Weitere Worte Alma des Jüngeren an Helaman: „Aber siehe, mein Sohn, dies ist nicht alles; denn du sollst wissen, wie ich weiß: Insofern du die Gebote Gottes hältst, wird es dir wohl ergehen im Land; und du sollst auch wissen: Insofern du die Gebote Gottes nicht hältst, wirst du von seiner Gegenwart abgeschnitten werden. Dies aber ist gemäß seinem Wort.“ (Alma 36:30).
Insofern du die Gebote Gottes nicht hältst, wirst du von seiner Gegenwart abgeschnitten werden. Was soll das bedeuten, „von seiner Gegenwart abgeschnitten werden“? Wenn ich ein weltliches Gesetz übertrete, werde ich u. U. vor einem Gericht dafür zur Rechenschaft gezogen. Bei einem entsprechenden Vergehen könnte das Urteil eine Gefängnisstrafe bedeuten. Ich werde von der Gegenwart meiner Liebsten abgeschnitten. Übertrete ich ein himmlisches Gesetz, werde ich vor dem himmlischen Gericht zur Verantwortung gezogen. So kann das Urteil, bei einem entsprechenden Vergehen, lauten, dass ich ins `Gefängnis´ wandern muss. Ich kann nicht dorthin kommen, wo sich meine himmlischen Eltern befinden. Somit werde ich von ihrer Gegenwart abgeschnitten werden.
Stimmt mein Ziel allerdings mit dem von Jesus Christus überein (Köstliche Perle Mose 1:39), so muss ich zu dessen Erreichung auch die dafür geltenden Forderungen erfüllen, es wird mir dann wohl ergehen. Diese Gesetzmäßigkeit gilt natürlich auch schon für unsere Lebzeiten hier auf Erden. Entsprechend unserem Gehorsam werden wir vom Vater gesegnet werden. Ich lerne, dass ich meinen Lohn von dem empfange, dem ich Gehorsam schenke (Alma 3:27). Mein Bemühen geht dahin, dem Herrn zu folgen und das Licht mehr zu lieben als die Finsternis (Lehre und Bündnisse 29:45). Mir ist bewusst, dass sich der Herr verpflichtet hat, mich zu segnen, wenn ich nach dem handle, was er sagt (Lehre und Bündnisse 82:10). Wie stehst du zu dem Ziel, das Angesicht des Herrn sehen zu können und zu wissen, dass er ist (Lehre und Bündnisse 93:1)?
Samstag, 7. Oktober 2017
Freitag, 6. Oktober 2017
Du sollst ihre Gefangenschaft so wie ich im Gedächtnis behalten
Alma der Jüngere fordert seinen Sohn Helaman zu etwas auf: „Ja, und er hat unsere Väter auch aus dem Land Jerusalem geführt; und er hat sie durch seine immerwährende Macht auch aus Knechtschaft und Gefangenschaft geführt, ein um das andere Mal bis herab zum heutigen Tag; und ich habe ihre Gefangenschaft immer im Gedächtnis behalten; ja, und auch du sollst ihre Gefangenschaft so wie ich im Gedächtnis behalten.“ (Alma 36:29).
Du sollst ihre Gefangenschaft so wie ich im Gedächtnis behalten. Warum fordert er seinen Sohn dazu auf, sich der Gefangenschaft des Bundesvolkes des Herrn, Israels, zu erinnern?
Weil es ein Gebot des Herren an sein Volk war. Sie sollten sich mit einem Fest, das Passah oder Pessachfest genannt wurde, an die Zeit der Unterdrückung durch die Ägypter und ihre Befreiung durch den Herrn von Generation zu Generation erinnern (Exodus 12:14-17). Auch heute noch halten sich die Juden an dieses Gebot. Da die Juden nicht daran glauben, dass Christus zu seinen Lebzeiten auf Erden, einen neuen Bund gestiftet hat, halten sie sich auch heute noch an dieses Gebot und feiern in jedem Frühjahr dieses Fest der `ungesäuerten Brote´. Zuzeiten Alma des Jüngeren, 74 v. Chr., galt natürlich noch das Mosaische Gesetz und somit war seine Aufforderung an seinen Sohn, sich der Gefangenschaft Israels zu erinnern, gesetzeskonform. Ja, der Herr hat sogar aufgefordert, dass der Vater seinen Sohn von diesem Tag erzählen soll (Exodus 13:8). Ich lerne daraus, dass auch ich mich der Befreiung aus meiner geistigen Gefangenschaft, durch das Sühnopfer Jesu, regelmäßig erinnern soll, durch die Teilnahme am Abendmahl (1. Korinther 11:23-25), einem Teil des neuen Bundes, den er anstelle des alten gesetzt hat (Hebräer 8:13). Wodurch erinnerst du dich deiner Befreiung aus Gefangenschaft?
Du sollst ihre Gefangenschaft so wie ich im Gedächtnis behalten. Warum fordert er seinen Sohn dazu auf, sich der Gefangenschaft des Bundesvolkes des Herrn, Israels, zu erinnern?
Weil es ein Gebot des Herren an sein Volk war. Sie sollten sich mit einem Fest, das Passah oder Pessachfest genannt wurde, an die Zeit der Unterdrückung durch die Ägypter und ihre Befreiung durch den Herrn von Generation zu Generation erinnern (Exodus 12:14-17). Auch heute noch halten sich die Juden an dieses Gebot. Da die Juden nicht daran glauben, dass Christus zu seinen Lebzeiten auf Erden, einen neuen Bund gestiftet hat, halten sie sich auch heute noch an dieses Gebot und feiern in jedem Frühjahr dieses Fest der `ungesäuerten Brote´. Zuzeiten Alma des Jüngeren, 74 v. Chr., galt natürlich noch das Mosaische Gesetz und somit war seine Aufforderung an seinen Sohn, sich der Gefangenschaft Israels zu erinnern, gesetzeskonform. Ja, der Herr hat sogar aufgefordert, dass der Vater seinen Sohn von diesem Tag erzählen soll (Exodus 13:8). Ich lerne daraus, dass auch ich mich der Befreiung aus meiner geistigen Gefangenschaft, durch das Sühnopfer Jesu, regelmäßig erinnern soll, durch die Teilnahme am Abendmahl (1. Korinther 11:23-25), einem Teil des neuen Bundes, den er anstelle des alten gesetzt hat (Hebräer 8:13). Wodurch erinnerst du dich deiner Befreiung aus Gefangenschaft?
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Er hat unsere Väter aus Ägypten geführt, und er hat die Ägypter im Roten Meer verschlungen
Immer noch spricht Alma der Jüngere mit seinem Sohn Helaman: „Und ich weiß, er wird mich am letzten Tag emporheben, dass ich mit ihm in Herrlichkeit wohne; ja, und ich werde ihn preisen immerdar, denn er hat unsere Väter aus Ägypten geführt, und er hat die Ägypter im Roten Meer verschlungen; und er hat sie durch seine Macht in das verheißene Land geleitet; ja, und er hat sie ein um das andere Mal aus Knechtschaft und Gefangenschaft befreit.“ (Alma 36:28).
Er hat unsere Väter aus Ägypten geführt, und er hat die Ägypter im Roten Meer verschlungen. Woher konnte Alma der Jüngere von diesen Ereignissen des Volkes Israel wissen? Der Exodus spielte sich ja etwa 1200 Jahre früher auf einem anderen Kontinent ab.
Von Nephi, dem Sohn des um 600 v. Chr. auf Geheiß des Herrn aus Jerusalem nach Amerika ausgewanderten Lehi, wissen wir, dass sie Aufzeichnungen auf Messingplatten mitgenommen hatten, auf denen die Geschichte der Juden von Anbeginn, bis zur Regierung Zidkijas um 600 v. Chr., festgehalten war. Dieser Bericht enthielt viele Schriften der Propheten, so u. a. die fünf Bücher Mose mit dem Schöpfungsbericht und einem Bericht über die ersten Menschen. Deshalb war den Nephiten also auch der Bericht über die Befreiung Israels aus ägyptischer Gefangenschaft bekannt (1. Nephi 5:10-16). Diejenigen, die sich von den Nephiten getrennt hatten - z. B. die Lamaniten, Lemueliten und Ischmaeliten - hatten keine Einsicht in diese Schriften mehr, da sie bei den Nephiten verblieben waren, und sie lehrten ihre Kinder sogar, dass sie nicht in den Glauben ihrer Väter verfallen sollten (4. Nephi 1:38).

Er hat unsere Väter aus Ägypten geführt, und er hat die Ägypter im Roten Meer verschlungen
(Bild: Quelle)
Er hat unsere Väter aus Ägypten geführt, und er hat die Ägypter im Roten Meer verschlungen. Woher konnte Alma der Jüngere von diesen Ereignissen des Volkes Israel wissen? Der Exodus spielte sich ja etwa 1200 Jahre früher auf einem anderen Kontinent ab.
Von Nephi, dem Sohn des um 600 v. Chr. auf Geheiß des Herrn aus Jerusalem nach Amerika ausgewanderten Lehi, wissen wir, dass sie Aufzeichnungen auf Messingplatten mitgenommen hatten, auf denen die Geschichte der Juden von Anbeginn, bis zur Regierung Zidkijas um 600 v. Chr., festgehalten war. Dieser Bericht enthielt viele Schriften der Propheten, so u. a. die fünf Bücher Mose mit dem Schöpfungsbericht und einem Bericht über die ersten Menschen. Deshalb war den Nephiten also auch der Bericht über die Befreiung Israels aus ägyptischer Gefangenschaft bekannt (1. Nephi 5:10-16). Diejenigen, die sich von den Nephiten getrennt hatten - z. B. die Lamaniten, Lemueliten und Ischmaeliten - hatten keine Einsicht in diese Schriften mehr, da sie bei den Nephiten verblieben waren, und sie lehrten ihre Kinder sogar, dass sie nicht in den Glauben ihrer Väter verfallen sollten (4. Nephi 1:38).
Er hat unsere Väter aus Ägypten geführt, und er hat die Ägypter im Roten Meer verschlungen
(Bild: Quelle)
Mittwoch, 4. Oktober 2017
Ich setze mein Vertrauen in ihn
Alma der Jüngere weiter zu seinem Sohn Helaman: „Und in Prüfungen und Mühen jeder Art, ja, und in allerlei Bedrängnissen bin ich gestärkt worden; ja, Gott hat mich aus Gefängnis und aus Knechtschaft und vom Tod befreit; ja, und ich setze mein Vertrauen in ihn, und er wird mich weiterhin befreien.“ (Alma 36:27).
Ich setze mein Vertrauen in ihn. Wem kann man in der heutigen Zeit noch Vertrauen schenken, auf wen verlassen, wen für zuverlässig halten? Wo entsteht Vertrauen? In Situationen, in denen der Vertrauende mehr verlieren als gewinnen kann, er einen Schaden riskiert oder eine Verletzung. So müssen sich z. B. Feuerwehrleute ohne Wenn und Aber in jeder Situation aufeinander verlassen können. Oft besteht jedoch zwischen Einzelnen oder Gruppen von Menschen, aufgrund von Erlebnissen, das Gegenteil, nämlich Misstrauen.
Schon der Psalmist äußert, in wen wir auf jeden Fall unser Vertrauen setzen können: in Gott (Psalm 118:8-9). Sogar auf eigene Klugheit sollen wir nicht bauen, sondern mit ganzem Herzen auf den Herrn vertrauen (Sprichwörter 3:5). Welchen Nutzen kann ich u. a. daraus ziehen, wenn ich dem Herrn vertraue? Alma der Jüngere hatte es seinem Sohn Helaman kurz vorher schon bezeugt: „... wer auch immer sein Vertrauen in Gott setzt, der wird in seinen Prüfungen und seinen Mühen und seinen Bedrängnissen gestärkt und wird am letzten Tag emporgehoben werden.“ (Alma 36:3). Was ist unter „emporgehoben werden“ zu verstehen? Ein Beispiel wird uns geliefert, wo der auferstandene Christus seinen Jüngern erscheint und sie segnet: „Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben;“ (Lukas 24:51). Was es für uns Menschen bedeutet erklärt uns Christus als er darüber spricht, was diejenigen zu erwarten haben, die danach trachten, Zion hervorzubringen: „... wenn sie bis ans Ende ausharren, werden sie am letzten Tag emporgehoben werden und werden im immerwährenden Reich des Lammes errettet werden; ...“ (1. Nephi 13:37). Emporgehoben zu werden bedeutet also, nachdem wir Christus angenommen haben, aus unserer Sündhaftigkeit in sein Reich errettet zu werden. Darauf setze ich mein Vertrauen und bemühe mich entsprechend zu handeln. In wen setzt du dein Vertrauen?

"Es ist nicht so schlimm, wie du es manchmal denkst. Alles klappt. Mach dir keine Sorgen. ... Wenn du dein Bestes gibst, wird alles klappen. Vertraue auf Gott und gehe im Glauben vorwärts. "- “Latter-day Counsel: Excerpts from Addresses of President Gordon B. Hinckley”
(Bild: Quelle)
Ich setze mein Vertrauen in ihn. Wem kann man in der heutigen Zeit noch Vertrauen schenken, auf wen verlassen, wen für zuverlässig halten? Wo entsteht Vertrauen? In Situationen, in denen der Vertrauende mehr verlieren als gewinnen kann, er einen Schaden riskiert oder eine Verletzung. So müssen sich z. B. Feuerwehrleute ohne Wenn und Aber in jeder Situation aufeinander verlassen können. Oft besteht jedoch zwischen Einzelnen oder Gruppen von Menschen, aufgrund von Erlebnissen, das Gegenteil, nämlich Misstrauen.
Schon der Psalmist äußert, in wen wir auf jeden Fall unser Vertrauen setzen können: in Gott (Psalm 118:8-9). Sogar auf eigene Klugheit sollen wir nicht bauen, sondern mit ganzem Herzen auf den Herrn vertrauen (Sprichwörter 3:5). Welchen Nutzen kann ich u. a. daraus ziehen, wenn ich dem Herrn vertraue? Alma der Jüngere hatte es seinem Sohn Helaman kurz vorher schon bezeugt: „... wer auch immer sein Vertrauen in Gott setzt, der wird in seinen Prüfungen und seinen Mühen und seinen Bedrängnissen gestärkt und wird am letzten Tag emporgehoben werden.“ (Alma 36:3). Was ist unter „emporgehoben werden“ zu verstehen? Ein Beispiel wird uns geliefert, wo der auferstandene Christus seinen Jüngern erscheint und sie segnet: „Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben;“ (Lukas 24:51). Was es für uns Menschen bedeutet erklärt uns Christus als er darüber spricht, was diejenigen zu erwarten haben, die danach trachten, Zion hervorzubringen: „... wenn sie bis ans Ende ausharren, werden sie am letzten Tag emporgehoben werden und werden im immerwährenden Reich des Lammes errettet werden; ...“ (1. Nephi 13:37). Emporgehoben zu werden bedeutet also, nachdem wir Christus angenommen haben, aus unserer Sündhaftigkeit in sein Reich errettet zu werden. Darauf setze ich mein Vertrauen und bemühe mich entsprechend zu handeln. In wen setzt du dein Vertrauen?

"Es ist nicht so schlimm, wie du es manchmal denkst. Alles klappt. Mach dir keine Sorgen. ... Wenn du dein Bestes gibst, wird alles klappen. Vertraue auf Gott und gehe im Glauben vorwärts. "- “Latter-day Counsel: Excerpts from Addresses of President Gordon B. Hinckley”
(Bild: Quelle)
Dienstag, 3. Oktober 2017
Der Herr schenkt mir überaus große Freude an der Frucht meiner Mühen
Alma der Jüngere spricht immer noch zu seinem Sohn Helaman: „Ja, und nun siehe, o mein Sohn, der Herr schenkt mir überaus große Freude an der Frucht meiner Mühen; 26 denn wegen des Wortes, das er mir mitgeteilt hat, siehe, sind viele aus Gott geboren worden und haben gekostet, wie ich gekostet habe, und haben Aug in Auge gesehen, wie ich gesehen habe; darum wissen sie so sicher von dem allen, wovon ich gesprochen habe, wie ich sicher weiß; und das Wissen, das ich habe, ist von Gott.“ (Alma 36:25-26).
Der Herr schenkt mir überaus große Freude an der Frucht meiner Mühen. Wenn du ein dir am Herzen liegendes Projekt mit großem Erfolg zu Ende gebracht hast, empfindest du da nicht auch große Freude in dir, ein intensives positives Gefühl, das du etwas Gutes erreicht hast? Wofür kann die Freude gut sein? Nicht nur als gutes Gefühl, als ein Empfinden der Belohnung, diese Freude kann eine Quelle der Kraft für neues Tun darstellen. Als dem Volk Juda nach seinem babylonischen Exil, um 438 v. Chr. das Gesetz des Mose vorgetragen wurde, um die Reform des religiösen Lebens in Gang zu bringen, erklärten der Stadthalter von Jerusalem Nehemia, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten dem Volk, dass sie nicht traurig sein sollten, „... denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ (Nehemia 8:9-10).
Worin lag nun die Frucht der Mühen Alma des Jüngeren, an der ihm der Herr überaus große Freude schenkte? Sie lag darin, dass durch sein Predigen des Wortes Gottes, das er selber vom Herrn bekommen hatte, viele seiner Brüder ebenfalls das Wort annahmen, Wissen erlangten, danach handelten, und somit aus Gott geboren und errettet wurden. Das spornt mich an, mein Wissen von der Existenz Gottes und der Wahrheit seines Wortes ebenso weiterzugeben, in der Hoffnung, dass aufgrund dessen wenigstens einige ebenfalls aus Gott geboren werden, und wenn es auch nur eine einzige Seele wäre (Lehre und Bündnisse 8:15). An welchen deiner Mühen schenkt dir Gott `überaus große Freude´?

"Er ist das Licht der Welt und die sichere Quelle des Trostes, der Hoffnung, des Friedens und der Freude." - Präsident Henry B. Eyring, “The Light and the Life of the World”
(Bild: Quelle)
Der Herr schenkt mir überaus große Freude an der Frucht meiner Mühen. Wenn du ein dir am Herzen liegendes Projekt mit großem Erfolg zu Ende gebracht hast, empfindest du da nicht auch große Freude in dir, ein intensives positives Gefühl, das du etwas Gutes erreicht hast? Wofür kann die Freude gut sein? Nicht nur als gutes Gefühl, als ein Empfinden der Belohnung, diese Freude kann eine Quelle der Kraft für neues Tun darstellen. Als dem Volk Juda nach seinem babylonischen Exil, um 438 v. Chr. das Gesetz des Mose vorgetragen wurde, um die Reform des religiösen Lebens in Gang zu bringen, erklärten der Stadthalter von Jerusalem Nehemia, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten dem Volk, dass sie nicht traurig sein sollten, „... denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ (Nehemia 8:9-10).
Worin lag nun die Frucht der Mühen Alma des Jüngeren, an der ihm der Herr überaus große Freude schenkte? Sie lag darin, dass durch sein Predigen des Wortes Gottes, das er selber vom Herrn bekommen hatte, viele seiner Brüder ebenfalls das Wort annahmen, Wissen erlangten, danach handelten, und somit aus Gott geboren und errettet wurden. Das spornt mich an, mein Wissen von der Existenz Gottes und der Wahrheit seines Wortes ebenso weiterzugeben, in der Hoffnung, dass aufgrund dessen wenigstens einige ebenfalls aus Gott geboren werden, und wenn es auch nur eine einzige Seele wäre (Lehre und Bündnisse 8:15). An welchen deiner Mühen schenkt dir Gott `überaus große Freude´?

"Er ist das Licht der Welt und die sichere Quelle des Trostes, der Hoffnung, des Friedens und der Freude." - Präsident Henry B. Eyring, “The Light and the Life of the World”
(Bild: Quelle)
Montag, 2. Oktober 2017
Damit auch sie ... vom Heiligen Geist erfüllt würden
Alma der Jüngere weiter zu seinem Sohn Helaman: „Ja, und von der Zeit an bis jetzt habe ich mich ohne Unterlass bemüht, dass ich Seelen zur Umkehr bringe, dass ich sie dahin bringe, von der übergroßen Freude zu kosten, von der ich gekostet habe, damit auch sie aus Gott geboren und vom Heiligen Geist erfüllt würden.“ (Alma 36:24).
- Wer ist der Heilige Geist?
Wir erinnern uns an die Taufe Jesu. Nachdem Johannes der Täufer Jesus Christus, auf dessen ausdrückliche Anweisung getauft hatte (Matthäus 3:13-15), da sprach eine Stimme aus dem Himmel: „... Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ (Matthäus 3:17) und als Jesus aus dem Wasser gestiegen war, öffnete sich der Himmel und es war zu sehen, wie der Geist Gottes wie eine Taube auf Christus herniederkam.“ (Matthäus 3:16). Für mich ist das ein Beweis dafür, dass die Gottheit aus drei getrennten Persönlichkeiten besteht. Jesus Christus wurde im Wasser getauft, aus dem Himmel sprach sein Vater, Gottvater, zu ihm, und die dritte Person erschien zu diesem ehrwürdigen Ereignis symbolisch als Taube, die auf ihn herniederkam, der Heilige Geist. Manch einer hat die Vorstellung, dass die Gottheit ein einziges Wesen ist. Dem widersprechen alle Aussagen in der Heiligen Schrift, beispielhaft Johannes 17:20-26. Jesus betet hier zu seinem Vater für diejenigen, die an ihn glauben, dass sie eins sein sollen, wie er und der Vater eins sind. Damit müssten wir alle auch eine Person sein. Dem ist ja wohl offensichtlich nicht so. Und wieso betet Jesus zu sich selber? Der Heilige Geist ist also das dritte Mitglied der Gottheit (1. Johannes 5:7 in der King James Version), im Unterschied zu den beiden anderen aber mit einem Körper aus Geist (Lehre und Bündnisse 130:22). - Welche Aufgaben nimmt der Heilige Geist wahr?
1. Er gibt Zeugnis vom Vater und vom Sohn (3. Nephi 28:11).
2. Er offenbart die Wahrheit von allem (Johannes 14:26; 16:13).
3. Er heiligt jene, die umgekehrt sind und sich haben taufen lassen (Johannes 3:5; 3. Nephi 27:20).
4. Er ist der Heilige Geist der Verheißung. Die bei den Bündnissen gegebenen Verheißungen treten nur in Kraft, wenn der Heilige Geist unsere Rechtschaffenheit bestätigen kann. (Lehre und Bündnisse 137:7,18-19,26).
Sonntag, 1. Oktober 2017
Habe ich mich ohne Unterlass bemüht, dass ich Seelen zur Umkehr bringe
Alma der Jüngere weiter zu seinem Sohn Helaman in Bezug auf seine Umkehr: „Ja, und von der Zeit an bis jetzt habe ich mich ohne Unterlass bemüht, dass ich Seelen zur Umkehr bringe, dass ich sie dahin bringe, von der übergroßen Freude zu kosten, von der ich gekostet habe, damit auch sie aus Gott geboren und vom Heiligen Geist erfüllt würden.“ (Alma 36:24).
Habe ich mich ohne Unterlass bemüht, dass ich Seelen zur Umkehr bringe. Für dieses Unterfangen hat Alma der Jüngere sogar sein Regierungsamt des obersten Richters an einen weisen Mann übertragen. Das kirchliche Oberhaupt ist er geblieben (Alma 4:16-17) und als solcher hat er sich dann dem Ordnen und dem Aufbau der Kirche gewidmet (Alma 5:49; Alma 6:1) und ist dann zunächst mit Amulek (Alma 8:29) und dann mit noch mit weiteren Mitstreitern auf Mission gegangen (Alma 16:15).
Die heutige Kirche des Herrn ist, ebenso wie in früheren Zeiten, eine Missionskirche. Die Mitglieder befassen sich ein Leben lang mit dem Evangelium von Jesus Christus, und bemühen sich die kennengelernten Grundsätze immer besser in ihrem Leben anzuwenden. In jungen Jahren geben sich die Männer 24 Monate und die Damen 18 Monate ihres Lebens einem vollzeitlichen Missionsdienst hin, die Kosten dafür selber tragend. Im Rentenalter gehen Ehepaare, nun zusammen, wieder auf Mission. Dazwischen ist „jedes Mitglied ein Missionar“. Diese Aufforderung wurde insbesondere von David O. McKay (Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage; *1873; +1970) formuliert und forciert. Wie wird diese Aufgabe überwiegend wahrgenommen? Durch das Beispiel, das wir in unserem Alltag abgeben und durch die sonstigen kirchlichen Aufgaben, die jedes Mitglied erfüllt. Warum? Die Antwort findest du in diesem Artikel von Richard G. Scott „Warum soll jedes Mitglied ein Missionar sein“.
Habe ich mich ohne Unterlass bemüht, dass ich Seelen zur Umkehr bringe. Für dieses Unterfangen hat Alma der Jüngere sogar sein Regierungsamt des obersten Richters an einen weisen Mann übertragen. Das kirchliche Oberhaupt ist er geblieben (Alma 4:16-17) und als solcher hat er sich dann dem Ordnen und dem Aufbau der Kirche gewidmet (Alma 5:49; Alma 6:1) und ist dann zunächst mit Amulek (Alma 8:29) und dann mit noch mit weiteren Mitstreitern auf Mission gegangen (Alma 16:15).
Die heutige Kirche des Herrn ist, ebenso wie in früheren Zeiten, eine Missionskirche. Die Mitglieder befassen sich ein Leben lang mit dem Evangelium von Jesus Christus, und bemühen sich die kennengelernten Grundsätze immer besser in ihrem Leben anzuwenden. In jungen Jahren geben sich die Männer 24 Monate und die Damen 18 Monate ihres Lebens einem vollzeitlichen Missionsdienst hin, die Kosten dafür selber tragend. Im Rentenalter gehen Ehepaare, nun zusammen, wieder auf Mission. Dazwischen ist „jedes Mitglied ein Missionar“. Diese Aufforderung wurde insbesondere von David O. McKay (Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage; *1873; +1970) formuliert und forciert. Wie wird diese Aufgabe überwiegend wahrgenommen? Durch das Beispiel, das wir in unserem Alltag abgeben und durch die sonstigen kirchlichen Aufgaben, die jedes Mitglied erfüllt. Warum? Die Antwort findest du in diesem Artikel von Richard G. Scott „Warum soll jedes Mitglied ein Missionar sein“.
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