Dienstag, 5. September 2017

Wenn ihr an diesen furchtbaren Punkt gebracht werdet, könnt ihr nicht sagen: Ich will umkehren

Amulek gibt ein Geheimnis preis: „Wenn ihr an diesen furchtbaren Punkt gebracht werdet, könnt ihr nicht sagen: Ich will umkehren, ich will zu meinem Gott zurückkehren. Nein, das könnt ihr nicht sagen; denn der gleiche Geist, der euren Körper zu der Zeit beherrscht, da ihr aus diesem Leben scheidet, dieser selbe Geist wird die Macht haben, euren Körper in jener ewigen Welt zu beherrschen.” (Alma 34:34).
Es soll Menschen geben, die den Zeitpunkt ihrer Umkehr immer wieder aufschieben und sich denken, dass irgendwann schon mal der Zeitpunkt kommen wird, nur jetzt noch nicht, gemäß der Redensart lateinischen Ursprungs: „Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.” Ja mancher denkt vielleicht sogar, dass er ja auf dem Sterbebett noch Zeit genug dazu hätte. Was ist an dieser Denkweise falsch?
Wenn ihr an diesen furchtbaren Punkt gebracht werdet, könnt ihr nicht sagen: Ich will umkehren. Offensichtlich gibt es einen Punkt, ab dem Umkehr nicht mehr möglich ist. Um welchen `furchtbaren Punkt´ handelt es sich dabei? In der Belehrung seines Sohnes Korianton bezüglich der Auferstehung lernen wir von Alma dem Jüngeren etwas über diesen Punkt. Er sagt, dass ein Engel ihn unterwiesen hat, „... dass der Geist eines jeden Menschen, sobald er aus diesem sterblichen Leib geschieden ist, ... zu dem Gott heimgeführt wird, der ihm das Leben gegeben hat.“ (Alma 40:11). Der Geist der Rechtschaffenen wird in einen Zustand des Glücks aufgenommen - Paradies genannt (Alma 40:12), während bei den Schlechten der Geist des Teufels Einzug gehalten hat und sie nach seinem Willen in Gefangenschaft ausharren müssen - Hölle genannt. In dieser, in zwei getrennte Bereiche eingeteilten Geisterwelt, verweilen sie jeweils bis zum Zeitpunkt ihrer Auferstehung und der Einteilung im `Jüngsten Gericht´ in einen Grad der Herrlichkeit (Alma 40:13-14). Einige von ihnen haben sich aber der Auflehnung gegenüber Gott, also dem Teufel so verschrieben, dass sie „... weiterhin schmutzig bleiben“ werden (Lehre und Bündnisse 88:35). Der Abschnitt der Auferstehung und des Richterspruches ist dann der ` furchtbare Punkt´, wo keine Umkehr mehr möglich sein wird. Ich bekenne mich zum Sohn Gottes und bin voller Hoffnung, dass ich aufgrund des Sühnopfers von Jesus Christus vom Tod und den Ketten der Hölle befreit werden kann (Lehre und Bündnisse 128:23). Welche Gedanken bewegen dich zu diesem `furchtbaren Punkt´?

(Bild: Quelle)

Montag, 4. September 2017

Dieses Leben ist die Zeit, da der Mensch sich vorbereiten soll, Gott zu begegnen

Amulek macht die gedemütigten Zoramiten auf einen wesentlichen Aspekt unseres irdischen Daseins aufmerksam: „Denn siehe, dieses Leben ist die Zeit, da der Mensch sich vorbereiten soll, Gott zu begegnen; ja, siehe, der Tag dieses Lebens ist der Tag, da der Mensch seine Arbeiten verrichten soll.“ (Alma 34:32).
Du hast sicherlich schon mal den Ausspruch „Gute Vorbereitung ist schon die halbe Miete“ gehört (leitet sich von der Art, wie Bauern z. B. Rüben ernten ab. Sie lagern die geernteten Früchte am Rand des Feldes in sogenannten `Mieten´. Haben sie das halbe Feld abgeerntet, so ist das eben `schon die halbe Miete´). Habe ich den Auftrag ein Projekt zu bearbeiten, so ist `eine gute Vorbereitung schon die halbe Miete´, weil nach guter Vorbereitung das Projekt flott und geordnet zum Erfolg geführt werden kann. Von dem chinesischen Philosophen Konfuzius (*551 v. Chr. †479 v. Chr.) stammt folgende Weisheit: „In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.“
Dieses Leben ist die Zeit, da der Mensch sich vorbereiten soll, Gott zu begegnen. Diese Aufforderung Amuleks gilt nicht nur den Zoramiten, sondern ebenso jedem von uns, so auch mir. Sie will mich antreiben, diese einzige Chance des sterblichen Lebens hier auf Erden, den `Zustand der Bewährung´, zu nutzen (Alma 12:24), um mich auf den Tag meiner `Prüfung´ - den Tag des Jüngsten Gerichts - vorzubereiten, auf dass es ein herrlicher Tag werde, ein Tag ohne `Prüfungsangst´ dank `guter Vorbereitung´ (2. Nephi 9:46). Ich will den Tag meiner Umkehr nicht bis zum Ende aufschieben, sondern heute die Zeit `nutzbringend anwenden´, die der Herr mir gewährt hat (Alma 34:33). Ich bin mir dessen bewusst und bezeuge es, dass wir nur diese Zeit unseres Erdenlebens als Zeit der Umkehr und des Gottesdienstes haben - und Gottesdienst können wir nur betreiben, indem wir unseren Mitmenschen dienen (Mosia 2:17) - um uns im Glauben darauf vorzubereiten, gerechtfertigt vor Gott treten zu können und nicht für immer verloren zu gehen (Alma 42:4-6). Was tust du, um diese Zeit der Vorbereitung richtig zu nutzen?

(Bild: Quelle)

Sonntag, 3. September 2017

Wenn ihr umkehrt und euer Herz nicht verhärtet

Amulek fordert die Gruppe der gedemütigten Zoramiten auf, vorzutreten und Frucht zur Umkehr zu erbringen (Alma 34:30) und fährt fort: „Ja, ich möchte, dass ihr vortretet und euer Herz nicht länger verhärtet; denn siehe, jetzt ist die Zeit und der Tag für eure Errettung, und darum, wenn ihr umkehrt und euer Herz nicht verhärtet, wird der große Plan der Erlösung sogleich für euch zuwege gebracht werden.“ (Alma 34:31).
Wenn ihr umkehrt und euer Herz nicht verhärtet. Als die Pharisäer und Sadduzäer zu Johannes dem Täufer kamen, um sich taufen zu lassen, entgegnete er ihnen: „Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, 9 und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. ...“ (Matthäus 3:8-9).
Ich lerne daraus, dass ich, bevor ich mich taufen lassen kann, Taten meiner Umkehr sprechen lassen muss und mich nicht auf gute Taten meiner Vorfahren berufen, mich also meiner guten Abstammung rühmen und darauf ausruhen kann. Wie sehen diese Taten als Frucht der Umkehr aus? Meine Herzens- und Sinneseinstellung gegenüber Christus muss sich insofern ändern, dass ich meine Einstellung zu Gott, mir selbst und zu meinem Leben so ändere, dass ich mich von bösem Tun abwende und nur noch den Wunsch habe Gutes zu tun, verbunden mit dem aufrichtigen Wunsch, Gottes Gebote zu halten. Wenn ich dies tue, dann kann ich mich darauf freuen, dass „... der große Plan der Erlösung sogleich für ...“ mich, aufgrund des Sühnopfers von Jesus Christus, zuwege gebracht werden kann. Wie sieht deine Reaktion auf die Aufforderung Amuleks aus?

„Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“
(Johannes 8:2-11; Bild: Quelle)

Samstag, 2. September 2017

Wenn ihr darum nicht daran denkt, mildtätig zu sein

Amulek ergänzt seine Aufforderung an die Gruppe der gedemütigten Zoramiten immer und überall zu beten, noch folgendermaßen: „Und nun siehe, meine geliebten Brüder, ich sage euch, ihr sollt nicht meinen, dies sei alles; denn wenn ihr dies alles getan habt, aber die Bedürftigen und die Nackten abweist und nicht die Kranken und Bedrängten besucht und von eurer Habe, sofern ihr habt, mit den Bedürftigen teilt—ich sage euch, wenn ihr dies nicht tut, siehe, so ist euer Beten unnütz und trägt euch nichts ein, und ihr seid wie Heuchler, die den Glauben verleugnen. 29  Wenn ihr darum nicht daran denkt, mildtätig zu sein, so seid ihr wie Schlacke, welche die Schmelzer hinauswerfen, (denn sie ist nichts wert) und wird von den Menschen zertreten.“ (Alma 34:28-29).
Für den Fall, dass jemand meint, Beten alleine ist ausreichend, und dabei nicht daran denkt, Arme, Kranke und Notleidende zu unterstützen, würden diejenigen vergleichbar sein mit einem Abfallprodukt der bei metallurgischen Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen entsteht, Schlacke. Früher hat man damit nichts mehr anzufangen gewusst, als wertlos betrachtet und entsorgt, `hinausgeworfen´. Heute allerdings wird sie zermahlen als Zusatzstoff im Zement, oder als Gesteinskörnung für Tragschichten oder Asphalt verwendet. Nur in seltenen Fällen kann sie nicht weiterverarbeitet und muss deponiert werden.
Wenn ihr darum nicht daran denkt, mildtätig zu sein. Aus der `Abgabenordnung´ erfahre ich eine Definition des Begriffes `Mildtätig`: „Eine Körperschaft verfolgt mildtätige Zwecke, wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, Personen selbstlos zu unterstützen, 1. die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind ...“ (Quelle). Aus der Heiligen Schrift erfahre ich, dass es für mich nutzlos ist, wenn ich zwar Bete, aber es darüber hinaus unterlasse, gegenüber jenen mildtätig zu sein, die auf meine Hilfe angewiesen sind. Als Voraussetzung für meine Taufe habe ich versprochen, wahrhaftig von all meinen Sünden umgekehrt zu sein, und willens zu sein, den Namen Jesu Christi auf mich zu nehmen, mit der Entschlossenheit, ihm bis an mein Lebensende zu dienen (Lehre und Bündnisse 20:37). Gehört es dann etwa nicht dazu mildtätig zu sein? Meine Mildtätigkeit gipfelt darin, dass ich neben dem, was ich vor Ort für meinen Not leidenden Mitmenschen an Hilfe leisten kann, großzügig in entsprechende Fonds der Kirche spende (Fastopferfond, Fond für humanitäre Hilfe, ständiger Ausbildungsfond). Was tust du, um mildtätig zu sein?

Ein Stück Schlacke aus einem Rennofen
(Bild: Quelle)

Freitag, 1. September 2017

Demütigt euch und fahrt fort, zu ihm zu beten

Amulek fordert den von ihren Brüdern, wegen ihrer Armut, verachteten Teil der Zoramiten auf: Ja, demütigt euch und fahrt fort, zu ihm zu beten.“ (Alma 34:19).
Demütigt euch und fahrt fort, zu ihm zu beten. Dem hier angesprochenen Teil der Zoramiten wurde von den reicheren verboten, in den Synagogen anzubeten. Hier nun kommt eine Aufforderung im Beten fortzufahren und in den weiteren Versen eine Aufzählung, wo und wofür sie alles beten können: auf euren Feldern, in euren Häusern, gegen die Macht eurer Feinde, gegen den Teufel, für die Ernte, für die Herden, in euren Kammern und an euren verborgenen Plätzen und in eurer Wildnis.
Ich fühle mich hier ganz genauso angesprochen und erfahre, dass ich im festen Glauben überall, in jeder Situation und für alles beten darf, was für mich gut, recht und ratsam ist (Lehre und Bündnisse 88:64). Und ich darf darauf vertrauen, dass es mir zu der vom Herrn bestimmten Zeit auch zuteilwerden wird (Mosia 4:21). In einem weiteren Vers lerne ich auch, dass mein Herz immer mit einem Gebet erfüllt sein kann, auch wenn ich den Herrn gerade nicht `anrufe´ (Alma 43:27). Ich verstehe das beispielhaft so und handhabe es auch in entsprechenden Situationen schon lange so: Ich lenke meinen Wagen und bekomme plötzlich das eindringliche Empfinden, dass ich den Schulterblick anwenden, und mich nicht alleine auf den Rückspiegel verlassen soll. Ich handle nach dem Gefühl - ich gehe davon aus, dass es eine Eingebung des Heiligen Geistes oder die warnende Stimme eines Engels gewesen war - und erkenne, dass sich im toten Winkel ein Fahrzeug auf der Nebenspur befindet, nehme meinen Lenkeinschlag zurück, um auf meiner Fahrspur zu bleiben und kann so die Verschuldung eines Unfalls verhindern. Der andere Verkehrsteilnehmer und ich wurden vor Schaden bewahrt. Ich halte jetzt nicht auf dem Standstreifen an, um ein Dankgebet zu sprechen, sondern spreche in Gedanken und mit meinem Herzen beim Weiterfahren ein inniges Dankgebet. Wie ergeht es dir, wenn du den Herrn gerade nicht `anrufst´?
Cartoon: Der Tod auf der Überholspur (large) by stefanbayer tagged weg,straße,autobahn,bundesstraße,überholen,rasen,fahren,auto,fahrzeug,winkel,rückspiegel,toterwinkel,schulterblick,automobil,stefan,bayer,der(Bild: Quelle)

Donnerstag, 31. August 2017

Dass ihr anfangt, euren Glauben zur Umkehr auszuüben

Amulek fährt in seinen Ausführungen an die gedemütigten Zoramiten fort: „Darum möge Gott euch, meinen Brüdern, gewähren, dass ihr anfangt, euren Glauben zur Umkehr auszuüben, dass ihr anfangt, seinen heiligen Namen anzurufen, damit er zu euch barmherzig sei;“ (Alma 34:17).
Dass ihr anfangt, euren Glauben zur Umkehr auszuüben. Wenn wir in einem Gespräch auf das Thema Glauben zu sprechen kamen, habe ich häufig von den Gesprächspartnern den Spruch gehört: „Ich glaube, dass ein Pfund Fleisch eine gute Suppe gibt.“ Jeder Mensch glaubt an irgendetwas. Der eine daran, dass er vom Affen abstammt, der andere glaubt nur an seine eigene Fähigkeiten, wieder ein anderer, dass alles machbar ist ... Glauben ist u. a. die Grundlage jeglichen Handelns. Er veranlasste Joseph Smith, den Herrn tatsächlich um Weisheit zu bitten, wie er es ihm in Jakobus 1:5 angeboten wurde. Und was ist aus dieser glaubensvollen Frage hervorgegangen? Das Werk zur Rettung der gesamten Menschheit wurde wieder aufgerichtet.
Amulek bittet Gott, dass er den Zoramiten die Möglichkeit eröffnet, an Umkehr von falschem Handeln zu glauben. Ich lerne daraus, dass ich den Herrn bitten kann, mir, oder meinen Mitmenschen, in bestimmten Punkten zu gewähren, Glauben auszuüben. Ein interessanter Gesichtspunkt: Für andere zu bitten, Gott möge ihnen Glauben an etwas Bestimmtes gewähren. Für denjenigen, der mir antwortet, dass er daran glaubt, dass ein Pfund Fleisch eine gute Suppe ergibt, kann ich den Herrn bitten, ihm zu gewähren, dass er Glauben an seine Existenz anfängt auszuüben, oder zu beginnen an Gottes Barmherzigkeit zu glauben ... Das ist etwas, was ich ab sofort vermehrt machen werde, den Herrn bitten, bestimmten Personen in meinem Umkreis, zu gewähren, anzufangen, Glauben an bestimmte Grundsätze auszuüben. Für meine Verwandten bitte ich den Herrn darum schon sehr lange in meinen täglichen Gebeten. Was hältst du davon?

(Bild: Quelle)

Mittwoch, 30. August 2017

Es ist ratsam, dass es ein großes und letztes Opfer gebe

Amulek erklärt nun dem gedemütigten Teil der Zoramiten: „Denn es ist ratsam, dass es ein großes und letztes Opfer gebe; ja, nicht ein Opfer von Menschen, auch nicht von Tieren, auch nicht von Vögeln irgendwelcher Art; denn es soll nicht ein menschliches Opfer sein, sondern es muss ein unbegrenztes und ewiges Opfer sein.“ (Alma 34:10).
Im Intrigenlustspiel „Casanova im Fort St. André“ (1839) von Carl August Lebrün, lässt dieser den Casanova gegenüber dem Gondoliere, dem Überbringer einer nicht so guten Nachricht einer Geliebten, sagen, indem er ihm ein Antwortschreiben aushändigt: „Da, dies für die Person, die dich sandte, und sage ihr - wenn du ihr gegenüber reden kannst - sie hätte ein großes Opfer von mir verlangt, aber ihr Wunsch sei mir Befehl.“ Hier und da wird von einem jeden von uns ein großes Opfer verlangt, etwas, was man hergeben, oder auf das man verzichten soll, obwohl es einem schwerfällt.
Es ist ratsam, dass es ein großes und letztes Opfer gebe. Im Alten Testament verlangt Gott von den Menschen seines Bundesvolkes allerlei Opfergaben. Schon Adam und Eva wurde das Gesetz des Opferns gegeben, als sie aus dem Garten von Eden vertrieben wurden, wozu auch Tieropfer gehörten (Köstliche Perle Mose 5:4-5). Als sie später von einem Engel befragt wurden, weshalb sie dem Herrn Opfer darbrächten und sie den Grund nicht nennen konnten, wurde ihnen erklärt: „... Dies ist ein Sinnbild für das Opfer des Einziggezeugten des Vaters, ...“ (Köstliche Perle Mose 5:7). All die vom Bundesvolk geforderten Blutopfer durch Erstlingstiere deuteten auf dieses eine `große und letzte Opfer´ hin, welches nur der makellose Sohn Gottes, nämlich Jesus Christus, erbringen konnte. Sein Opfer war das letzte Blutopfer (Alma 34:13-14). Er führte mit seinen Jüngern das Abendmahl ein, welches uns seitdem immer an das `große und letzte Opfer´ erinnern soll. Von seinem Opfer an, brauchte sein Volk keine Blutopfer mehr zu erbringen. Heute fordert er von uns „... als Opfer ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist ...“ (3. Nephi 9:20). Ich bemühe mich tagtäglich, dem Herrn dieses Opfer, mit allem, was sonst noch dazugehört, in Dankbarkeit darzubringen. Wenn mir dies bis zum Ende meiner Erdentage gelingt, weiß ich, dass aufgrund seines `großen und letzten Opfers´, nämlich seines Sühnopfers, für meine Sünden Sühne vor Gott geleistet wurde und die Barmherzigkeit die Gerechtigkeit überwältigt (Alma 34:11,15-16) und ich so, durch Sein Blut gereinigt, vor Gott treten darf. Wie stehst du zu diesem, Seinem Opfer?


Das Opfer der Witwe
(Lukas 21.1-4; Bild: Quelle)