Dienstag, 5. Dezember 2023

Bei seinem Anblick fiel ich wie tot ihm zu Füßen nieder

 

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Bei seinem Anblick fiel ich wie tot ihm zu Füßen nieder; da legte er seine rechte Hand auf mich und sagte: „Fürchte dich nicht! Ich bin’s, der Erste und der Letzte (Jes. 44,6; 48,12) 18 und der Lebende; ich war tot, und siehe! ich lebe in alle Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreiches.” (Offenbarung 1:17-18). 

  • Dieser Vers fasst das zentrale Thema von Offenbarung 1 zusammen, indem Jesus seine göttliche Herrschaft, Ewigkeit und Überwindung von Tod und Hades *) betont. Es zeigt seine Allmacht, seine Herrlichkeit und seine Kontrolle über alle Dinge, einschließlich des Lebens und des Todes. 
    *) Elder Bruce R. McConkie hat über die Hölle gesagt: 

  • „Der Teil der Geisterwelt, in dem die Geister der Schlechten wohnen, die auf den Tag ihrer Auferstehung warten, wird Hölle genannt. Zwischen dem Tod und der Auferstehung werden die Seelen der Schlechten in die äußere Finsternis geworfen, ins finstere Höllenloch, in den Hades der wartenden Geister der Schlechten, in die Hölle. Dort müssen sie die Qualen der Verdammten erleiden, dort winden sie sich in der Rache des ewigen Feuers, dort gibt es Heulen und Zähneklappern, dort wird der feurige Unwille des Grimms Gottes über die Schlechten ausgegossen (siehe Alma 40:11-14; LuB 76:103-106). … (Quelle). 

 

Offenbarung 1:1-3: In diesen Versen erklärt Johannes, dass er eine Offenbarung von Jesus Christus, der Hauptfigur der Heiligen Schriften, empfangen hat, um sie den Dienern Gottes mitzuteilen (Beachte: Gott gibt Weisungen an Jesus, dieser selber oder über Engel seinen Propheten, und diese uns, der Kirche und der Welt). Es spricht von der Glückseligkeit derer, die die Worte dieser Prophezeiung hören und danach handeln. 

Ich lerne: Die Wichtigkeit, die Botschaften Gottes aufzunehmen und danach zu leben. Es geht darum, auf Gottes Wort zu hören und es in meinem Leben richtig umzusetzen. 

Offenbarung 1:4-8: Hier lobt Johannes Gott und beschreibt seine Allmacht und Ewigkeit. Er spricht von Jesus Christus als dem allgegenwärtigen Herrscher über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Er wird eines Tages mit den Seinen aus dem Himmel in den Wolken auf die Erde herniederkommen. Alle werden dessen Zeugen sein. 

Die sieben Geister vor dem Thron Gottes im Vers 4 sind wohl eine symbolische Darstellung des Heiligen Geistes in seiner Vollkommenheit und Allgegenwart. Die Zahl sieben wird oft in der Bibel als Symbol für Vollkommenheit und Vollständigkeit verwendet. Die Verwendung des Begriffs "sieben Geister" in diesem Kontext könnte sich auf die Vielfalt oder die Fülle des Heiligen Geistes beziehen. 

In der Bibel wird der Heilige Geist als eine Person der Gottheit dargestellt, und diese symbolische Darstellung der "sieben Geister" verweist wohl auf die Vollkommenheit und Vollständigkeit des Heiligen Geistes in seiner Wirkung und Manifestation in der Welt und in den Gemeinden. 

Es gibt verschiedene Interpretationen darüber, wie genau die "sieben Geister" zu verstehen sind, aber im Kontext der Offenbarung steht diese symbolische Darstellung wahrscheinlich für die Allmacht, Vollkommenheit und universale Wirksamkeit des Heiligen Geistes in der Gemeinde und im göttlichen Plan. 

 

Ich lerne: Die Anerkennung von Gottes Größe und Macht sowie die Betonung der Ewigkeit und Unveränderlichkeit Gottes. Es ermutigt dazu, Vertrauen in Gottes Souveränität zu haben, selbst inmitten von Schwierigkeiten und Herausforderungen. Ich werde daran erinnert, was Jesus für uns getan hat: “der uns liebt und uns durch sein Blut von unsern Sünden erlöst hat 6 und uns zu einer Königsherrschaft (oder: einem Königtum) gemacht hat, zu Priestern für seinen Gott und Vater”. 

Offenbarung 1:9-11: Johannes beschreibt, wie er in der Verbannung auf der Insel Patmos war, als er die Offenbarung erhielt. Er bekam eine Vision von Jesus Christus und wurde angewiesen, seine Visionen aufzuschreiben und sie an die sieben Gemeinden in Kleinasien zu senden. 

Ich lerne: Trotz Umständen oder Isolation kann Gott in unserem Leben wirken und uns wichtige Botschaften geben, die wir teilen und womit wir anderen dienen können. 

Offenbarung 1:12-20: Hier beschreibt Johannes seine Vision von Jesus Christus, der inmitten von sieben goldenen Leuchtern steht und sieben Sterne in seiner Hand hält. Diese Symbole repräsentieren die sieben Gemeinden und ihre Engel. Jesus gibt Johannes Anweisungen, bestimmte Botschaften an diese Gemeinden zu übermitteln. 

  • In Vers 19 beschreibt Johannes eine Dreiteilung des Buches: 
    Teil 1: Die richterliche Herrlichkeit des Sohnes des Menschen in Kapitel 1 („was du gesehen hast“). 
    Teil 2: Die sieben Briefe an sieben Versammlungen in Kleinasien in den Kapiteln 2 und 3 („was ist“). Es handelt sich um historisch existierende örtliche Gemeinden, die zugleich symbolisch die gesamte Christenheit von Anfang bis zum Ende darstellen. 
    Teil 3: Die Zeit nach der Entrückung in den Kapiteln 4 bis 22 („was nach diesem geschehen muss“). Dieser Hauptteil beginnt mit den Worten: „Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muss“ (Off 4,1). Alles, was hier berichtet wird, findet nach der Entrückung der Gläubigen statt und ist – auch aus unserer Perspektive – noch zukünftig. (Quelle; Abschnitt 10.1 Überblick). 

Ich lerne: Jesus ist gegenwärtig und involviert in den Angelegenheiten der Gemeinde. Es betont die Wichtigkeit der Reinheit und des Lichts in der Gemeinde sowie die Bedeutung der Botschaften, die Gott an seine Menschen sendet: Fürchte dich nicht! Ich bin’s, der Erste und der Letzte”. 

Zusammengefasst lehren diese Passagen, auf Gottes Wort zu hören, Gott anzuerkennen, Vertrauen in seine Macht zu haben, trotz Umständen treu zu bleiben und die Botschaften Gottes zu verbreiten. Es ermutigt dazu, im Glauben standhaft zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass Gott in jeder Situation gegenwärtig ist. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

Montag, 4. Dezember 2023

Offenbarung Jesu Christi – eine Kurzeinführung

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“Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm (d. h. Jesus Christus) hat zuteil werden lassen, um seinen Knechten anzuzeigen, was in Bälde geschehen soll (oder: muß); und er (d. h. Jesus) hat es durch die Sendung seines Engels seinem Knechte Johannes durch Zeichen kundgetan, 2 und dieser legt nunmehr Zeugnis ab von dem Worte Gottes und von dem Zeugnis Jesu Christi, von allem, was er gesehen hat.” (Offenbarung 1:1-2). 

Das Buch der Offenbarung, auch bekannt als die Offenbarung des Johannes oder die Apokalypse (aus dem Griechischen: “Enthüllung”), ist das letzte Buch des Neuen Testaments der Bibel. Es ist eine hochsymbolische und apokalyptische Schrift, die Visionen, Prophezeiungen und allegorische Darstellungen enthält. Es wurde traditionell dem Apostel Johannes zugeschrieben, der auf der Insel Patmos visionäre Erfahrungen gemacht haben soll. 

Das Buch der Offenbarung wird oft als eine prophetische Darstellung der Endzeit interpretiert, in der die göttliche Herrschaft endgültig etabliert und das Böse besiegt wird. Es ist in einer symbolischen Sprache geschrieben, die viele Interpretationen zulässt und oft Herausforderungen in der Auslegung mit sich bringt. 

Ein Bibelgelehrter sagte einmal in einem Seminar, dass die Botschaft des Buches der Offenbarung in vier Worten zusammengefasst werden kann: “Gott gewinnt, Satan verliert”, ja man könnte sogar auf zwei Worte reduzieren: “Gott gewinnt”. 

Hier sind einige Schlüsselaspekte und Themen: 

Struktur: 

  • Einführung und Gruß (Offenbarung 1) 
  • Johannes beschreibt seine Vision von Jesus Christus und erhält Anweisungen, sieben Briefe an die sieben Gemeinden zu schreiben. 
  • Die Visionen der sieben Siegel, sieben Posaunen und sieben Schalen (Offenbarung 4-16) 
  • Hier werden Visionen von apokalyptischen Ereignissen, Gerichten, Symbolen und Kämpfen zwischen Gut und Böse dargestellt. 
  • Der Sieg Christi und das Neue Jerusalem (Offenbarung 17-22) 
  • Die endgültige Niederlage des Bösen, das Letzte Gericht und die Einführung des neuen himmlischen Jerusalem. 

Schlüsselthemen: 

  • Apokalyptische Symbole: Viele Symbole wie sieben Siegel, sieben Posaunen, Tiergestalten, Zahlen (besonders die Zahl 7) usw. repräsentieren verschiedene Aspekte der göttlichen Offenbarung. 
  • Endzeit und Gericht: Es beschreibt die Endzeitereignisse, das Gericht Gottes über die Menschheit und die endgültige Erlösung der Gläubigen. 
  • Siegel, Posaunen und Schalen: Jede Serie von Visionen stellt eine Reihe von Ereignissen dar, die in der Endzeit eintreten sollen und göttliches Eingreifen zeigen. 

Interpretationen: 

  • Präteristische Sichtweise: Einige sehen die Offenbarung als Erfüllung prophezeiender Ereignisse, die bereits in der Vergangenheit stattgefunden haben. 
  • Futuristische Sichtweise: Andere betrachten es als Voraussage zukünftiger Ereignisse am Ende der Zeit. 
  • Symbolische/Allegorische Sichtweise: Viele betrachten die Offenbarung als symbolische Darstellung von spirituellen Wahrheiten und Konflikten. 

Bedeutung: 
Es ist wichtig zu beachten, dass die Interpretation der Offenbarung vielfältig ist und von verschiedenen theologischen und kulturellen Hintergründen beeinflusst wird. 

Der Verfasser:  
Der Verfasser des Buches der Offenbarung wird traditionell mit dem Apostel Johannes, dem Sohn des Fischers Zebedäus und dessen Frau Salome und Bruder des Jakobus dem Älteren, in Verbindung gebracht, einem der Zwölf Jünger Jesu Christi und Autor des Johannesevangeliums sowie der drei Briefe, die auch im Neuen Testament enthalten sind. Es ist aber zu beachten, dass er nur niederschrieb, was Jesus Christus ihm zu hören und zu sehen gab! 

Die Offenbarung wurde nach christlicher Tradition von Johannes verfasst, während er auf der kleinen griechischen Insel Patmos in der Ägäis im Exil war. Die genauen Umstände seines Aufenthalts auf Patmos sind nicht genau dokumentiert, aber die Überlieferung besagt, dass er aufgrund seines Glaubens von Kaiser Domitian dorthin verbannt wurde. Später, nach dem Tod Domitians, kehrte Johannes nach Ephesus zurück, wo er nach einem erfüllten Leben starb. 

Johannes wird als einer der engsten Jünger Jesu betrachtet, und war Teil des inneren Kreises der Apostel. Er spielt eine wichtige Rolle im Neuen Testament, insbesondere im Johannesevangelium, wo er als "der Jünger, den Jesus liebte" bezeichnet wird.  

Das Buch der Offenbarung hat einen bedeutenden Einfluss auf die christliche Theologie, die Interpretation biblischer Prophezeiungen und die Vorstellung von Endzeitereignissen. 

Entstehungszeit: 
Es wird angenommen, dass das Buch der Offenbarung, auch bekannt als die Offenbarung des Johannes, um das Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus verfasst wurde, möglicherweise um das Jahr 95 n. Chr. herum, also nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. Diese Annahme beruht auf verschiedenen historischen und theologischen Hinweisen, obwohl es keine eindeutigen Beweise für das genaue Datum gibt.

Die Überlieferung besagt, dass Johannes während seines Exils auf der Insel Patmos diese Schrift niedergeschrieben hat. Die Datierung stützt sich auch auf historische Ereignisse und Bezüge in der Offenbarung, die auf die Situation der Christen unter der römischen Herrschaft und möglicherweise auf Verfolgung und Druck durch das römische Reich hinweisen. 

Diese Schrift wurde während einer Zeit intensiver Verfolgung der Christen verfasst, und viele theologische Auslegungen deuten darauf hin, dass sie als eine Botschaft der Hoffnung und des Trostes für die Gläubigen inmitten von Schwierigkeiten gedacht war. 

Wer mehr wissen will folge diesen Links: “Einführung in das Buch der Offenbarung” und “Das Buch der Offenbarung” und ein Film “Die Offenbarung Johannes”. 

Welche Erfahrungen hast du schon mit dem Buch der Offenbarung gemacht, und konntest du daraus Anregungen für dein Verhalten ableiten? 

findechristus.org 

 

Samstag, 2. Dezember 2023

Die Mahnung an euch, für den Glauben zu kämpfen

 

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Geliebte! da es mein Herzenswunsch ist, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, fühle ich mich gedrungen, in meiner Zuschrift die Mahnung an euch zu richten, für den Glauben zu kämpfen, der den Heiligen ein für allemal übergeben*) worden ist.” (Judas 1:3), 

  • Hier zeigt sich, dass Judas ursprünglich über das gemeinsame Heil schreiben wollte, aber stattdessen dazu ermahnt, für den Glauben zu kämpfen, der den Heiligen übergeben wurde. Dies unterstreicht die Bedeutung, für die Wahrheit des Glaubens einzustehen und dafür zu kämpfen, besonders angesichts von Herausforderungen durch falsche Lehren und ungöttliche Praktiken. 

Der Brief des Judas wurde von Judas, einem Diener Jesu Christi und wahrscheinlich Bruder des Jakobus (und damit neben Jakobus einem weiteren Halbbruder von Jesus), verfasst. Dieser Judas wird oft mit Judas Iskariot, einem der zwölf Apostel, verwechselt, aber es wird angenommen, dass es sich um eine andere Person handelt, die eng mit der frühchristlichen Gemeinde verbunden war. 

Judas schrieb diesen Brief mit der Absicht, die Gläubigen vor falschen Lehrern zu warnen, die in die Gemeinde eingeschlichen waren und die Glaubensgrundsätze verdrehten. Seine Hauptintention war es, die Gläubigen zur Wachsamkeit aufzurufen und sie zu ermutigen, standhaft im Glauben zu bleiben, sich gegenseitig zu unterstützen und für die Wahrheit einzustehen. 

Die genaue Datierung des Briefes ist schwierig, aber es wird angenommen, dass er in der Zeit zwischen 60 und 80 n. Chr. geschrieben wurde, an Gläubige in verschiedenen christlichen Gemeinden. Es gibt keine eindeutigen Informationen darüber, wo der Brief des Judas geschrieben wurde. 

Judas 1:1-2 

Judas grüßt die Gläubigen und ermahnt sie, dass sie durch Jesus Christus geliebt sind und mit Frieden, Barmherzigkeit und Liebe erfüllt werden sollen. 

Ich lerne: Erinnere dich daran, dass deine Identität als Gläubiger von der Liebe und Gnade Jesu geprägt ist. Strebe danach, diese Liebe auch anderen gegenüber zu zeigen. 

Judas 1:3 

Judas beabsichtigt eigentlich, über das Heil zu schreiben, fühlt sich jedoch veranlasst, die Gläubigen zu ermahnen, für den Glauben zu kämpfen. 

Ich lerne: Manchmal erfordert es Mut und Entschlossenheit, für den Glauben einzustehen und für das zu kämpfen, woran du glaubst. 

Judas 1:4-7 

Judas warnt vor falschen Lehrern, die die Gnade Gottes missbrauchen, indem sie die Erlösung leugnen und in sexueller Unmoral leben. 

Die genaue Identität dieser Engel im Vers 6 wird nicht explizit im Text erwähnt. Es gibt verschiedene Interpretationen und Ansichten dazu, wen oder was dieser Vers genau beschreibt. Einige glauben, dass es sich hierbei um Engel handelt, die gegen Gott rebellierten und ihren ursprünglichen Zustand verließen, indem sie sich dem Teufel anschlossen. 

Der Vers spricht von Engeln, die ihre ursprüngliche Position, möglicherweise im Himmel oder in der Nähe Gottes, aufgaben und sich in einer Weise veränderten, die Gott missfiel. Dies führte dazu, dass sie in ewige Gefangenschaft und Finsternis gebracht wurden, bis zum Tag des Gerichts (mehr siehe Kampf im Himmel). 

Es ist wichtig anzumerken, dass dieser Abschnitt des Briefes von Judas in der Bibel nicht viele Details über diese spezifischen Engel liefert, daher bleiben ihre Identität und der genaue Herrschaftsbereich, den sie verlassen haben, offen für Interpretationen und Spekulationen. 

Ich lerne: Sei wachsam gegenüber falschen Lehren und solchen, die die Gnade Gottes ausnutzen(Gott liebt uns, wir sind frei alles zu machen was uns gefällt, er wird uns vergeben). Halte an der Wahrheit fest und lebe entsprechend. 

Judas 1:8-19 

Judas beschreibt die Charakteristika der falschen Lehrer, ihre Gottlosigkeit und ihren Mangel an Ehrfurcht vor Autorität. 

Vers 9 erwähnt einen Streit zwischen dem Erzengel Michael (Adam; siehe Lehre und Bündnisse 128:21) und dem Teufel über den Leichnam von Moses. Allerdings wird in anderen Teilen der Bibel nicht näher darauf eingegangen oder berichtet, wie dieser Konflikt im Detail stattgefunden hat. Dieser Vers in Judas ist eine der wenigen Stellen, die über diesen Vorfall spricht, und es gibt keinen weiteren direkten biblischen Bericht darüber, wie dieser Konflikt abgelaufen ist. 

Ich lerne: Lerne, falsche Lehren und unheilige Lebensweisen zu erkennen. Befolge die Prinzipien der Ehrfurcht und des Respekts vor Gott und Autoritäten. 

Judas 1:20-25 

Judas ermutigt die Gläubigen, im Glauben zu bleiben, sich im Heiligen Geist zu stärken und für die Rettung anderer zu beten. 

Ich lerne: Stärke deinen Glauben durch Gebet und das Wirken des Heiligen Geistes. Sei bereit, anderen zu helfen und für sie zu beten. 

Insgesamt ermutigt der Brief von Judas dazu, in der Wahrheit zu bleiben, aufmerksam gegenüber falschen Lehren zu sein und die Liebe und Gnade Christi zu leben. Es ist wichtig, im Glauben standhaft zu bleiben und sich gegenseitig auf diesem Weg zu unterstützen. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

findechristus.org 

Freitag, 1. Dezember 2023

Damit wir uns als Mitarbeiter für die Sache der Wahrheit erweisen

 

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„Wir sind deshalb verpflichtet, uns solcher (Männer) anzunehmen, damit wir uns als Mitarbeiter für die (Sache der) Wahrheit erweisen.“ (3. Johannes 1:8). 

  • Dieser Vers betont die Bedeutung der Gastfreundschaft gegenüber Menschen, die im Dienst der Wahrheit und des Glaubens stehen. Es ermutigt dazu, solche Personen zu unterstützen und ihnen zu helfen, damit man selbst aktiv zur Verbreitung der Wahrheit beiträgt. 
    Die zentrale Botschaft von 3. Johannes 1 konzentriert sich auf die Bedeutung der Gastfreundschaft, Unterstützung und Ermutigung von Missionaren und Dienern des Glaubens. Es hebt hervor, wie wichtig es ist, diese Menschen zu unterstützen, die im Dienst der Verbreitung der Wahrheit und des Glaubens stehen. Die Hauptaussage ist, dass wir durch die Unterstützung solcher Personen nicht nur ihnen helfen, sondern auch selbst zu Mitarbeitern der Wahrheit und des Glaubens werden. Es ist ein Aufruf zur Solidarität, zur Fürsorge füreinander und zur gemeinsamen Förderung der Werte, die der Wahrheit dienen. 

Der dritte Brief des Johannes wurde vermutlich vom Apostel Johannes verfasst, der an einen Mann namens Gaius schrieb. Die Intention hinter diesem Brief war hauptsächlich, Gaius zu ermutigen und zu loben für seine Gastfreundschaft und seine Treue zum Glauben. 

Johannes schien besorgt über die Situation in der Gemeinde zu sein, insbesondere über einen Mann namens Diotrefes, der Autorität beanspruchte und andere Gläubige ausschloss. Johannes ermutigt Gaius, weiterhin Gastfreundschaft zu zeigen, Missionare zu unterstützen und sich nicht von negativen Einflüssen abbringen zu lassen. 

Die Intention des Briefes war also, Gaius zu ermutigen, ihm Lob für sein gutes Handeln auszusprechen, ihm Ratschläge zu geben und ihm in dieser Situation beizustehen, in der er sich befinden könnte. Es war ein persönlicher Brief, der die Bedeutung von Gastfreundschaft, Unterstützung für Glaubensarbeiter und die Notwendigkeit betonte, sich von negativen Einflüssen fernzuhalten. 

3. Johannes 1:1-4: Hier beschreibt der Apostel Johannes, seine Freude darüber, dass Gaius im Glauben wandelt und die Wahrheit bekennt. Er lobt Gaius für seine Treue zum Glauben und ermutigt ihn, weiterhin Gastfreundschaft und Unterstützung für reisende Missionare zu zeigen. 

Ich lerne: Die Wertschätzung und Unterstützung von anderen, besonders von Menschen, die sich im Dienst für den Glauben engagieren, sind wichtige Werte, die man praktizieren kann. 

3. Johannes 1:5-8: Der Verfasser lobt erneut Gaius für seine Gastfreundschaft gegenüber den Missionaren. Er erwähnt auch einen Mann namens Diotrephes (ein örtlicher Führer), der die Autorität des Verfassers nicht anerkennt und andere Gläubige von der Gemeinschaft ausschließt (Abfall von der Wahrheit beginnt innerhalb der Kirche). Der Verfasser betont die Bedeutung, sich dem Guten anzuschließen, statt den Einflüssen böser Taten nachzugeben. 

Ich lerne: Es ist wichtig, Menschen zu unterstützen, die Gutes tun, und sich von denen fernzuhalten, die böse Absichten haben oder Gemeinschaften spalten. 

3. Johannes 1:9-11: Der Verfasser kritisiert weiterhin Diotrephes' Verhalten und kündigt an, dass er, wenn er kommt, die Angelegenheit in Ordnung bringen wird.  

Ich lerne: Ein gutes Zeugnis und ein positives Handeln verdienen Lob und Nachahmung, während eine Ablehnung von Bosheit und Spaltung wichtig ist. Ich muss darauf achten, nicht in die Fußstapfen eines “Diotrephes” zu treten – die ordinierten Kirchenautoritäten zu ignorieren und andere dazu anzuhalten es ebenso zu tun. 

3. Johannes 1:12-15: Der Verfasser lobt Demetrius für sein gutes Zeugnis und ermutigt Gaius, diesem Beispiel zu folgen. Er äußert den Wunsch, bald persönlich mit Gaius zu sprechen. Er grüßt ihn und erwähnt, dass auch Freunde Grüße ausrichten. Er schließt mit guten Wünschen für Frieden und Gesundheit. 

Ich lerne: Persönliche Verbindungen und Gemeinschaft sind wertvoll, und der Wunsch nach Frieden und Wohlergehen für andere ist lobenswert. 

Aus diesen Passagen von 3. Johannes können wir lernen, die Gastfreundschaft zu schätzen, Gutes zu unterstützen, uns von Bosheit fernzuhalten, positive Beispiele nachzuahmen und persönliche Beziehungen zu pflegen, während wir Frieden und Wohlergehen wünschen und fördern. Es betont auch die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung für Menschen im Glauben. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

findechristus.org