdon körperlich geschwächt war, während Joseph Smith durch seine vorherigen geistigen Erfahrungen möglicherweise etwas mehr daran gewöhnt war. Es deutet darauf hin, dass solch intensive Offenbarungen eine enorme Wirkung auf Körper und Geist haben können. 
     
    Wenn man also diese historischen Aussagen hinzunimmt, ergänzt das den Eindruck, dass die Visionen nicht nur eine geistige, sondern auch eine physische Herausforderung waren – ähnlich wie in Josephs erster Vision beschrieben. 

Bedeutung dieser Erfahrungen: 

Die Schwächung nach heiligen Begegnungen zeigt, wie immens die Kraft und Herrlichkeit Gottes ist. Der menschliche Körper ist von Natur aus unvorbereitet, solche Macht vollständig zu ertragen. Dennoch zeigt Gottes Unterstützung, dass er seine Diener stärkt, um ihre Berufung zu erfüllen und Zeugnis von diesen Erlebnissen zu geben. 

Wie kommt es, dass ein unbekannter Bauernjunge im Alter von 15 Jahren durch seine Aussagen solche Wellen verursacht? 

Die Tatsache, dass Joseph Smith als unbekannter Bauernjunge mit seinen Aussagen über die Erste Vision so viel Aufsehen erregte, zeigt die außergewöhnliche Natur seiner Erfahrungen und die tiefen Reaktionen der Gesellschaft auf sie. Hier sind einige mögliche Gründe, warum seine Berichte solche Wellen schlugen: 

1. Kühne Behauptungen 

Joseph Smith behauptete, Gottvater und Jesus Christus in einer Vision gesehen zu haben. Solche Aussagen waren in einer religiös geprägten, aber doktrinär gespaltenen Gesellschaft äußerst ungewöhnlich und provokant. Die Vorstellung, dass Gott persönlich zu einem einfachen Jungen sprechen würde, widersprach den gängigen religiösen Vorstellungen der Zeit. 

2. Ablehnung bestehender Glaubensrichtungen 

In seiner Vision wurde Joseph ausdrücklich gesagt, dass keine der bestehenden Glaubensgemeinschaften „richtig“ sei. Diese Aussage stand im direkten Widerspruch zu den etablierten Kirchen und ihrem Anspruch auf Wahrheit. Sie fühlten sich dadurch angegriffen und sahen Josephs Bericht als Bedrohung ihrer Autorität. 

3. Zeit der religiösen Erweckung 

Josephs Bericht fiel in eine Zeit intensiver religiöser Erweckungsbewegungen in Amerika, bekannt als der Zweite Große Erwachen. Diese Phase war geprägt von Begeisterung und zugleich Konkurrenz zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften. Josephs Vision verschärfte die bereits bestehende religiöse Spannung. 

4. Jugend und Einfachheit 

Dass Joseph Smith jung, unerfahren und von einfacher Herkunft war, machte seine Behauptungen für viele noch ungewöhnlicher – und für einige unglaubwürdig. Gleichzeitig machte es ihn jedoch auch für andere glaubwürdig, weil er nicht den Eindruck eines theologischen Manipulators erweckte. 

5. Unermüdliches Zeugnis 

Trotz heftiger Verfolgung und Spott hielt Joseph an seinem Zeugnis der Vision fest. Seine Standhaftigkeit trotz persönlicher Opfer zog sowohl Bewunderung als auch Feindseligkeit auf sich. Wie er selbst sagte: 

„Ich hatte tatsächlich ein Licht gesehen, und mitten in dem Licht hatte ich zwei Personen gesehen; und sie hatten wirklich zu mir gesprochen. […] Ich wusste, dass Gott es wusste; und ich konnte es nicht leugnen.“ (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:25

6. Wirkung auf andere 

Die Behauptung, dass Gott erneut zu Menschen spricht, war für viele faszinierend. Josephs Vision und spätere Erfahrungen wie die Übersetzung des Buches Mormon zogen Anhänger an, die ebenfalls glaubten, dass Gott durch ihn sprach. Gleichzeitig verstärkte dies die Kritik und Verfolgung durch jene, die solche Offenbarungen ablehnten. 

Insgesamt zeigt Josephs Geschichte, dass große Bewegungen oft mit bescheidenen Anfängen beginnen können. Seine Behauptung war nicht nur spirituell radikal, sondern hatte auch weitreichende gesellschaftliche und religiöse Konsequenzen, die sich über die Jahre entfalteten. 

Wie würdest du reagieren, wenn eine überaus herausragende Person dich auffordern würde auf seinen Sohn zu hören? 

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