Montag, 8. Februar 2021

Sie hatten auch Pferde und Esel, und es gab Elefanten und Kureloms und Kumoms (Teil 2)

 

Kopie aus Wade E. Miller Die Wissenschaft und das Buch Mormon Seite 53
(Bild: Quelle)

Einige der angeführten Tiere sind uns heute immer noch unbekannt: „Und sie hatten auch Pferde und Esel, und es gab Elefanten und Kureloms und Kumoms; alle von ihnen waren dem Menschen nützlich, besonders aber die Elefanten und Kureloms und Kumoms.“ (Ether 9:19).

Sie hatten auch Pferde und Esel, und es gab Elefanten und Kureloms und Kumoms. All die aufgezählten Tiere wurden als nützlich für den Menschen beschrieben, „… besonders aber die Elefanten und Kureloms und Kumoms.“ Es wird sich also um Tiere gehandelt haben, die vom Menschen domestiziert werden konnten. So lässt sich z. B. der Indische Elefant domestizieren, während dies beim Afrikanischen nicht gelingt.

Wie steht es nun aber um die Kureloms und Kumoms? Eine Erklärung, auf die ich bei meiner Recherche getroffen bin, stammt von Huge Nibley (Collected Works of Hugh Nibley, Vol. 5: Lehi in the Desert - The World of the Jaredites - There Were Jaredites): `Diese Art von Tieren war bei den Nephiten unbekannt und deshalb wurde bei der Übersetzung der vierundzwanzig Platten des Buches Ether durch Mosia (Mosia 28:10-12), ihr Name auch nicht übersetzt. Oder aber, sie waren den Nephiten bekannt, aber uns heutzutage nicht, sodass es für sie in unserer Sprache keine Bezeichnung gab.´ Wade E. Miller beschäftigte sich auch mit diesen Tieren (Die Wissenschaft und das Buch Mormon) und schlägt u. a. vor, `dass es sich bei einem der beiden Tiere um Lamas handeln könnte, und begründet es damit, dass es für den Menschen äußerst nützliche Tiere sind, z. B. als Lasttier, ihr Fleisch zur Nahrung, ihre Wolle für Kleidung und zur Herstellung von Seilen, für die Herstellung von Schuhen und Kleidung aus ihrem Leder, Brennstoff aus ihrem Dung. Aber sie könnten auch als Reit- und Zugtiere und zur Bewachung von Herden eingesetzt worden sein.´ Ich lerne, dass es immer noch unentdeckte Geheimnisse im Buch Mormon gibt, die mich aber nicht beunruhigen müssen, denn bisher wurden alle Geheimnisse aufgeklärt. Ich hege keine Zweifel daran, dass wir eines Tages zu wissen bekommen werden, um welche Tiere es sich bei diesen `Kureloms und Kumoms´ handelt. Momentan hindert mich dieses Unwissen nicht im Geringsten daran, die Fortschritte auf dem Weg zurück in unsere himmlische Heimat zu machen, die notwendig sind.

Was hast du schon in Erfahrung bringen können, um was für Tiere es sich hier handelt?

Samstag, 6. Februar 2021

Sie hatten auch Pferde und Esel, und es gab Elefanten und Kureloms und Kumoms (Teil 1)

 

Martin Faass, Direktor des Hessischen Landesmuseums, steht vor dem Skelett des Amerikanischen Mastodons
(Bild: Quelle; Claus Völker/dpa)

Weitere Tiere, die der Herr ihnen als Segnung zuteilwerden ließ (Ether 9:16) werden aufgezählt: „und auch allerart Rinder, Ochsen und Kühe und Schafe und Schweine und Ziegen und auch viele andere Arten von Tieren, die als Nahrung für den Menschen nützlich waren. 19 Und sie hatten auch Pferde und Esel, und es gab Elefanten und Kureloms und Kumoms; alle von ihnen waren dem Menschen nützlich, besonders aber die Elefanten und Kureloms und Kumoms.“ (Ether 9:18-19).

Sie hatten auch Pferde und Esel, und es gab Elefanten und Kureloms und Kumoms. Hier werden uns weitere Tiere aufgezählt, die es unter dem Volk Jareds etwa 2000 v. Chr. gab.

Die meisten Tiere sind solche, die wir auch heute kennen. So werden u. a. auch Elefanten genannt, und zwar nur hier an dieser Stelle in dem Bericht Ethers. Frühe Kritiker der Kirche konnten das nicht akzeptieren und hielten deshalb das Buch Mormon für falsch. Sie gingen davon aus, dass es Elefanten nur in Afrika und Asien gegeben hat, aber absolut nicht zu dieser frühen Geschichte der Menschheit in Amerika. Später haben allerdings Wissenschaftler fossile Überreste gefunden, die darauf hinweisen, dass es zu der im Buch Mormon beschriebenen Zeit, sogar schon vor rund 14.000 Jahren, sehr wohl Elefanten oder nahe Verwandte von ihnen dort gegeben hat. Ich lerne, die Wissenschaft hinkt hinter Aufzeichnungen in den heiligen Schriften hinterher. Ich kann mich also auf das Wort des Herrn verlassen! Aber was sind `Kureloms´ und was `Kumoms´? Ich gehe in meinem morgigen Beitrag ein wenig darauf ein.

Welche Aussagen im Buch Mormon irritieren dich, und wie gehst du damit um?

Freitag, 5. Februar 2021

Sie hatten … Arten von Tieren, die als Nahrung für den Menschen nützlich waren

 

(Bild: Quelle)

Nachdem die Schlechten sich selber vernichtet hatten und nur noch ein Grüppchen Gute übrig war, hatte der Herr den Fluch vom Volk genommen und sie wieder reichlich gesegnet (Ether 9:16). „und sie hatten allerart Frucht und Getreide und Seiden und feines Leinen und Gold und Silber und Kostbarkeiten 18  und auch allerart Rinder, Ochsen und Kühe und Schafe und Schweine und Ziegen und auch viele andere Arten von Tieren, die als Nahrung für den Menschen nützlich waren.“ (Ether 9:17-18).

Sie hatten … Arten von Tieren, die als Nahrung für den Menschen nützlich waren. Moroni lässt uns in seiner Zusammenfassung des Berichtes der Jarediten wissen, wie der Herr den Fluch, der auf dem Volk lag, nun wieder von ihm nahm und es segnete, weil der übriggebliebene kleine Rest mit seinem ursprünglichen König rechtschaffen lebte (Ether 2:8).

In dem Bericht werden all die lebenswichtigen Nahrungsmittel aufgeführt, die die Erde hervorbrachte, aber auch all die Tiere, die ebenfalls „… als Nahrung für den Menschen nützlich waren.“ Eine Bestätigung, dass Gott all dies dem Menschen als Nahrung hat zuteilwerden lassen, finde ich im 1. Mose 9:3: „Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen. Das alles übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen.“ So, wie der Herr dem Volk Israel Gesetze gegeben hat, was sie als Nahrung zu sich nehmen dürfen, hat er es auch in heutiger Zeit getan. In Lehre und Bündnisse, der Sammlung von Offenbarungen aus der Gründungszeit der Kirche, überwiegend an den Gründungspropheten Joeph Smith aufgrund seiner Fragen gegeben, ist unser heutiges Gesundheitsgesetz des Herrn aufgeschrieben, mit der Verheißung, dass derjenige, der sich daran hält `Gesundheit empfangen wird in seinem Nabel und Mark für seine Knochen´ (Lehre und Bündnisse 89:18). In der Kapitelzusammenfassung heißt es: „Der Gebrauch von Wein, starkem Getränk, Tabak und heißem Getränk wird untersagt; 10-17 Kräuter, Früchte, Fleisch und Körnerfrucht sind dem Menschen und den Tieren zum Gebrauch verordnet; 18-21 Gehorsam gegenüber dem Evangeliumsgesetz, einschließlich des Wortes der Weisheit, bringt zeitliche und geistige Segnungen.“ Wie dankbar ich doch für unseren uns liebenden Vater im Himmel bin, der uns sogar in Ernährungsfragen berät und uns Anweisungen für ein gesundes Leben zuteilwerden lässt.

Inwiefern hat dir das `Wort der Weisheit´ in deinem Leben schon Unterstützung gegeben?

Donnerstag, 4. Februar 2021

Der Herr fing abermals an, den Fluch von dem Land hinwegzunehmen

 

(Bild: Quelle)

Der rechtschaffene König Omer hatte in seinem hohen Alter die Herrschaft über sein Volk an seinen jungen ebenfalls rechtschaffenen Sohn Emer übergeben (Ether 9:15). „Und der Herr fing abermals an, den Fluch von dem Land hinwegzunehmen, und das Haus Emer gedieh unter Emers Regierung über die Maßen; und im Zeitraum von zweiundsechzig Jahren waren sie überaus stark geworden, sodass sie überaus reich wurden“ (Ether 9:16).

Der Herr fing abermals an, den Fluch von dem Land hinwegzunehmen. Die Folge der rechtschaffenen Führung dieser beiden Könige war, dass der Herr sie wieder gedeihen ließ, den Fluch, den die vorhergehenden Führer über das Volk gebracht hatten, wieder hinwegzunehmen.

Der Fluch, der über das Volk kam, lag darin, dass sie sich vom Herrn ab- und Satan zugewandt hatten. Dieser führte sie direkt ins Verderben, und zwar dadurch, dass sie so lange gegeneinander kämpften, bis nur noch eine kleine Gruppe von dreißig Leuten übrig geblieben war, plus derer, die sich mit Omer vorher in Sicherheit gebracht hatten (Ether 9:12). Nachdem das `Geschwür´ sich nun selber ausgelöscht hatte, konnte der Herr wieder seinen Segen auf die Menschen herabschütten, wie in Ether 9:16-19 beschrieben. Ich lerne, will ich dem Fluch entrinnen – für mich bedeutend, die Trennung von Gott abzuwenden –, muss ich mich mehr und mehr dem Herrn zuwenden und seine Gebote halten (5. Mose 11:28), seinen Spuren folgen (1. Petrus 2:21). Ich bin unendlich dankbar, dass Jesus Christus uns diese Spuren hinterlassen hat und es mir dadurch leichter fällt, den rechten Weg zu wählen, weil ich seine Spuren vor mir sehe und nur in sie hineinzutreten brauche.

Wie stellst du es an, den Spuren Jesu zu folgen?

Mittwoch, 3. Februar 2021

Emer regierte an seiner statt und trat in die Fußstapfen seines Vaters

 

(Bild: Quelle)

Omer war wieder Regent seines nun äußerst stark dezimierten Volkes und salbte am Ende seiner Tage seinen Sohn Emer zum König (Ether 9:13-14). „Und nachdem er Emer zum König gesalbt hatte, sah er über den Zeitraum von zwei Jahren hinweg Frieden im Land, und nachdem er überaus viele Tage gesehen hatte, die voller Kummer waren, starb er. Und es begab sich: Emer regierte an seiner statt und trat in die Fußstapfen seines Vaters.“ (Ether 9:15).

Emer regierte an seiner statt und trat in die Fußstapfen seines Vaters.

Bei dieser Aussage denke ich daran, dass der Teil `in jemandes Fußstapfen zu treten´ eine Redewendung geworden ist. So sagt man u. a., wenn ein Sohn denselben Beruf wie sein Vater ergreift, oder dessen Firma erfolgreich weiterführt, dass `der Sohn in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist´. In die Fußstapfen eines anderen zu treten hat auch wieder `zwei Seiten einer Medaille´. Sind die Fußstapfen sehr groß, muss sich der darein tretende äußerst anstrengen, um sie auszufüllen. Andererseits fällt es dem Nachfolgenden wieder leichter, den Weg zu erkennen und zu gehen – denke nur an eine frisch tief verschneite Schneelandschaft. Ich wurde aber auch an eine Schriftstelle im Neuen Testament aufmerksam: „Dazu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt.“ (2. Petrus 2:21). Wie groß nur sind seine Fußstapfen? Wir werden sie nie ausfüllen können, aber wir können leicht den Weg erkennen, den er gegangen ist, und seinen Fußstapfen folgen. Ich lerne, wenn ich in die Fußstapfen des Herrn trete, kann ich der Errettung, die er durch sein Sühnopfer für einen jeden von uns erbracht hat, teilhaftig werden, dorthin gelangen, wo auch er ist!

In wessen Fußstapfen bist du schon mit welchen Empfindungen getreten?

Dienstag, 2. Februar 2021

Zwischen den Söhnen Akischs und Akisch selbst fing ein Krieg an

 

(Bild: Initiative kulturelle Integration, Zeichen: Dorothee Hermann Quelle)

Und zwischen den Söhnen Akischs und Akisch selbst fing ein Krieg an, der über den Zeitraum vieler Jahre hinweg währte, ja, bis zur Vernichtung beinah des ganzen Volkes im Reich, ja, selbst aller außer dreißig Seelen und denen, die mit dem Haus Omers geflohen waren.“ (Ether 9:12).

Zwischen den Söhnen Akischs und Akisch selbst fing ein Krieg an. Die Söhne Akischs hatten einen großen Teil des Volkes durch Geldgeschenke willfährig gemacht, und konnten auf diese Weise ein Heer aufstellen, das ihren Wünschen entsprechend gegen ihren Vater Akisch und seine Streitkräfte in den Krieg zog.

Wir sehen, welche todbringenden Gefahren aus sündhaftem Streben nach Macht und Reichtum erwachsen können, wenn durch Satan angestiftet, solche Menschen unrechtschaffene Ziele verfolgen. Durch solcherlei Bestrebungen hat sich fast das gesamte Volk in einer grauenhaften Schlacht selber ausgerottet. Nur dreißig Seelen, und diejenigen, die mit Omer geflohen waren, haben dieses grausame Massaker überlebt. Alle restlichen Männer, Frauen und Kinder fanden den Tod. Nachdem das Volk sich auf diese Weise selbst zerstört hatte, wurde der rechtmäßige und rechtschaffene König Omer wieder in seine Regentschaft eingesetzt (Ether 9:13). Er und seine Freunde kehrten aus dem Exil zurück. Ich lerne, dass es sich absolut nicht auszahlt, durch Satan angestiftet, nach Macht und Reichtum zu streben. Am Ende führt es zu Zerstörung und Satan `lacht sich ins Fäustchen´.

Was kannst du tun, wenn du Spaltungserscheinungen in deinem engeren Kreis bemerkst?

Montag, 1. Februar 2021

Nun wünschte das Volk Akisch sich Gewinn, so wie Akisch sich Macht wünschte

 

(Bild: Quelle)

Weitere Söhne von Akisch machten sich beim Volk beliebt: „Nun wünschte das Volk Akisch sich Gewinn, so wie Akisch sich Macht wünschte; darum boten die Söhne Akischs den Leuten Geld an, und durch dieses Mittel zogen sie den größeren Teil des Volkes mit sich fort.“ (Ether 9:11).

Nun wünschte das Volk Akisch sich Gewinn, so wie Akisch sich Macht wünschte.

Die Söhne Akischs erfüllten nun diesen Wunsch der Menschen ihres Volkes nach Reichtum, indem sie ihnen Geld anboten. Diejenigen, die es annahmen, gerieten dadurch in eine gewisse Abhängigkeit, was sich darin zeigte, dass sie den Wegen der Söhne Akischs willig folgten. Auf diese Weise gelang es den Söhnen Akischs Macht aufzubauen, Macht gegen ihren Vater. Ich lerne, dass ich durch Annahme von Zuwendungen in eine Abhängigkeit gebracht werden kann. Ich fühle mich dem Spender gegenüber verpflichtet und es fällt mir nicht mehr so leicht, seine Wünsche, die er an mich richtet, abzulehnen. Dadurch bringe ich mich in eine missliche Lage, insbesondere, wenn seine Wünsche an mich, unrechtmäßiges Handeln meinerseits verlangen. In entsprechendem Stil nennt man so etwas Bestechung oder auch Korruption. Darauf darf ich mich nicht einlassen (2. Mose 23:8). Jesaja lehrt uns: „Wer in Gerechtigkeit geht und die Wahrheit sagt, wer es ablehnt, Gewinn zu erpressen, wer sich dagegen wehrt, Bestechung anzunehmen, wer sein Ohr verstopft, um nichts von Bluttaten zu hören, und seine Augen verschließt, um nichts Böses zu sehen: 16 der wird auf Höhen wohnen, Felsenburgen sind seine Zuflucht; sein Brot wird gegeben, seine Wasserquellen sind gesichert.“ (Jesaja 33:15-16).

Zu welcher Gelegenheit ist dir schon mal ein Geschenk angeboten worden, um dich willig zu machen?