Mittwoch, 17. Februar 2021

Es fing eine große Hungersnot im Land an

 

(Bild: Quelle)

Das Volk hörte nicht auf die Propheten (Ether 9:29), die Folge: „Und es begab sich: Es fing eine große Hungersnot im Land an, und wegen der Hungersnot fingen die Bewohner an, überaus schnell vernichtet zu werden, denn es gab keinen Regen auf dem Erdboden.“ (Ether 9:30).

Es fing eine große Hungersnot im Land an. In der Bibel fällt mir auf, dass oft über aufkommende Hungersnöte berichtet wird.

Am bekanntesten erscheinen mir in diesem Zusammenhang die dem Pharao in zwei gleichen Träumen hintereinander angekündigten sieben fetten und sieben mageren Jahre. Er selber konnte sich den Traum nicht erklären und suchte nach Weisen, die ihm den Sinn hätten deuten sollen. Doch all seine Wahrsager waren dazu nicht in der Lage. Der Obermundschenk des Pharaos gab ihm den Tipp, dass es da einen jungen Hebräer gibt, einen Sklaven der obersten Leibwache, der ihm und einem Kollegen schon mal einen ihrer Träume zutreffend gedeutet habe. Dieser Hebräer war Joseph, der von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft wurde, weil sie auf ihn eifersüchtig waren. Joseph deutete dem Pharao seine Träume, in denen eben sieben Jahre der Fülle vorausgesagt wurden und danach sieben Jahre `Hungersnot´. Das wunderbare dabei, Joseph lieferte aufgrund der Führung durch den Geist Gottes gleich eine Lösung: Sparen in Zeiten des Überflusses, in Zeiten der Not davon überleben. (1. Mose 41). Eine Lehre, die in allen Zeiten für einen jeden von uns ihre Gültigkeit hat, simpel und einfach. Zeiten der Not kommen immer wieder auf. Propheten warnen uns, auch in heutiger Zeit, und geben uns immer wieder diesen Rat Josephs. Ich lerne, halte ich mich an diesen Rat, brauche ich mich nicht vor Zeiten der Not zu fürchten.

Wie setzt du den Ratschlag der Propheten um, in üppigen Zeiten etwas auf die `hohe Kante´ zu legen, um davon die mageren durchstehen zu können?

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