Dienstag, 20. Mai 2014

Die Himmel schütteln?

Hast du gewusst, dass Tsunamis auch den Himmel durchschütteln? Anhand von GPS-Daten konnten Wissenschaftler nachweisen, dass wenn Tsunamis über den Ozean rasen, sie die Luftschichten über sich bis in eine Höhe von 300 Kilometern zum Vibrieren bringen (Tsunamis schütteln den Himmeldurch; Handelsblatt).
Könnte der Herr ein solches Schütteln meinen, wenn er Jesaja sagen lässt: „Darum werde ich die Himmel schütteln, und die Erde wird von ihrer Stätte weichen beim Grimm des Herrn der Heerscharen und am Tag seines grimmigen Zorns.“ (2. Nephi 23:13; vergleiche Jesaja 13:13).
Hier wird wiederum von der Reinigung der Erde von allem Bösen vor dem zweiten Kommen Jesu gesprochen. (Lehre und Bündnisse 77:12).
  • Die Himmel schütteln
    Ijob spricht in einigen Kapiteln über die Sündhaftigkeit der Menschen und sagt in diesem Zusammenhang auch dass: „Die Säulen des Himmels erzittern, sie erschrecken vor seinem Drohen.“ (Ijob26:11).
  • Die Erde wird von ihrer Stätte weichen
    Der Erde ist eine bestimmte Aufgabe zugewiesen worden, nämlich Kindern Gottes, uns Menschen, die Möglichkeit zu geben Fortschritte zu machen, die sie in der himmlischen Heimat ohne vergänglichen Körper nicht machen konnten (Köstliche Perle Abraham3:24-25). Irgendwann wird sie diese Aufgabe erfüllt haben und wird dann sterben wie wir Menschen (Lehre und Bündnisse 88:25-26) und als ewig bestehende Erde mit einer neuen Aufgabe auferstehen (Jesaja 65:17). Auch der letzte jareditische Prophet Ether prophezeit die Erneuerung der Erde (Ether 13:9). Die Erneuerung der Erde beginnt mit dem zweiten Kommen Jesu.
Die Himmel schütteln? Alle Anzeichen, die wir jetzt schon erleben, weisen auf das zweite Kommen Jesu hin und die damit verbundene Reinigung und Erneuerung der Erde. Der Herr gibt uns allerdings die Chance uns vorher schon in der Taufe reinigen zu lassen und somit der gewaltsamen Reinigung zu entgehen, wenn wir uns nach bestem Wissen und Gewissen bemühen, seine Gebote bis ans Ende unseres Erdendaseins zu halten. Wenn du dich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchtest, empfehle ich dir diesen Link: "NEUER HIMMEL UND NEUE ERDE".
Tsunami (Quelle)

Montag, 19. Mai 2014

Menschen kostbarer als gediegenes Gold?

Das ist doch wohl etwas, was sich viele wünschen, eine Schaufel voll Kies zu waschen und am Boden der Pfanne plötzlich ein Goldkörnchen glitzern zu sehen. In der Berner Zeitung spricht Peter Grubenmann über sein Hobby und resümiert, dass nicht die Menge von Gold und Auszeichnungen das Wichtigste daran sind, sondern: „Das Schönste sind die Freundschaften, die im Laufe der Jahre entstanden“ (Quelle).
Jesaja spricht auch über die Kostbarkeit von Menschen in den Augen Gottes: „Ich werde einen Menschen kostbarer sein lassen als gediegenes Gold, ja, einen Menschen als einen Klumpen Gold aus Ofir.“ (2. Nephi 23:12; vergleiche Jesaja 13:12).
  • Klumpen Gold aus Ofir
    Ofir, ein im Alten Testament genanntes Land wird in Südarabien oder an der gegenüberliegenden Küste Afrikas vermutet. Es ist offensichtlich ein Land mit sagenhaftem Goldreichtum. König Salomo hatte sein Gold für den Tempelbau von dort bezogen (1. Könige 9:28).
  • Ich werde einen Menschen kostbarer sein lassen als gediegenes Gold
    Die Wertigkeit eines Menschen wird im Buch Sirach so beschrieben: „Wechsle keinen Freund für Geld, einen treuen Bruder nicht für Gold aus Ofir!“ (Sirach 7:18) und in Lehre undBündnisse 18:10 sagt der Herr: „Denkt daran, die Seelen haben großen Wert in den Augen Gottes;“ Der Herr könnte weiterhin durch Jesaja sagen haben wollen, dass bei den Auseinandersetzungen unter ihnen nur wenig Menschen übrig bleiben würden und diese um so kostbarer füreinander sein würden.

Menschen kostbarer als gediegenes Gold? Jesaja prophezeit im Auftrag des Herrn über die Tage der Reinigung der Erde und lässt wissen, dass nach dieser Reinigung rechtschaffene Menschen schwerer zu finden sein werden als Gold (siehe auch Jesaja 4:1-5). Jeder von uns, der mit Gott Bündnisse eingeht und sie einhält, wird dazugehören. Du und ich haben auch die Chance, nutzen wir sie!
Modell des Allerheiligsten im
salomonischen Tempel (
Quelle)

Sonntag, 18. Mai 2014

Der Vermessenheit der Stolzen ein Ende machen?

Gerade vor ein paar Tagen wollte eine Verwandte auf dem Bürgeramt einen Rentenantrag für ihre Mutter abgeben. Die Reaktion der dort beschäftigten Dame war nicht gerade bürgerfreundlich: „Heute können Sie das nicht machen, wir haben heute Publikumsverkehr. Außerdem müssen Sie sich dafür einen Termin geben lassen!“ Die Erwiderung meiner Verwandten, dass sie extra 90 Km hergefahren sei, um das zu erledigen, wurde nicht gewürdigt, obwohl kein weiterer Bürger weit und breit zu sehen war. Ich empfinde dieses Verhalten als selbstüberheblich, anmaßend, schlicht vermessen.
In Zusammenhang mit der Reinigung der Erde lässt der Herr uns durch Jesaja Folgendes sagen: „Und ich werde die Welt strafen für Böses und die Schlechten für ihr Übeltun; ich werde der Vermessenheit der Stolzen ein Ende machen und werde den Hochmut der Schrecklichen niederwerfen.“ (2. Nephi 23:11; vergleiche Jesaja 13:11).
Alle Wesen auf Erden halten die ihnen vom Herrn gesetzten Grenzen ein, alleine „der Mensch ist seines Maßes nicht von Hause aus sicher“ sagt uns Otto Friedrich Bollnow (deutscher Philosoph und Pädagoge; 1903-1991) in seinem philosophischen Aufsatz „Maß und Vermessenheit des Menschen“. Er führt weiter aus: „Daraus entspringt für den Menschen die Aufgabe, dieses Maß, das ihm von Natur aus fehlt, aus eigner Kraft zu verwirklichen, mäßigend das Ungestüm des sich selber verzehrenden Dranges einzudämmen und die Mitte zu finden, in der er allein sein wahres Wesen verwirklichen kann. Diese Aufgabe ist es, in der sich allein seine Menschlichkeit vollendet.“ (Link). Ich verstehe Vermessenheit, in dem Zusammenhang mit Jesajas Aussage oben, als ein falsches Einschätzen der eigenen Kräfte und Möglichkeiten. „... und vermessen ist in diesem Sinn der Mensch, der in Bezug auf sich selber das rechte Maß verfehlt hat“, sagt Bollnow und formt diesen Satz: „Die Vermessenheit ist Anmaßung eines göttlichen Rechts.“
Der Vermessenheit der Stolzen ein Ende machen? Nachdem viele von uns es wohl nicht schaffen böses Übeltun aus eigener Kraft abzulegen, wird es der Herr zu der von ihm bestimmten Zeit ausmerzen, denn „nichts Unreines kann in sein Reich eingehen“ (3. Nephi 27:19). Wir beide wollen uns doch tagtäglich sehr bemühen „böses Übeltun“ mehr und mehr abzulegen, und uns nicht göttliches Recht anmaßen, auf dass wir nicht zu denen gehören, von denen im oben genannten Vers des Jesaja die Rede ist. Oder siehst du es anders?
Otto Friedrich Bollnow (Quelle)

Samstag, 17. Mai 2014

Kein Licht mehr?

Wahrscheinlich hast auch du schon mal eine Sonnenfinsternis erlebt. Meine Erste und bisher Einzige erlebte ich am 11. August 1999. Das war schon ein bemerkenswertes Ereignis. Wie bemerkenswert muss es erst einmal sein, wenn dazu auch noch die Sterne und der Mond ihr Licht versagen, weil die Sonne nicht nur durch den Mond bedeckt wird, sondern total ihre Lichtproduktion einstellt (Wird die Sonne ewig scheinen?).
Jesaja prophezeit über das zweite Kommen des Herrn Jesus Christus und sagt in diesem Zusammenhang Zeichen dafür voraus: „Denn die Sterne des Himmels und seine Sternbilder werden ihr Licht nicht leuchten lassen; die Sonne wird schon bei ihrem Aufgang verfinstert sein, und der Mond wird sein Licht nicht scheinen lassen.“ (2. Nephi 23:10; vergleiche Jesaja 13:10).
Die ganz gleichen Zeichen wurden auch für den Tod Jesu von Samuel dem Lamaniten vorhergesagt (Helaman 14:20). Sonne, Mond und Sterne würden für den Zeitraum von drei Tagen kein Licht geben. Die wenigsten Menschen glaubten seinen Worten, sie trafen aber dennoch ein (3. Nephi 8:22-23). So wird es auch mit den Zeichen sein, die von Jesaja für das zweite Kommen Jesu vorhergesagt wurden.
Kein Licht mehr? Die in der Heiligen Schrift vorhergesagten Zeichen trafen ein und die noch nicht eingetroffenen werden zu ihrer vom Herrn festgesetzten Zeit eintreffen! Jesus wiederholt dieses Zeichen gegenüber seinen Jüngern, als sie ihn danach befragten (Matthäus 24:29-30) und in Lehre und Bündnisse wird die Vorhersage Jesajas vom Herrn in heutiger Zeit auch nochmals bestätigt (Lehre und Bündnisse 34:8-9). Viele werden auch heute und in Zukunft nicht an die Erfüllung dieser Prophezeiung glauben. Das kann nichts daran ändern, dass sie dennoch eintreten wird, so wie die Zeichen beim Tod Jesu eingetreten sind! Besser du und ich glauben den Prophezeiungen, die die berufenen Propheten kundtun, wie heute Thomas S. Monson unser heute berufener Prophet, Seher und Offenbarer!
Sonnenfinsternis (Quelle)

Freitag, 16. Mai 2014

Reinigung der Erde

Jesaja berichtet darüber, dass zum Tag des Gerichtes (Tag des Herrn), die Erde von den Sündern leer gemacht werden wird, indem diese vernichtet werden: „Siehe, der Tag des Herrn kommt, grausam im Grimm wie im grimmigen Zorn, um das Land zu verwüsten; und er wird dessen Sünder daraus vernichten.“ (2. Nephi 23:9; vergleiche Jesaja 13:9).
Da denke ich daran, dass die Erde schon einmal gereinigt wurde, und zwar zuzeiten des Noach (Genesis 6:13). Damals war es eine Reinigung durch Wasser (Genesis 7:4), symbolhaft war dies die Taufe der Erde mit Wasser (1. Petrus 3:20-21). Auch hierbei wurden die Schlechten vernichtet (Köstliche Perle Mose 7:38), so wie es bei der von Jesaja vorhergesagten noch kommenden Reinigung der Fall sein wird. Diese symbolisiert die Taufe mit Feuer (2. Petrus 3:7), entsprechend der Spendung des Heiligen Geistes (2. Nephi 31:17).
Reinigung der Erde. Die Erde wurde getauft und bekommt die Gabe des Heiligen Geistes. Durch beides wurde und wird sie von allem Schlechten gereinigt. Genauso wie wir Menschen durch dieses Tor gehen müssen, geht auch die Erde hindurch zu ihrer ewigen Bestimmung (Lehre und Bündnisse 88:18-19). Hoffentlich gehören wir beide nicht zu denen, die zu den zu Vernichtenden zählen. Wir können uns dadurch vor Vernichtung schützen, indem wir unserem Bündnis mit dem Herrn bis zum Ende getreu bleiben (3. Nephi 15:9).

Planet (Quelle)

Donnerstag, 15. Mai 2014

Ihre Gesichter werden wie Flammen sein

Wenn ich nach einer schweren Fehltat zur Rede gestellt wurde, dann kam es auch schon mal vor, dass mein Gesicht anfing zu glühen. Ein erklärlicher Vorgang. Durch die Aufregung erhöhen sich die Emotionen, was zur Folge hat, dass durch das vegetative Nervensystem angeregt, mehr Blut in das Gehirn transportiert wird und der Kopf dadurch anfängt zu glühen. Dir ist es sicherlich auch schon mal passiert, dass du vor Scham errötet bist, das ist derselbe Effekt.
Jesaja beschreibt den Tag des Herrn, also den Tag des Jüngsten Gerichtes (siehe hier), folgendermaßen: „Darum werden alle Hände erschlaffen, jedes Menschenherz wird zerschmelzen; 8  und sie werden sich fürchten; Weh und Schmerz werden sie ergreifen; einer wird den anderen anstarren, ihre Gesichter werden wie Flammen sein.“ (2. Nephi 23:7-8; vergleiche Jesaja 13:7-8).
Kein Wunder, wenn wir vor unserem gerechten Richter stehen (2. Nephi 9:15), sind wir uns aller Schuldtaten bewusst und da werden wir sicherlich kleinlaut, unser Herz wird vor Angst zerschmelzen, wir werden uns fürchten und unsere Gesichter werden vor Scham rotglühend wie Flammen sein.
Ihre Gesichter werden wie Flammen sein. Genauso, wie man das Erröten durch mentales Training in den Griff bekommen kann, können wir die unguten Empfindungen vor dem Richterstuhl verringern, indem wir noch hier zu Lebzeiten Umkehr vom Bösen üben, schon hier und jetzt um Vergebung bitten, nicht mehr dieselben Fehler begehen und auf diese Weise mehr Ruhe in uns haben, weil wir wissen, dass Christus die Folgen unserer Vergehen im Sühnopfer auf sich genommen hat (Lehre und Bündnisse 58:42-43). Denk nur an deine Emotionen bei einer Prüfung. Wie waren sie, als du unvorbereitet hineingegangen bist und wie waren sie, als du dich gut vorbereitet hattest? Ich denke ganz genau wie sicherlich auch du: Wir wollen uns bemühen, vorbereitet vor den Richterstuhl Christi zu treten (Jesaja 1:16-17)!
Flammengesicht (Quelle)

Mittwoch, 14. Mai 2014

Heult, denn der Tag des Herrn ist nah

Wenn ich als Kind etwas Schlimmes angestellt hatte und das bekennen musste, hatte ich mich natürlich geschämt aber auch Angst vor der Strafe. Dann kamen mir die Tränen. Manchmal habe ich geheult wie ein Schlosshund.
Jesaja sagt dazu folgendes: „Heult, denn der Tag des Herrn ist nah; er wird wie eine Zerstörung vom Allmächtigen kommen.“ (2. Nephi 23:6; vergleiche Jesaja 13:6).
Mit „der Tag des Herrn“ ist in der Schrift nicht nur der Tag seines zweiten Kommens oder der Sabbat, sondern auch das Jüngste Gericht, das nach der Auferstehung stattfinden wird, gemeint. Wenn da nicht ein Heulen angesagt ist ob all der Schlechtigkeit die ein jeder begangen hat und für die er nun vom Herrn der Heerscharen zur Rechenschaft gezogen wird (2. Nephi 9:46).
Noch etwas Anderes: Wir finden genau diese Aussage nochmals im Alten Testament wieder: „Weh, was für ein Tag! Denn der Tag des Herrn ist nahe; er kommt mit der Allgewalt des Allmächtigen.“ (Joel 1:15).
Was können wir daraus folgern? Eventuell hat Jesaja den Joel zitiert und das würde bedeuten, dass Joel vor Jesaja lebte.
Heult, denn der Tag des Herrn ist nah. Für diejenigen, die sich gegen den Herrn entschieden haben und nicht umkehrten, ist dieser `Tag des Herrn´ ein Tag zum Heulen, denn diejenigen werden kein Erbteil an ihm haben sondern werden Luzifer gehören. Zu ihnen möchte ich nicht gehören, ich denke sicherlich auch du nicht. Das bedeutet, wir müssen von neuem geboren werden und uns ständig zum Herrn bekehren, dann wird das Sühnopfer Jesu für uns wirksam und wir brauchen uns vor diesem Tag nicht zu fürchten und wir werden nicht heulen (Lehre und Bündnisse 38:30).
© Brad Wilson/The Image Bank/
Das Heulen eines Schlosshundes ist auch
in weiter Ferne noch hörbar (
Quelle)